Fractal Design Define S2 im Test: Mehr als nur ein Nachfolger mit verbesserter Ausstattung?

Mit dem Define S2 präsentiert Fractal Design den jüngsten Spross der wegen ihres laufwerksfreien Innenraums bei WaKü-Fans beliebten Define-S-Gehäusefamilie. Im Vergleich zum Vorgänger bietet das Define S2 mit der Netzteilabdeckung, dem Moduvent-Deckel oder dem werkzeugfreien Glasseitenteil neue und nützliche Extras. Ob das modulare Gehäuse nicht nur mit seiner Ausstattung sondern auch Kühlung überzeugen kann, zeigt unser Test.

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Fractal Design Define S2 im Test: Mehr als nur ein Nachfolger mit verbesserter Ausstattung?
Quelle: Fractal

Als Fractal Design 2015 das Define S veröffentlichte, gab es nur wenig Gehäuse mit laufwerksfreiem Innenraum auf dem Markt. Mit diesem speziellen Feature wollte der Gehäusespezialist vor allem Nutzer einer Wasserkühlung ansprechen. Befinden sich in der Kammer, in der das Mainboard eingebaut wird, keine Laufwerkskäfige/-halterungen, vereinfacht das einerseits den Einbau von Lüftern und Komponenten. Andererseits bekommt der WaKü-Fan viele Möglichkeiten, mehrere Radiatoren im Gehäuse zu verbauen oder den durch die Verbannung der Laufwerksbefestigungen auf die Rückseite des Mainboard-Trays entstandenen, freien Raum beispielsweise zur Anbringung eine Ausgleichsbehälters und/oder einer Pumpe zu nutzen.

Der von Fractal Design als offenes Gehäusedesign bezeichnete, laufwerksfreie Innenraum gehört auch zur Ausstattung des Nachfolgers Define S2. Doch bereits mit der dort platzierten Netzteilabdeckung präsentiert man die erste Neuerung und folgt damit einem Ausstattungstrend, ohne den mittlerweile kaum noch ein Hardware-Heim auskommt. Ähnlich sieht es auch beim Seitenteil und dessen Schließmechanismus aus. Musste der Käufer des Define S noch mit einem nur per Schrauben fixierbaren Modell mit Plexiglasfenster vorliebnehmen, gibt beim Define S2 ein Seitenteil aus gehärtetem Glas mit schraubenlosem Schließmechanismus den Blick auf die Hardware im Inneren frei. Dazu kommen neue Features wie der Moduvent-Deckel (3. Generation) oder die Möglichkeit, die Grafikkarte per GPU-Riser hochkant einbauen zu können. Insgesamt stellt das Define S2 eine konsequente Weiterentwicklung des offenen Gehäusekonzepts des Define S mit vielen Extras dar. Um zu überprüfen, ob der jüngste Spross der Fractal Designs Define-S-Familie auch mit einer guten Kühlleistung bei leisen Lüftern auf sich aufmerksam macht, holen wir ihn pünktlich zum Launch ins Testlabor.

Fractal Design Define S2: Funktionale und sehr umfangreiche Ausstattung

<strong>Fractal Design Define S2 im Test</strong>: Mehr als nur ein Define-S-Nachfolger mit verbesserter Ausstattung? (1) Quelle: PC Games Hardware Fractal Design Define S2 im Test: Mehr als nur ein Define-S-Nachfolger mit verbesserter Ausstattung? (1) Von der nicht vorhandenen (RGB-)Beleuchtung abgesehen, ist die Liste der Neuerungen und der Extras, die Fractal Design dem Define-S-Nachfolger spendiert, sehr lang. Hier steht ein gläsernes Seitenteil mit schraubenlosem (Push-to-Lock-)Schließmechanismus, die dritte Version der Moduvent-Deckelkonstruktion, bei der sich der gedämmte Deckel einfach per Knopfdruck entfernen lässt, sowie eine für die Radiatormontage entfernbare Halterung im Deckel. Dazu kommt eine Dämmung im hinteren Seitenteil und der mit einer Abdeckung aus gebürstetem Alu verzierten Front, ein Kabelführungssystem mit Klettverschlüssen, eine Lüftersteuerungsplatine (PWM-Hub, bis zu sechs Lüfter), die Möglichkeit, die Grafikkarte hochkant montieren zu können (GPU-Riser), sowie eine Netzteilkammer. Auf deren Oberseite befinden sich zwei alternative Montageplätze für die auf der Rückseite des Mainboard Trays angebrachten 2,5-Zoll-Laufwerkshalterungen. Das Innere der Netzteilabdeckung bleibt wie der 55,8 Liter umfassende Innenraum des Define S2 frei von Laufwerken. Für Letztere stehen drei ausbaubare 3,5-/2,5-Zoll-Kombi-Halterungen bereit, die im vorderen Bereich auf der Rückseite des Mainboard-Trays platziert sind. Ein Käfig für 5,25-Zoll-Laufwerke ist wie schon beim Vorgänger auch beim Define S2 nicht vorhanden.

Fractal Design Define S2: Innenraum im Detail

Gehäuse geschlossen Gehäuse geöffnet

Egal ob im Fractal Design Define S2 eine Luft- oder Wasserkühlung zum Einsatz kommen soll, es sind ausreichend Montageplätze für Lüfter oder Radiatoren vorhanden. An der Front, deren seitliche Lufteinlässe mit einem entfernbaren Staubfilter geschützt sind, lassen sich je drei 140-/120-mm-Lüfter anbringen. Zwei 140-mm-Modelle (Fractal Design Dynamic X2 GP-14) sind bereits ab Werk vormontiert, alternativ ist hier Platz für einen 120/140/240/280/360-mm-Radiator. An die Halterung im staubgeschützten Deckel können ebenfalls drei 140-/120-mm-Lüfter oder ein 120-/140-/240-/280-/360-/420-Wärmetauscher geschraubt werden. Weitere Anbringungsmöglichkeiten für Lüfter/Radiatoren findet man am Heck (140/120 mm, 140-mm-Lüfter im Lieferumfang) sowie am mit einem ausziehbaren Staubfilter geschützten Boden in der Netzteilkammer (2 × 140/120 mm). Zusammen mit den vielen Ausstattungsextras, die der Define-S-Nachfolger zu bieten hat, führt das zu einer noch sehr guten Ausstattungsnote von 1,48.

Fractal Design Define S2: Hohe Modularität, hürdenfreie Hardware-Montage

<strong>Fractal Design Define S2 im Test</strong>: Mehr als nur ein Define-S-Nachfolger mit verbesserter Ausstattung? (14) Quelle: PC Games Hardware Fractal Design Define S2 im Test: Mehr als nur ein Define-S-Nachfolger mit verbesserter Ausstattung? (14) Der laufwerksfreie Innenraum ist auch beim Define S2 wieder dafür verantwortlich, dass sehr viel Platz für die Montage der Hardware zur Verfügung steht. Die Netzteilabdeckung limitiert zwar das Platinenformat auf maximal E-ATX (für XL-ATX fehlen Steckplätze), dafür darf die GPU, egal ob horizontal oder vertikal montiert, 440 mm lang sein. Der Prozessorkühler darf ebenfalls über eine Bauhöhe bis 185 mm verfügen und selbst wenn am Boden zwei 140-mm-Lüfter oder ein 280-mm-Radiator angebracht sind, passen noch Netzteile mit einer Gesamtlänge bis 300 mm. Die Limitierung bei den Radiatormaßen hält sich ebenfalls in Grenzen: Die maximale Breite für einen an der Front angebrachten 280-/140-mm-Wärmetauscher liegt bei 147 mm und beim Einbau eines 420-/280-/140-mm-Modells in den Deckel ist darauf zu achten, dass die Höhe von Mainboard-Komponenten wie mit Kühlkörper versehene RAM-Riegel 35 mm nicht überschreitet.

Wie beim Aufzählen der Ausstattung bereits erwähnt, hat sich Fractal Design für den komfortablen Einbau von Radiatoren in den geöffneten Deckel eine interessante Lösung einfallen lassen: Nachdem die zusätzlich mit einer Öffnung zum Befüllen von Wasserkühlungen bestückte Halterung ausgebaut ist, kann der Wärmetauscher bequem außerhalb des Gehäuses an die Montageplatte aus Metall angeschraubt werden. Die vorhandene Netzteilhalterung hat sich ebenfalls als nützliches Extra erwiesen. Nachdem der Stromgeber dort fixiert ist, kann er unkompliziert von der Rückseite aus in die Netzteilkammer geschoben werden. Modulare Netzteile lassen sich sogar ganz ohne Kabelstränge einbauen und dann für eine optimale Verlegung erst nachträglich mit diesen bestückten. Weitere Pluspunkte bei der Bewertung der Eigenschaften sammelt das schnittkantenfreie und verwindungssteife Fractal Design Define S2 mit seinem Kabelführungssystem auf Basis von Klettverschlüssen. Zusammen mit den ausreichend großen und fest sitzenden Kabeldurchführungen sowie 23 mm Raum für das Kabelmanagement lassen sich alle Strippen im Define-S-Nachfolger optimal und sauber verlegen.

Fractal Design Define S2: Gute Kühlleistung mit geringer Geräuschkulisse

<strong>Fractal Design Define S2 im Test</strong>: Mehr als nur ein Define-S-Nachfolger mit verbesserter Ausstattung? (8) Quelle: PC Games Hardware Fractal Design Define S2 im Test: Mehr als nur ein Define-S-Nachfolger mit verbesserter Ausstattung? (8) Bei der Ausstattung (1,48) und den Eigenschaften (1,33) erzielt das Fractal Design Define S2 eine Note, bei der eine Eins vor dem Komma steht. Soll die finale Note ebenfalls besser als "gut" ausfallen, sollte Fractal Designs gerade auf den Markt gekommenes Gehäuse einerseits eine sehr gute Kühlleistung abliefern. Andererseits sollte dank der Dämmung nicht viel vom Arbeitsgeräusch der drei mitgelieferten Lüfter (Fractal Design X2 GP-14), deren Drehzahl wir mit der Q-Fan-Lüftersteuerung der Asus-Mini-ITX-Testplatine (Z170-Chipsatz) regeln, aus dem Gehäuseinneren dringen. Um die Kühlleistung und die Lüfterlautheit zu überprüfen, führen wir die bei unseren Gehäusetests üblichen Messungen durch. Unser Testsystem besteht aus dem Core i7-6700K, der Gigabyte Geforce GTX 1070 OC Edition (83 Grad Celsius Temperatur-Target), 2 × 8 GiByte DDR4-2133-RAM, dem Thermalright AXP-100 (Q-Fan-Profil: Standard) sowie dem Corsair RM 550X (ATX-Netzteil mit 550 Watt). Um die Temperatur- und Lautheitswerte zu ermitteln, heizen wir bei einer Raumtemperatur von 24 Grad Celsius den laufwerksfreien Innenraum des Fractal Design Define S2 mithilfe eines Witcher-3-Spielstandes (1.920 × 1.080, maximale Details ohne Hairworks) mindestens eine Stunde auf.

Bildergalerie

Die Werte, die wir beim Lastszenario anschließend ablesen, passen sowohl was die Kühlleistung als auch die Lüfterlautheit betrifft, in das bisher gewonnene, positive Bild. Der Core i7-6700K wird mit 63 Grad Celsius gerade einmal 3 Grad Celsius wärmer als im offenen Aufbau. Die Grafikkarte wird bei Volllast mit 70 Grad Celsius auch nur 3 Grad Celsius wärmer, als wenn sie offen, beispielsweise auf einem Benchtable, zum Einsatz käme (67 °C). Ihr Chip taktet dabei mit sehr guten 1.848 MHz und der Lüfter dreht mit lediglich 2.051 U/min. Dabei beträgt die Innenraumtemperatur 35 °C und liegt somit nur 11 Grad Celsius über Raumtemperatur. Das führt zu einer etwas besser als guten Zwischenwertung für die Kühlleistung von 1,87. Dank der vorhandenen Dämmung (Front, Deckel, linkes Seitenteil) ist das Lüftertrio zwar wahrnehmbar, produziert aber trotzdem eine nicht störende Lautheit von 1,3 Sone (50 cm Abstand frontal) und 1,3 Sone (schräg vorne [45-Grad-Winkel]). Letzteres bewerten wir mit 2,50, was zusammen mit der Note für die Kühlleistung in einer finalen Leistungswertung von 2,18 resultiert.

Mehr zu Gehäusen können Sie hier nachlesen: Gaming-PC-Gehäuse 2018: Test, Kaufberatung, Bestenliste für PC Cases

Fractal Design Define S2: Das Fazit

Der Nachfolger des Define S kombiniert eine gute bis sehr gute und vor allem funktionale Ausstattung mit einer hohen Modularität und guten Kühlleistung. Die vorhandene Dämmung garantiert dabei, dass die Lüfterlautheit angenehm gering ausfällt und der Luftfluss gleichzeitig optimal bleibt. Die 154 Euro, die Fractal Design für das Define S2 haben möchte, sind etwas zu hoch angesetzt, entsprechen aber dem, was man aktuell für ein gedämmtes Gehäuse mit ähnlicher Ausstattung und Leistung auf die Ladentheke legen muss. Schade, dass bei diesem Preis das GPU-Riser-Kabel (Fractal Design Flex VRC-25) nicht zum Lieferumfang gehört und für ca. 40 Euro zugekauft werden muss. Viel mehr gibt es auch nicht zu meckern, denn mit der finalen Wertungsnote von 1,87 verdient sich das empfehlenswerte Define S2 unsere Top-Produkt-Auszeichnung.

PCGH-Wertung

1,87
Gehäuse Define S2
Hersteller (Webseite) Fractal Design (www.fractal-design.com)
Link zum PCGH-Preisvergleich Noch nicht gelistet (Launch: 03.10.)
Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis (getestete Version) Ca. € 154,-/befriedigend (ein Seitenteil aus Glas, Dämmung)
Version ohne Fenster/ohne Dammung/Lüfter N. v./n. v./n. v.
Ausstattung (20 %) 1,48
Plätze für Laufwerke 3 × 3,5/2,5 Zoll, 2 × 2,5 Zoll
Erweiterungs-Slots (Blende) Sieben + zwei (GPU-Riser)
Handbuch Sehr ausführlich
Lüfterplätze Deckel: 3 × 140/120 mm, Front: 3 × 140/120 mm, Heck: 1 × 140/120 mm, Seite:-, Boden: 2 × 140/120 mm
Vorhandene Lüfter 2 × 140 mm (Front)/1 × 140 mm (Heck)
Frontanschlüsse 2 × USB 3.0, 2 × USB 2.0, 1 × USB 3.1, Audio
Besonderheiten Dämmung enthalten, ein Seitenteil aus Glas, Grafikarte hochkant montierbar (GPU Riser), Netzteilkammer, SSD-Montage auf Rückseite der Mainboard-Halterung und der Netzteilkammer, Metallhalterungen für Ausgleichsbehälter (Innenraum) und Radiator-Montage (Deckel) mit Einfüllstutzen für Wasserkühlung, Staubschutz über den kompletten Boden mit Zugmechanismus, werkzeugloser Push-to-Lock-Schließmechanismus für die Seitenteile, Staubschutz im ausbaubaren Deckel (Moduvent-Technik), Lüftersteuerung mit PWM-Fan-Hub, seitliche Staubfiltereinsätze in der Front, Kabelführungssystem mit Klettverschlüssen
Eigenschaften (20 %) 1,33
Material (nicht gewertet) Stahl (Rahmen, Seitenteil), Aluminium (Front), Glas und Kunststoff
Gewicht (Nicht gwertet) 11,6 kg
Abmessungen (H x B x T)/Volumen 44,8 × 23,3 × 53,5 cm/55,8 Liter
Platz für Grafikkarte/CPU-Kühler 44,0/18,5 cm
Verarbeitung allgemein/Schnittkanten/Verwindungssteifheit Sehr gut/sehr gut/sehr gut
Zusammenbau * Sehr gut: Das offene Innenraumdesign erleichtert den Einbau vor allem dann, wenn die Laufwerkskäfige an der Ruckwand des Mainboard-Trays montiert sind. Selbst bei einem im Deckel (max. 420 mm) und an der Front (max. 360 mm) eingebauten Radiator bleibt noch ausreichend Platz für den Einbau der Platine und der GPU. Die Netzteilhalterung vereinfacht vor allem den Einbau modularer Netzteile, da die Kabelstränge erst nach dem Einbau des Stromgebers angebracht werden können. Die Kabelführung mit Klettverschluss und die großen Aussparungen mit fest haltendem Gummieinsatz garantieren eine optimale Kabelverlegung.
Besonderheiten beim Zusammenbau 3,5/2,5-Zoll-Kombi-Laufwerkskäfige (Rückseite Frontbereich) sowie SSD-Halterungen auf der Rückseite der Platinenhalterung demontierbar, Hecklüfter für Radiator verschiebbar, offenes Innenraumdesign, Aussparung hinter dem Sockel, Aussparungen für Kabeldurchführungen, sehr gute Entkoppelung der HDDs, Lüftersteuerung per PWN-Signal vom Mainboard
Praxisprobleme Keine
Kompatibilitätstest XL-ATX passt nicht
Leistung (60 %) 2,18 (Kühlleistung: 1,87/Lüfterlautheit: 2,50)
Temperatur CPU 63,0 °C
Temperatur GPU (Lüfterumdrehzahl/Takt) 70,0 °C (2.051 U/min/1848 MHz)
Temperatur Innenraum Gehäuse/M.2-SSD 35,0 °C/54,0 °C
Lautheit der Lüfter, 50 cm Abstand frontal/schräg vorne (45-Grad-Winkel) 1,3/1,3 Sone
FAZIT 1,87
   
Pro und Contra: + Gut bis sehr gute Ausstattung mit funktionalen Features
  + Gut bis sehr gute Kühlleistung (CPU, GPU, Innenraum)
  + Sehr komfortabler Einbau, optimale Kabelverlegung
   
* System: Intel Core i7-6700K, Intel Z170, Gigabyte Geforce GTX 1070 OC Edition (83 Grad Temp-Target), 2 x 8 GiByte DDR4-2133-RAM, Themalright AXP-100 (Q-Fan-Profil: Standard), Corsair Corsair RM 550X/550 Watt (ATX), Umgebungstemperatur: 24 °C  
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    • Kommentare (15)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Also ich fände es bei so kleinen Rechnern eigentlich angebracht, dass man den Menschen noch ein Option an die Hand gibt, da ein Blu-Ray-Laufwerk oder so einzubauen.
        Es mag zwar externe Geräte geben, aber wenn man sich so etwas überall hinstellen soll, kann man aus Platzgründen besser gleich ein größeres Gehäuse kaufen.
        Außerdem hat man die Laufwerke eh noch im alten Rechner drin, also warum doppelt kaufen?
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Also ich fände es bei so kleinen Rechnern eigentlich angebracht, dass man den Menschen noch ein Option an die Hand gibt, da ein Blu-Ray-Laufwerk oder so einzubauen.
        Es mag zwar externe Geräte geben, aber wenn man sich so etwas überall hinstellen soll, kann man aus Platzgründen besser gleich ein größeres Gehäuse kaufen.
        Außerdem hat man die Laufwerke eh noch im alten Rechner drin, also warum doppelt kaufen?
      • Von chaotium
        Ich glaube ich werde dort voll zuschlagen Ich hoffe man kann das Glasseitenteil nachkaufen damit man das andere austauschen kann.
      • Von chrisk2305 Schraubenverwechsler(in)
        Ich würde das Case ja wirklich gerne kaufen, aber mit der RAM Einschränkung von 35mm habe ich ein Problem und kann somit weder einen 280er noch einen 420er obenverbauen. Die paar cm mehr in der Höhe hätten die Möglichkeiten deutlich besser ausgeschöpft. Ich habe ein Dark Base Pro 900 rev.2 neben mir stehen und habe mir auch hier viel mehr erwartet. 2x 420 (allerdings nur 30mm) bekommt man zwar unter, aber nur wenn man den Mainboard Tray auf unterste Stufe stellt und dann kann man den letzten PCIe Slot nicht nutzen. Es ist zum Mäuse melken. Das einzige Gehäuse das meine Wünsche erfüllt, wäre das Lian Li PC-V3000, aber 500€ fürs Case ist zu viel. Hat wer noch Alternativen für 2x420mm? Danke!
      • Von barmitzwa Software-Overclocker(in)
        Stimmt, da hast du schon recht. Da war ich gedanklich etwas zu sehr in meiner Waküwelt gefangen in der es intern eh nur 30mm Radiatoren gibt. (Großteil der Kühlleistung wird bei mir extern erbracht und intern dient nur als Unterstützung bzw. "notfalls standalone Lösung")
      • Von Ryle BIOS-Overclocker(in)
        Zitat
        Ryle, man muss aber auch sagen, dass die Kühlfläche von 420+360 nur unwesentlich (~4%) größer ist als 420+280... und die passen auch schon in das S1 bequem rein
        Es passt auch ein 420+360 nur kannst du auf dem 420er dann nur zwei normale Lüfter verbauen...

        Hier wird man aber wieder genauso auf 30mm Tiefe beschränkt und in der Front in der Breite. Macht nen sehr merkbaren Unterschied ob du nur ST30 verbaust oder was vom Schlage eines hwlabs SR2 oder zumndest GTS. Letzterer skaliert besser mit Drehzahl, ist trotzdem weniger restriktiv, kühlt auch top mit sehr geringen Drehzahlen aber ist eben breiter und auch tiefer als die Standard Kost.

        Sehe beide Kritikpunkte von mir schon als berechtigt an. In der Front sind die Lüfter zu nah am Tray und der PSU Shroud wegen dem Knick im Weg. Wenn man letzteren demontiert hat man leider immer noch das Problem mit der Halterung. Und 3-6cm mehr im Top hätten sicher niemanden gestört. Das Case ist ja offensichtlich eher auf nen Custom Loop ausgerichtet worden, dann kann man das doch auch gleich richtig machen.

        Noch besser fände ich ja einfach eine Option eines Pedestals das mit den üblichen Cases kompatibel wäre. Gleiche Standmaße zum drunter stellen und Verschrauben. Seiten möglichst offen mit Halterungen für 360/420/480 Radiatoren + eventuell Netzteil & Pumpe und Durchführung nach oben ins eigentliche Case.
        Damit kannst du jeden Bereich abdecken, ohne dass irgendwer Kompromisse eingehen muss. Könntest dann auch µATX/ITX Cases bringen und trotzdem einen riesigen Custom Loop ermöglichen ohne das eigentliche Case zu groß gestalten zu müssen weil man optional einfach den Kasten drunter packt und fertig.
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