Cooler Master Mastercase SL600M: Was leistet das Designerstück mit viel Alu und Spezialausstattung?
Eine Innenraumgestaltung, die den Kamineffekt nutzt, die Möglichkeit Grafikkarten vertikal einzubauen sowie die per Näherungssensor gesteuerte, weiße Beleuchtung der USB-Ports. Mit diesen und anderen Extras wirbt Cooler Masters an der Ober- und Vorderseite mit Alu bestücktes Mastercase SL600M um die Gunst des PC-Bauers, der sich kein Gehäuse von der Stange wünscht. Wir testen, ob der Hingucker nicht nur mit seiner Optik sondern auch Leistung überzeugen kann.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Cooler Master Mastercase SL600M: Sinnvolle Sonderausstattung, nützliche Extras
- 2 Cooler Master Mastercase SL600M: Kein Raumwunder, aber auch keine Platzprobleme
- 3 Cooler Master Mastercase SL600M: Gut und dazu noch leise kühlender Hingucker
- 4 Cooler Master Mastercase SL600M: GPU gedreht, Kühlung kaum verbessert
- 5 Cooler Master Mastercase SL600M: Das Fazit
Als Cooler Master uns das auf der CES 2018 erstmalig vorgestellte Mastercase SL600M auf der Gamescom in Köln vor laufender Kamera präsentierte, fiel uns nicht nur die dank der Alu-Elemente an der Vorder- und Oberseite edle Optik des Midi-Towers auf. Beim einem genaueren Blick entdeckten wir auch schnell das Alleinstellungsmerkmal des Designerstücks: Im Gegensatz zu den von uns bereits hier auf pcgh.de getesteten Konkurrenten wie dem Be quite Silent Base 601, dem Fractal Design Define R6/ Define S2 oder Phanteks Enthoo Evolve X verfügt das Mastercase SL600M nicht nur über zwei oder drei (Phanteks Enthoo Evlov X) vertikal angeordnete PCI-Steckplatzblenden an denen die GPU hochkant montiert werden kann. Der mit sieben Blenden bestückte PCI-Halterungsrahmen kann hier sogar um 90 Grad gedreht werden. Dadurch können zwei Grafikkarten vertikal montiert oder eine Grafikkarte mit mehr Abstand zur Glasseite eingebaut werden.
Die spezielle Möglichkeit des vertikalen Grafikarteneinbaus ist allerdings nicht das einzige interessante Extra des Hinguckers. Auf der Ausstattungsliste stehen auch Dinge, wie eine spezielle Deckelkonstruktion, ein auf den Konvektionseffekt ausgelegtes Innenraumdesign oder eine Beleuchtung der USB-Frontanschlüsse per Bewegungssensor. Mit seiner Optik und Sonderausstattung fällt das Cooler Master Mastercase SL600M also auf jeden Fall schon einmal auf. Doch wie beeinflussen diese Features den Luftstrom und damit die Kühlleistung? Erreicht das Gehäuse, wie vom Hersteller versprochen, eine Kühlung mit reduziertem Geräuschpegel? Diese Fragen beantworten wir im folgenden Test.
Cooler Master Mastercase SL600M: Sinnvolle Sonderausstattung, nützliche Extras
Bei der Ausstattung des mit seinen Elementen aus gebürstetem Aluminium an Front und Deckel sehr edel wirkenden Mastercase SL600M steht klar die alternative, für den Konvektionseffekt optimierte Innenraumgestaltung im Vordergrund. Am Boden der Mainboard-Kammer befinden sich zwei 200-mm-Lüfter, die Frischluft in den Innenraum blasen. Damit die verbrauchte Luft nach oben entweichen kann, lässt sich der Deckel teilweise öffnen oder komplett entfernen. Alternativ können Sie zwei weitere 200/140-mm- respektive drei 120-mm-Propeller oder einen Radiator (120 mm, 140 mm, 240 mm, 280 mm, 360 mm mit maximaler Höhe von 43 mm) im Deckel anbringen, welche die verbrauchte Luft aus dem ab Werk laufwerksfreien Innenraum befördern. Ein Hecklüfter ist bei diesem Kühlkonzept nicht vorgesehen und an dessen regulärem Platz findet man eine der drei mitgelieferten Universalhalterungen. Zwei dieser speziellen Halterungen, die für je eine 3,5- oder 2,5-Zoll-HDD/SSD sowie die Pumpe oder den Reservoir-Behälter einer Wasserkühlung geeignet sind, lassen sich an die Front anbringen, wobei eine dieser Kombihalterungen vormontiert ist. Ein weiteres Exemplar ist an der Frontsete des Netzteilgehäuses befestigt. Passend zum Kühldesign, das den Konvektionseffekt nutzt, befindet sich die Netzteilhalterung inklusive der mit einer Aussparung zur Kabelführung versehenen Kammer im oberen Bereich der Front und wird hinter einer entfernbaren Blende versteckt. Letztere verfügt über vier Schraubenlöcher, an denen sich zwei 2,5-Zoll-HDDs/SSDs befestigen lassen.
Cooler Master Mastercase SL600M: Innenraum im Detail
Das Ausstattungs-Highlight des Mastercase SL600M jedoch ist klar die um 90 Grad gedreht einbaubare PCI-Slot-Blende, die den vertikalen Einbau von zwei bis zu 31.8 cm langen GPUs möglich macht. Wie einleitend festgestellt, ist dies auch gleichzeitig das Alleinstellungsmerkmal des Cooler-Master-Gehäuse. Zwei oder drei vertikal angeordnete PCI-Slot-Blenden sind mittlerweile bei einem Großteil der neu auf den Markt gekommen Gehäuse zu finden. Die Spezialkonstruktion, bei der eine um 90 Grad gedrehte Montage des PCI-Halterungsrahmens den Einbau von zwei GPUs oder einer Grafikkarte mit viel Abstand zum vorderen Glasseitenteil ermöglicht, haben wir bisher nur beim Mastercase SL600M und in Form einer separaten und neigbaren Grafikkartenhalterung beim Cooler Master Cosmos C700M gesehen. Die letzten beide erwähnenswerte Extras abseits von Ausstattungsstandards wie dem Staubfilter mit Zugmechanismus, den beiden 2,5-Zoll-Laufwerkshalterungen hinter dem Mainboard-Tray oder dem Kabelführungssystem mit Klettverschlüssen sind die Lüftersteuerung (dreistufig + PWM) und die besondere Beleuchtung der USB-Anschlüsse am I/O-Panel. Das weiße Licht rund um die je zwei USB-3.0- und USB-2.0-Ports wird nämlich nicht per Schalter sondern per Näherungssensor aktiviert. Das bringt vor allem in der Nacht Vorteile, wo man gerne auf eine Dauerbeleuchtung verzichtet und die nur dann benötigt wird, wenn man ein Gerät an den Ports anschließen möchte. Mit dieser umfangreichen und fast immer nützlichen Ausstattung erzielt das Cooler Master Mastercase SL600M eine gut bis sehr gute Wertung von 1,50.
Cooler Master Mastercase SL600M: Kein Raumwunder, aber auch keine Platzprobleme
Mit seinem Innenraumvolumen von 75,4 Liter ist das Mastercase SL600M kein Großraumgehäuse trotzdem klappt Einbau der Hardware problemlos. Die Tatsache, dass die Spezialhalterungen für 3,5/2,5-Zoll-Laufwerke dort angebracht werden, wo sonst die Frontlüfter oder ein Frontradiator befestigt werden, sorgt für einiges an Platz im Innenraum. Da die oben rechts vor der Front platzierte Netzteilhalterung genauso wie die sich darunter befindende Abdeckung des Stromgebers durch das Lösen von drei Rändelschrauben entfernt werden kann, fällt der Netzeileinbau besonders leicht. Es gilt jedoch zu beachten, dass modulare Netzteile vor dem Einbau in das Gehäuse mit Kabeln bestückt werden. Dank der 9 × 5 cm großen, seitlichen Aussparung in der Netzteilkammer, den drei großzügig dimensionierten Kabeldurchführungen in der Wand des Mainboard-Trays vor der Netzteilkammer und den Kabelführungen mit Klettverschluss lassen sich sowohl die Leitungen des Stromgebers als auch alle anderen Strippen sauber im Mastercase SL600M verlegen.
Einen Nachteil hat der auf den Konvektionseffekt hin ausgelegte Innenraum allerdings. Die Positionierung der Netzteilkammer an der Stelle, an der sich bei anderen Gehäusen beispielsweise die Laufwerkskäfige befinden, schränkt die GPU-Länge auf 31,8 cm ein, unabhängig ob die Grafikkarte nun horizontal oder vertikal eingebaut wird. Während sich bei vielen Gehäusemodellen die Laufwerkkäfige aus dem Innenraum verbannen lassen, gibt es beim Cooler Master Mastercase SL600M leider keinen anderen Montageplatz für den Stromgeber als in der Platinenkammer. Im Gegenzug ist der verwindungssteife und schnittkantenfreie Midi-Tower ausreichend hoch, sodass Turmkühler mit einer Höhe von 19,1 hineinpassen.
Cooler Master Mastercase SL600M: Gut und dazu noch leise kühlender Hingucker
Das Mastercase SL600M ist ein Designergehäuse das nicht nur mit seiner Optik, sondern auch mit seiner funktionalen und nützlichen Sonderausstattung auf sich aufmerksam macht. Zusätzlich verspricht Cooler Master ei ne durch die besondere Innenraumgestaltung und den vertikalen Airflow bedingte gute Kühlung. Damit dabei die Geräuschkulisse so gering wie möglich ausfällt, sind die Front und der größte Teil des Hecks geschlossen, sodass Lüftergeräusche nur aus dem Deckel oder der Bodenpartie des Mastercase SL600M herausdringen können. Um die Kühlleistung und die damit verbundene Geräuschentwicklung zu testen, führen wir die bei unseren Gehäusetests üblichen Messungen durch. Unser Testsystem besteht aus dem Core i7-6700K, der Gigabyte Geforce GTX 1070 OC Edition (83 Grad Celsius Temperatur-Target), 2 × 8 GiByte DDR4-2133-RAM, dem Thermalright AXP-100 (Q-Fan-Profil: Standard) sowie dem Corsair RM 550X (ATX-Netzteil mit 550 Watt). Um die Temperatur- und Lautheitswerte zu ermitteln, heizen wir bei einer Raumtemperatur von 24 Grad Celsius den für den Konvektionseffekt optimierten Innenraum des Cooler Master Mastercase SL600M mithilfe eines Witcher-3-Spielstandes (1.920 × 1.080, maximale Details ohne Hairworks) mindestens eine Stunde auf. In einem weiterem Messschritt montieren wie die GTX 1070 von Gigabyte mithilfe der um 90 Grad gedrehten PCI-Slot-Blende hochkant, führen die Aufheizphase erneut durch und vergleichen die Werte mit der ersten Messung mit horizontal eingebauter GPU.
Bildergalerie
Die Werte, die wir nach dem Lastszenario mit der horizontal eingebauten GPU ablesen, zeigen, dass Cooler Master bei der versprochenen Kühlleistung nicht übertrieben hat. Der Core i7-6700K wird mit 62 Grad Celsius lediglich 2 Grad Celsius wärmer als im offenen Aufbau. Die Grafikkartentemperatur liegt bei Volllast gerade einmal bei 68 Grad Celsius. Das ist nur ein Grad mehr, als wenn sie offen, beispielsweise auf einem Benchtable, zum Einsatz käme (67 Grad Celsius). Ihr Chip taktet dabei mit sehr guten 1.848 MHz und der Lüfter dreht mit 1,995 U/min. Die Innenraumtemperatur liegt bei 37 °C und somit 13 Grad Celsius über Raumtemperatur. Diese Messwerte resultieren in einer gut bis sehr guten Note von 1,78 für die Kühlleistung. Dank des speziellen Innenraumdesigns und der geschlossenen Front dringen auch nur wenige Geräusche nach draußen, das bestätigt unsere Lautheitsmessung von 1,0 Sone (50 cm Abstand frontal) und 1,1 Sone (schräg vorne [45-Grad-Winkel]). Letztere bewerten wir mit 2,25, was zusammen mit der Note für die Kühlleistung in einer finalen Leistungswertung von 2,02 (gut) resultiert.
Cooler Master Mastercase SL600M: GPU gedreht, Kühlung kaum verbessert
Die Ergebnisse unserer zweiten Messung (siehe Testtabelle am Ende des Artikels), bei der die Grafikkarte hochkant im Mastercase SL600M steckt, überraschen uns dagegen nur teilweise. Während die CPU-Temperatur mit 59,0 Grad Celsius sogar ein Grad unter die Temperatur von 60 Grad Celsius beim offenen Aufbau rutscht, wird die GPU mit 70 Grad Celsius zwei Grad wärmer als bei horizontaler Position. Zusätzlich erhöht sich Lüfterdrehzahl auf 2.038 U/min während der Takt geringfügig auf 1.835 MHz sinkt. Zusammen mit der leicht verringerten Innenraumtemperatur von 35 Grad Celsius ergibt das eine Kühlungswertung 1,67. Die alternative GPU-Position führ also zu einer leicht verbesserten CPU-Kühlung, möglicherweise wird der Luftstrom weniger durch die Grafikkarte unterbrochen. Im Gegenzug erhöht sich die Geräuschkulisse leicht auf 1,1 Sone/1,2 Sone (Wertung: 2,31) was dann zusammen mit der Kühlungswertung von 1,67 eine Gesamtnote von 1,99 ergibt. Der Einfluss auf die Endnote ist dann noch geringer, die steigt gerade mal von 1,85 auf 1,84. So kommen wird zu dem Zwischenfazit, dass es sich für die Kühlung nur bedingt lohnt, wenn die GPU hochkant montiert wird. In Falle des Mastercase SL600M sorgt die alternative GPU-Position primär für eine bessere Optik und ist eher Show-Effekt als Feature, das die Kühlung verbessert.
Cooler Master Mastercase SL600M: Das Fazit
Cooler Masters dank Alu-Elementen, Glas Seitenteil und bewegungsgesteuerter USB-Port-Beleuchtung optisch auffälliges Designerstück kombiniert eine mehr als gute und vor allem nützliche Ausstattung mit einer guten und geräuscharmen Kühlung. Wer seine Grafikkarte(n) auffällig präsentieren oder gar noch mit einem Wasserkreislauf kühlen möchte, liegt bei dem SL600M genau richtig. Selbst wenn Sie ihre GPU, deren Länge 31,8 cm nicht überschreiten darf, regulär einbauen möchten, treffen Sie mit Cooler Masters gut und leise kühlenden Spezialausstattungsspezialisten ein empfehlenswertes Gehäuse. Der Preis indes fällt mit 200 Euro etwas hoch aus, wird aber durch die Alu-Verzierung, den geringen Einsatz von Kunststoff bei der Fertigung sowie die besonderen Extras wie spezielle USB-Port-Beleuchtung weitestgehend gerechtfertigt. Das alles macht das Cooler Master Mastercase SL600M zu einem empfehlenswerten Produkt.
| Gehäuse | Mastercase SL600M |
|---|---|
| Hersteller (Webseite)/Vertrieb | Cooler Master (https://eu.coolermaster.com/de/) |
| Link zum PCGH-Preisvergleich | www.pcgh.de/preis/1912726 |
| Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis (getestete Version) | Ca. € 180,-/voll befriedigend (ein Seitenteil aus Glas, keine Dämmung) |
| Version ohne Fenster/ohne Dammung/Lüfter | N. v./n. v./n. v. |
| Ausstattung (20 %) | 1,50 |
| Plätze für Laufwerke | 4 × 2,5/3,5 Zoll, 4 × 2,5 Zoll |
| Erweiterungs-Slots (Blende) | Neun + zwei (GPU-Riser) |
| Handbuch | Sehr ausführlich |
| Lüfterplätze | Deckel: 2 × 200/140 mm oder 3 × 120 mm, Front: -, Heck: -, Seite: -, Boden: 2 × 200/140 mm oder 3 × 120 mm |
| Vorhandene Lüfter | 2 × 200 mm (Boden) |
| Frontanschlüsse | 2 × USB 3.0, 2 × USB 2.0, 1 × USB 3.1 (Typ C), Audio |
| Besonderheiten | Ein Seitenteil aus Glas, Grafikkarte hochkant montierbar, Frontbeleuchtung (USB-Anschlüsse) mit Näherungssensor, Netzteilkammer oben an der Vorderseite (Konvektionseffekt), schraubenloser Deckel mit Druckmechanismus (kann teilweise geöffnet werden), Universalhalterug für Pumpe, Reservoir-Behälter und 3,5/2,5-Zoll-Laufwerke, SSD-Montage auf der Rückseite des Mainboard-Trays und auf der Netzteilabdeckung, Staubschutz am Boden mit Schiebemechanismus, für den vertikalen Kamineffekt optimiertes Innenraum-Layout, Halterung für den vertikalen Einbau von zwei GPUs (PCI-Slotblende um 90 Grad drehbar), Lüftersteuerung (dreistufig oder PWM), Kabelführungssystem mit Klettverschlüssen |
| Eigenschaften (20 %) | 1,71 |
| Material (nicht gewertet) | Aluminium, Stahl und Glas |
| Gewicht (Nicht gwertet) | 13,4 kg |
| Abmessungen (H x B x T)/Volumen | 54,4 × 24,2 × 57,3 cm/75,4 Liter |
| Platz für Grafikkarte/CPU-Kühler/Netzteil (nicht gewertet) | 31,8/19,1 cm/20,0 cm |
| Verarbeitung allgemein/Schnittkanten/Verwindungssteifheit | Sehr gut/sehr gut/sehr gut |
| Zusammenbau * | Sehr gut: Der Einbau des Netzteils in die Kammer mit der Halterung ist zwar ungewöhnlich, Probleme bei der Montage des Stromgebers und der ordentlichen Verlegung dessen Kabel gibt es nicht. Modulare Netzteile lassen sich allerdings nur mit Kabeln bestückt einbauen. Die Möglichkeit, die Lauwerkshalterungen in der Front vor der Netzteilkammer montieren zu können, schafft Platz im nicht zu klein dimensionierten Innenraum. Besonders positiv: Die PCI-Slotblende kann für den vertikalen Einbau von zwei GPUs um 90 Grad gedreht werden. |
| Besonderheiten beim Zusammenbau | Festplattenkäfige einzeln herausnehmbar, SSD-Halterungen auf der Rückseite des MB-Tray und der Netzteilabdeckung demontierbar, Kammer mit Abdeckung für das Netzteil (Zweikammersystem), Aussparung hinter dem Sockel, Aussparung für Kabeldurchführungen auf der Rückseite, sehr gute Entkoppelung der HDDs, vierstufige Lüftersteuerung (dreistufig oder Steuerung per PWM vom Mainboard) |
| Praxisprobleme | Keine |
| Kompatibilitätstest | Keine |
| Leistung (60 %) | 2,02 (Kühlleistung: 1,78/Lüfterlautheit: 2,25)/1,99** (Kühlleistung: 1,67/Lüfterlautheit: 2,31)** |
| Temperatur CPU | 62,0 °C/59 °C** |
| Temperatur GPU (Lüfterumdrehzahl/Takt) | 68,0 °C (1.995 U/min/1848 MHz)/70 °C (2.038 U/min/1835 MHz)** |
| Temperatur Innenraum Gehäuse und M.2-SSD | 37,0 °C und 51,0 °C/35,0 °C und 51,0 °C** |
| Lautheit der Lüfter, 50 cm Abstand frontal/schräg vorne (45-Grad-Winkel) | 1,0 und 1,1 Sone/1,1 und 1,2 Sone** |
| FAZIT | 1,85/1,84** |
| Pro und Contra: | + Viel Sonderausstattung (u.a. um 90° drehbare PCI-Slotblende) |
| + Gut bis sehr gute Kühlleistung (Temperatur CPU, GPU) | |
| + Geringe Lüfterlautheit dank geschlossener Bauweise | |
| * System: Intel Core i7-6700K, Intel Z170, Gigabyte Geforce GTX 1070 OC Edition (83 Grad Temp-Target), 2 x 8 GiByte DDR4-2133-RAM, Themalright AXP-100 (Q-Fan-Profil: Standard), Corsair Corsair RM 550X/550 Watt (ATX), Umgebungstemperatur: 24 °C | |
| ** Bei vertikal eingebauter Grafikkarte |

Man begreift langsam, das man das Netzteil auch sinnvoller an anderer Stelle einbauen kann.
Ist noch nicht die optimalste Lösung, denn dazu brauchts doch ein wenig mehr Platz im Gehäuse.
Den anhebbaren Deckel finde ich zumindest nicht verkehrt und das Außendesign spricht auch mich an.
Die Mainboarddrehung ist jedenfalls erstmal nicht wesentlich schlechter als bei der üblichen normalen Positionierung.
Ist mehr dem nun komplett freien Bereich vor, bzw. hinter den Bodenlüftern direkt unter dem Mainboard geschuldet!
Man muß nur endlich der Grafikkarte die richtige Position im Gehäuse geben, denn die hat auch im SL600M immer noch nicht diese zur Verfügung bekommen.
Einen eigenen Bereich an der diese wirkliche unvermischt mit Gehäuseluft versorgt wird und zusätzlich nicht die eigene Abluft wieder einsaugt, scheint keiner zu finden.
Es gibt ausreichend lange Flex-Rizer-PCI-E x16-Kabel und Plexiglas!
Letzteres als Luftkanal genutzt, läßt, auch noch das Blink-Blink sichtbar, bzw. gibt fast unverbaut den Blick ins Gehäuse frei.
Sind an den Backplates auch noch entsprechende Kühlrippen integriert, reichen schon 7mm, und die BP mit den heißen rückwärtig gelegenen Grafikkartenbauteilen kühlungstechnisch verbunden, kommt endlich mal Freude auf und deutlich mehr Ruhe kehrt ein.
So, ein nicht sich selbst als "Heiliger" bezeichnender".
Die günstige Alternative ist in meinen Augen das nach wie vor sehr gute phanteks p400s. Was besonders gefällt, das Netzteil und Festplatten unter der Abdeckung verschwunden und nicht zu sehen sind. Das stört mich etwas bei diesem case
Klasse Case und danke für Test
Das Design gefällt mit persönlich wirklich gut. Schlicht aber dennoch ein echter Hingucker.
Testwerte sprich Lautstärke und Kühlleistung überzeugen auch.
Eigentlich bin ich mit meinem BeQuiet SilentBase 800 noch sehr zufrieden. Aber bei dem Teil bekomme ich doch wieder Lust zu schrauben