Define R6 im Test: Der jüngste Spross von Fractal Designs erfolgreicher Define-R-Reihe [Update]

Zwei Jahre hat es gedauert, bis Fractal Design mit dem Define R6 den Nachfolger des populären Define R5 präsentiert. Dabei übernimmt das Define R6 altbewährte Ausstattungsmerkmale des Vorgängers, hat aber mit der flexiblen Innenraumgestaltung auch nützliche Neuerungen auf Lager. Kann das neue Define R6 auch mit einer Kombination aus einer guten Kühlleistung und leiser Geräuschkulisse auf sich aufmerksam machen? Das wird unser Test zum Release zeigen.

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Define R6 im Test: Der jüngste Spross von Fractal Designs erfolgreicher Define-R-Reihe
Quelle: PC Games Hardware

Update: Sie finden nun auch unser Video passend zum Review des Fractal Design Define R6 im Artikel.


Als Fractal Design vor zwei Jahren mit den Define R5 den Nachfolger des Define R4 vorstellte, bescheinigten wir dem Midi-Tower im Online-Test eine gute Ausstattung in Kombination mit einer guten Kühlleistung und nicht störender Lautheitsentwicklung (Gesamtnote: 1,97). Schon damals war beim Modellwechsel vom Define R4 zum Define R5 zu sehen, dass Fractal Design offensichtlich das Motto "Evolution statt Revolution" im Hinterkopf hatte, denn weder beim Design und der Größe, noch bei der Ausstattung waren komplette Neuentwicklungen zu finden. Nützliche Änderungen und Weiterentwicklungen gab es dagegen einige wie zum Beispiel die beidseitig anbringbare Fronttür oder die Moduvent-Deckelkonstruktion.

Beim heute auf den Markt gekommenen Fractal Design Define R6 sieht die Sache ähnlich aus. Von dem gläsernen Seitenteil der Tempered Glass Edition abgesehen kennt man viele Ausstattungsmerkmale wie die bereits erwähnte Tür oder die Moduvent-Konstruktion für den Deckel bereits vom Define R5. Einerseits verfügt das Define R6 über eine überarbeitete Version dieser Features. Andererseits bietet der Midi-Tower mit der neuen Netzteilkammer inklusive Montageplätze für 2,5-Zoll-Laufwerke oder den GPU-Riser (siehe Bildergalerie) sowie der flexiblen Innenraumgestaltung nützliche Neuerungen. Ob die dabei helfen, dass sich das Define R6 gerade bei der Kühlung und Dämmung noch besser präsentiert als der Vorgänger Define R5, wird unser ausführlicher Test zeigen.

Fractal Design Define R6: Gute bis sehr gute Ausstattung mit Fokus auf Flexibilität

<strong>Fractal Design Define R6:</strong> Der jüngste Spross von Fractal Designs erfolgreicher Define-R-Reihe im Test (3) Quelle: PC Games Hardware Fractal Design Define R6: Der jüngste Spross von Fractal Designs erfolgreicher Define-R-Reihe im Test (3) Die augenscheinlichste Neuerung des Define R6 in der Tempered Glass Edition - Fractal Design bietet für 130 Euro auch eine fensterlose Version an - ist das Seitenteil mit Glasfenster. Anders als bei einen Großteil der Gehäuse mit Einblick wird die Glasscheibe nicht mit vier großen Schrauben am Gehäuserahmen befestigt, sondern als Einheit mit dem Seitenteil und seinen Rändelschrauben eingesetzt. Die bereits seit dem Define R5 beidseitig anbringbare und gedämmte Tür ist am Define R6 wiederzufinden, diesmal jedoch mit einer Einlage aus gebürstetem Aluminium anstelle von Kunststoff. Bei geöffneter Tür fällt ein weiteres Extra auf. Bei vielen Gehäusen fehlt mittlerweile ein 5,25-Zoll-Einbauschacht, bei Fractal Designs Define R6 aber nicht. Hier befindet sich zumindest eine Halterung für optische Laufwerke oberhalb des mit seinem Druckmechanismus leicht entfernbaren Staubfilters. Hinter dem Staubschutz ist Platz für drei 120-mm- oder zwei 140-mm-Lüfter, Letztere gehören genauso zum Lieferumfang wie der 140-mm-Hecklüfter und eine PMW-Lüftersteuerung, an deren Platine bis zu neun Propeller (6 × 3-Pin und 3 × 4-Pin) angeschlossen werden können.

Für zwei weitere 140/120-mm-Lüfter oder einen 280-mm-Wärmetauscher ist Platz am Boden. Wem das nicht reicht, der kann auch den Deckel ausbauen und dort bei offenem Innenraumlayout drei 140/120-mm-Luftquirle unterbringen. Die Moduvent-Technik zum Öffnen des Deckels gab es schon beim Define R5, beim Define R6 erfolgt das jetzt sogar bequem per Knopfdruck. Die Netzteilkammer, auf der sich auch die beiden an der Rückseite des Mainboard-Tray angeschraubten 2,5-Zoll-Laufwerkshalterungen befestigen lassen, ist dagegen ein Ausstattungsmerkmal, das mit den Define R6 debütiert. Auch die Flexibilität der Innenraumgestaltung hat beim Define R6 im Vergleich mit seinem Vorgänger noch zugenommen, denn der komplette Laufwerkskäfig, der mit einer Abdeckung versehen ist, kann, ausgebaut werden, um beispielsweise Platz für den Radiator einer Wasserkühlung zu machen. Ein weiterer Vorteil der Konstruktion: Die sechs 3,5/2-5-Zoll-Laufwerkshalterungen lassen sich sogar einzeln demontieren, so lässt sich Platz beispielsweise für lange GPUs schaffen.

Die neue Flexibilität ist auf jeden Fall eines der Ausstattungs-Highlights des Fractal Design Define R6. Zusammen mit der Dämmung, dem Kabelführungssystem mit Klettverschluss, dem verschiebbaren Hecklüfter und der sehr guten HDD-Entkopplung ergibt das eine Wertungsnote von 1,64 - damit ist die Ausstattung sogar besser als gut. Abschließend eine Info für alle, die einen USB-3.1-Anschluss (Typ C) vermissen. Fractal Design bietet ab Ende Q1 für 30 Euro ein alternatives Panel mit diesem Port an (siehe Bildergalerie).

Fractal Design Define R6: Viel Platz bei offenem Innenraumlayout

<strong>Fractal Design Define R6:</strong> Der jüngste Spross von Fractal Designs erfolgreicher Define-R-Reihe im Test (6) Quelle: PC Games Hardware Fractal Design Define R6: Der jüngste Spross von Fractal Designs erfolgreicher Define-R-Reihe im Test (6) Das Define R6 ist das erste Modell der Define-R-Reihe, das mit einer Netzteilklammer bestückt ist. Damit folgt Fractal Design einem Design-Trend, der bei vielen aktuell erhältlichen Gehäusen zu beobachten ist. Auf einen Innenraum, der ab Werk frei von Laufwerkskäfigen ist, verzichtet man beim Define R6 jedoch. Wie bereits erwähnt wird Flexibilität beim neuesten Define-R-Modell groß geschrieben, daher überlässt man dem PC-Bauer die Entscheidung bei der Innenraumgestaltung. Entscheidet der sich für die offene Variante mit 58,8 Liter Volumen, lässt sich der durch den Wegfall der Halterung für die Laufwerksbefestigungen entstehende Platz für einen 2 × 140-mm-Wakü-Radiator (maximale Breite: 147 mm) nutzen. Ähnlich sieht es mit der flexiblen Deckelkonstruktion (Moduvent) aus. Verzichtet man auf den geschlossenen Deckel, lässt sich hier ein 3 × 120-mm-Wärmetauscher, bei Ausbau des Hecklüfters sogar ein 3 × 140-mm-Radiator montieren. Weitere mögliche Radiator-Einbauplätze findet man am Heck (140/120 mm) und am Boden im Innenraum der Netzteilkammer (maximal 2 × 140 mm). Eine übersichtliche und ausführliche Beschreibung möglicher Wasserkühlungs-Setups liefert das hilfreiche Handbuch.

Fractal Design Define R6: Die Moduvent-Konstruktion im Detail

Geschlossener Deckel Geöffneter Deckel

Doch auch ohne einen offenen Innenraum mit eingebautem Käfig für die sechs 3,5-/2,5-Zoll-Laufwerksbesfestigungen ist schon ausreichend Platz für die Hardware vorhanden. Bei Verzicht auf die Lüftermontage am Boden passen auch längere Netzteil ins Fractal Design Define R6. Platziert man die Laufwerkshalterungen passend, lässt sich eine Grafikkarte mit 440 mm Länge einbauen (465 mm bei fehlendem Frontlüfter). Wer dagegen den GPU-Riser nutzt, um seine eventuell RGB-beleuchtete GPU besonders auffällig an den dafür vorhandenen zwei Erweiterungsslots hochkant anzubringen, hat dagegen beim nicht-offenen Innenraumdesign nur rund 300 mm Platz. CPU-Turmkühler dürfen eine Höhe von 185 mm nicht überschreiten, hier sollte also ein Großteil aller am Markt erhältlichen Modelle passen. Weitere Pluspunkte bei den Eigenschaften sammelt das Define R6 mit seinem Kabelführungssystem. Dessen Klettverschlüsse sind optimal angebracht, sodass sich alle Kabel sehr ordentlich durch die jeweils zwei Aussparungen führen lassen, die sich oberhalb respektive an der linken Seite des Mainboard-Trays befinden.

Fractal Design Define R6: Sehr kühle Komponenten und leise Lüfter

<strong>Fractal Design Define R6:</strong> Der jüngste Spross von Fractal Designs erfolgreicher Define-R-Reihe im Test (14) Quelle: PC Games Hardware Fractal Design Define R6: Der jüngste Spross von Fractal Designs erfolgreicher Define-R-Reihe im Test (14) Bereits der Vorgänger des Fractal Design Define R6, das Define R5 machte im Leistungstest mit guten Kühleigenschaften bei einer nicht störenden Geräuschkulisse auf sich aufmerksam. Allerdings lassen sich diese Messwerte mit denen des Define R6 nicht mehr direkt vergleichen. Wie auch in unserer Gehäuse-Kaufberatung zu sehen ist, haben wir mittlerweile nicht nur die Test-Hardware, sondern auch die Testmethodik geändert. Das Testsystem besteht jetzt aus einem Core i7-6700K, aus einer Asus-Mini-ITX-Platine mit Z170-Chipsatz, der Gigabyte Geforce GTX 1070 OC Edition (83 Grad Temp-Target), 2 × 8 GiByte DDR4-2133-RAM, dem Themalright AXP-100 (Q-Fan-Profil: Standard) sowie dem Corsair RM 550X (ATX-Netzteil mit 550 Watt). Um die Temperatur- und Lautheitswerte zu ermitteln, heizen wir bei einer Raumtemperatur von 24 °C den mit dem Laufwerkskäfig bestückten Innenraum des Fractal Design Define R6 mithilfe eines Witcher-3-Spielstandes (1.920 x 1.080, maximale Details außer Hairworks) über 1,5 Stunden auf.

Anschließend messen wir 60 °C CPU-, 71 °C GPU- und 37 °C Innenraumtemperatur. Das entspricht einer gut bis sehr guten Kühlung und schlägt sich in einer Wertungsnote von 1,78 nieder. Dabei wird die CPU so gut gekühlt, dass diese dieselbe Temperatur wie im offenen Aufbau behält (60 °C). Die Grafikkarte wird dagegen wird gerade einmal vier Grad wärmer, als wenn sie in einen offenen Benchtable zum Einsatz käme (67 °C), reduziert aber ihren Takt nicht (1.835 MHz bei 2.093 U/min). Erfreulicherweise liegt die Lautheit dabei bei niedrigen 1,1/1,1 Sone (50 cm Abstand frontal/schräg vorne [45-Grad-Winkel]). Die Dämmung durch die beiden Seitenteile (Glas/Bitumenmatte) sowie durch die mit Alu verzierten Tür ist so effektiv, dass die Gehäuse- sowie CPU- und GPU-Lüfter lediglich in stiller Umgebung wahrnehmbar sind (Wertungsnote Lüfterlautheit: 2,25). Insgesamt fällt die Leistung des Fractal Design Define R6 gut und in Vergleich mit dem Vorgänger sogar besser aus. Das gilt auch für die Geräuschkulisse. Während beim Define R5 die hauseigenen Lüfter selbst bei 7 Volt Spannung mit 2,4/2,6 Sone noch deutlich hörbar waren, drückt die Dämmung die Geräuschkulisse der ca. mit 700 U/min rotierenden Fractal-Propeller auf einen angenehmen Wert von 1,1/1,1 Sone.

Bildergalerie

Fractal Design Define R6 - Fazit: Empfehlenswertes Mittelklasse-Gehäuse mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis

<strong>Fractal Design Define R6:</strong> Der jüngste Spross von Fractal Designs erfolgreicher Define-R-Reihe im Test (1) Quelle: PC Games Hardware Fractal Design Define R6: Der jüngste Spross von Fractal Designs erfolgreicher Define-R-Reihe im Test (1) Das Fractal Design Define R6 kombiniert eine mehr als gute Ausstattung mit einer nahezu sehr guten Kühlung und leisen Lüftern. Was ebenfalls gefällt ist die flexible Ausrichtung, die das Define R6 für Wasserkühlungs-Enthusiasten oder Spieler mit vielen 3,5-Zoll-Festplatten sowie einem 5,25-Zoll-Laufwerk gleichermaßen interessant macht. Dazu kommt eine durchdachte Kabelführung, optimal positionierte Aussparungen, eine spezielle Deckkonstruktion und einzeln entfernbare Laufwerkshalterungen, die den Hardware-Einbau wirklich erleichtern. Obwohl das Define R6 mit 150 Euro deutlich teurer ist als sein Vorgänger, erhält es neben einer Gesamtnote von 1,80 auch unsere Preis-Leistungs-Auszeichnung.

PCGH-Wertung

1,8
Testtabelle Fractal Design Define R6 (Auszug mit 39 Wertungskriterien)  
   
Gehäuse Define R6 (Tempered Glass Edition)
Hersteller (Webseite) Fractal Design (www.fractal-design.com)
Link zum PCGH-Preisvergleich Noch nicht gelistet
Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis (getestete Version) Ca. € 150,-/gut (ein Seitenteil aus Glas, Dämmung)
Version ohne Fenster/ohne Dammung/Lüfter Ca. € 130/nicht vorhanden/nicht vorhanden
Ausstattung (20 %) 1,64
Plätze für Laufwerke 6 × 3,5/2,5 Zoll, 2 × 2,5 Zoll, 1 × 5,25 Zoll
Erweiterungs-Slots (Blende) Sieben + zwei (GPU-Riser)
Handbuch Sehr ausführlich
Lüfterplätze Deckel (offenes Layout): 3 × 140/120 mm , Front: 3 × 120 oder 2 × 140 mm, Heck: 1 × 140/120 mm, Seite: -, Boden: 2 × 140/120 mm
Vorhandene Lüfter 2 × 140 mm (Front), 1 × 140 mm (Heck)
Frontanschlüsse 2 × USB 3.0, 2 × USB 2.0, Audio
Besonderheiten Dämmung enthalten, ein Seitenteil aus Glas, gedämmte Front-Tür beidseitig montierbar, Modi-Vent-Belüftungstechnik (Deckel entfernbar), Hecklüfter für Radiator verschiebbar, SSD-Montage auf Rückseite der Mainboard-Halterung, Staubschutz Front mit Druckmechanismus, Netzteilkammer mit Montageplatz für zwei 2,5-Zoll-Halterungen, Lüftersteuerungsplatine, Staubschutz an Front und Boden, Kabelführungssystem mit Klettverschluss
Eigenschaften (20 %) 1,33
Material (nicht gewertet) Stahl, Kunststoff und Glas
Gewicht (Nicht gwertet) 12,4 kg
Abmessungen (H x B x T)/Volumen 46,5 × 23,3 × 54,3 cm/58,8 Liter (offenes Desgin)
Platz für Grafikkarte/CPU-Kühler 44,0/18,5 cm
Verarbeitung allgemein/Schnittkanten/Verwindungssteifheit Sehr gut/sehr gut/sehr gut
Zusammenbau * Sehr gut: Das offene Layout des Define R6 macht es flexibel. Sowohl der Besitzer vieler 3,5/2,5-Zoll-Festplatten als auch der Wakü-Fan, der im Deckel und der Front Radiatoren anbringen möchte, kann den Midi-Tower nutzen. Dank der durchdachten Kabelführung (Klettverschlüsse/optimal positionierte Aussparungen) ist der Hardware-Einbau auch beim Innenraumdesign mit Laufwerkshalterung kein Problem.
Besonderheiten beim Zusammenbau Laufwerkshalterung/einzelne Festplattenhalterung demontierbar, SSD-Halterungen auf der Rückseite des MB-Tray demontierbar, offenes Innenraumdesign (Kammer mit 3,5/2.5-Zoll-Halterungen kann ausgebaut werden), Aussparung hinter dem Sockel, Aussparung für Kabeldurchführungen, sehr gute Entkoppelung der HDDs, Lüftersteuerung per PWN-Signal vom Mainboard
Praxisprobleme Keine Probleme
Kompatibilitätstest XL-ATX passt nicht
Leistung (60 %) 2,20
Temperatur CPU 60,0 °C
Temperatur GPU (Lüfterumdrehzahl/Takt) 71,0 °C (2.093 U/min/1835 MHz)
Temperatur Innenraum Gehäuse/M.2-SSD 36,7 °C/54,0 °C
Lautheit der Lüfter, 50 cm Abstand frontal/schräg vorne (45-Grad-Winkel) 1,1/1,1 Sone
FAZIT 1,80
   
Pro und Contra: + Ausstattung (u.a. offenes Design/Deckel/Tür)
  + Kühlung der CPU, GPU und des Innenraums
  + Geringe Lautheit der 140-mm-Lüfter (Dämmung)
   
* System: Intel Core i7-6700K, Intel Z170, Gigabyte Geforce GTX 1070 OC Edition (83 Grad Temp-Target), 2 x 8 GiByte DDR4-2133-RAM, Themalright AXP-100 (Q-Fan-Profil: Standard), Corsair Corsair RM 550X/550 Watt (ATX), Umgebungstemperatur: 24 °C  
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    • Kommentare (81)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Marcellus5000 PC-Selbstbauer(in)
        AW: Define R6 im Test: Der jüngste Spross von Fractal Designs erfolgreicher Define-R-Reihe

        Zitat von Marcellus5000
        Ich habe das R5 und bin sehr zufrieden. Also mit dem Netzteilschaft beim R6 hmmm, ich weiß nicht.... Auch wenn dieser auf der Rückseite (hinter der rechten Seitenwand und nicht hinten) offen ist. Ist es dann nicht dennoch fummelig, wenn man nachträglich Kabel an einem modularem Netzteil stecken muß. So viel Platz ist ja nicht für die Hände??? Ansonsten schönes Teil aber das hätten die imo lassen können.
        Liebäugel mit einem Upgrade und ggf. Gehäuse Upgrade. Wegen den USB Frotnanschlüßen. Aber scheinbar geht das wirklich nicht, den Netzteilmontagerahmen auszubauen. Ich hatte vor dem R5 ein Gehäuse, wo es immer eng nervig war und das mit dem Netzteilmontagerahmen läuft für mich auf genau das raus.

        Bin ich der einzige, der das als Design Fehler und Rückschritt zu gunsten von "*Bling Bling - RPG* - schau mal mein PC" sieht?
      • Von Marcellus5000 PC-Selbstbauer(in)
        AW: Define R6 im Test: Der jüngste Spross von Fractal Designs erfolgreicher Define-R-Reihe

        Zitat von Marcellus5000
        Ich habe das R5 und bin sehr zufrieden. Also mit dem Netzteilschaft beim R6 hmmm, ich weiß nicht.... Auch wenn dieser auf der Rückseite (hinter der rechten Seitenwand und nicht hinten) offen ist. Ist es dann nicht dennoch fummelig, wenn man nachträglich Kabel an einem modularem Netzteil stecken muß. So viel Platz ist ja nicht für die Hände??? Ansonsten schönes Teil aber das hätten die imo lassen können.
        Liebäugel mit einem Upgrade und ggf. Gehäuse Upgrade. Wegen den USB Frotnanschlüßen. Aber scheinbar geht das wirklich nicht, den Netzteilmontagerahmen auszubauen. Ich hatte vor dem R5 ein Gehäuse, wo es immer eng nervig war und das mit dem Netzteilmontagerahmen läuft für mich auf genau das raus.

        Bin ich der einzige, der das als Design Fehler und Rückschritt zu gunsten von "*Bling Bling - RPG* - schau mal mein PC" sieht?
      • Von Bebo24 Freizeitschrauber(in)
        AW: Define R6 im Test: Der jüngste Spross von Fractal Designs erfolgreicher Define-R-Reihe

        Es haben ja hier schon so manche ihren Unmut über die Geräuschkulisse des Define R5 kundgetan. Ich kann diesen Unmut nur sehr bedingt nachvollziehen. Ja, die losen Festplatteneinschübe sind in der Tat merkwürdig bis ärgerlich, und man muss definitiv alle ungenutzten aus dem Gehäuse entfernen, damit diese nicht klappern. Ich selber habe zwei Einschübe verbaut, einer mit einer SSD und ein zweiter mit einer WD Red 3 TB. Beim Zugriff ist diese bei genauem Hinhören aus dem Gehäuse zu vernehmen. Ob ich das normale Laufgeräusch ganz leise wahrnehmen kann oder ich nur meine beiden CPU-Lüfter an meinem Scythe Fuma, die auf minimal ca. 750 U/Min. drehen (weniger gibt die Lüftersteuerung vom Board leider nicht her), als ganz leises Surren aus meinem Gehäuse heraushöre, kann ich nicht beurteilen. Jedenfalls klappert bei mir nichts!

        Ansonsten habe ich das Gehäuse etwas unorthodox auf absolut silent getrimmt. Ich habe jetzt - soweit noch sehr gewöhnlich - die beiden mitgelieferten 140mm-Lüfter des R5 vorne unten und hinten angebracht. Hinzu kommt ein 140mm Noctua hinten im Deckel.Aber jetzt kommt der außergewöhnliche Teil, ich habe das herausgenommene Moduvent-Element lose mit einem halbierten Korken als Auflagen hinten links und rechts lose als Staub-und Schallschutz aufgelegt. Damit ist dieser Luftauslass nach vorne und nach oben geschlossen und damit gehen der Luftstrom und Lärm fast ausschließlich nach hinten und ein wenig zu den Seiten weg. Dazu habe ich noch einen 120 mm Noctua im Boden, der aber nur über die Grafikkarte angesteuert wird wenn deren Lüfter auch laufen. Jedenfalls ist der natürliche Luftstrom im Gehäuse ohne laufende Gehäuselüfter (nur die CPU-Lüfter laufen leider immer) so gut, dass ich bis 50 Grad alle Gehäuselüfter ausgeschaltet lassen kann und damit mein PC praktisch unhörbar bleibt. Nur bei längerer Vollast der CPU oder wenn die Grafikkarte aufdreht gehen die Gehäuselüfter an. Klar sind die dann schon deutlich hörbar, aber das wäre die Grafikkarte alleine auch.

        Zuvor bin ich immer davor zurückgeschreckt, einen Lüfter an der Gehäuseoberseite zu platzieren, weil mir das akustisch ungünstig erschien (der PC steht unter dem Schreibtisch, also ist Schall nach oben besonders ungünstig) und zudem noch Staub hereinfallen kann. Aber durch mein aufgelegtes Moduvent-Element ist dies kein Problem. Und der Kamineffekt ist mit der Öffnung im Deckel so gut, dass ich wie gesagt außer dem CPU-Lüfter keine laufenden Lüfter benötige, wenn das System keine hohe Dauerlast hat. Und die CPU und Graka bleiben so unter Vollast mit laufenden Lüftern auch noch ca. 2-4 Grad kühler als vorher mit zweitem Lüfter in der Front statt Lüfter im Deckel
      • Von der_yappi Volt-Modder(in)
        AW: Define R6 im Test: Der jüngste Spross von Fractal Designs erfolgreicher Define-R-Reihe

        Auf der aktuellen PCGH-DVD habt ihr ja ein Video mit der Vorstellung des R6 PCGH-Edition.
        Schade dass die PCGH-Version mit 2x TG Seitenteilen kommt...
      • Von Rotkaeppchen
        AW: Define R6 im Test: Der jüngste Spross von Fractal Designs erfolgreicher Define-R-Reihe

        Zitat von garfield36
        Ich fände das Gehäuse durchaus interessant, wenn der Mainboardtray ausbaubar wäre. Meine nächste Aufrüstung wird zwar kaum vor Mitte nächsten Jahres stattfinden, aber dieses Case ist damit aus dem Rennen. Derzeit tendiere ich eher zum be quiet! Dark Base 700, obwohl dieses keinen 5,25"-Einschub hat.
        Es ist wirklich schwer mit der Entscheidung, aber es kommen ja ständig neue Gehäuse auf den Markt

      • Von garfield36
        AW: Define R6 im Test: Der jüngste Spross von Fractal Designs erfolgreicher Define-R-Reihe

        Ich fände das Gehäuse durchaus interessant, wenn der Mainboardtray ausbaubar wäre. Meine nächste Aufrüstung wird zwar kaum vor Mitte nächsten Jahres stattfinden, aber dieses Case ist damit aus dem Rennen. Derzeit tendiere ich eher zum be quiet! Dark Base 700, obwohl dieses keinen 5,25"-Einschub hat.
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