Be Quiet Light Base 500 LX im Test: Kompaktes Gehäuse zwischen den Geschwistern 600 und 900

Mit dem Light Base 500 LX bringt Be Quiet ein kompaktes Gehäuse, das günstiger als seine größeren Geschwister ausfällt. Doch die reduzierte Bauweise hat nicht nur Vorteile - gerade im direkten Vergleich mit 600 und 900 LX zeigen sich klare Unterschiede.

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Be Quiet Light Base 500 LX im Test: Kompaktes Gehäuse zwischen den Geschwistern 600 und 900
Quelle: PCGH

Das Light Base 500 LX startet in Schwarz bei 144,90 Euro, die weiße Version liegt bei 154,90 Euro. Damit positioniert sich das neue Modell als kompakter Einstieg in die Light-Base-Serie - unterhalb des größeren 600 LX und deutlich unter dem 900 FX. Es soll die bewährte Optik und Bauweise der Reihe in ein handlicheres Format bringen, ohne bei Qualität oder Funktionalität zu stark zu sparen. Wer auf ARGB-Beleuchtung verzichten kann, greift zur Standardausführung des Light Base 500, die mit 119,90 Euro günstiger ausfällt. Dort verbaut Be Quiet statt der Light Wings LX die einfacheren Pure Wings und verzichtet auf Beleuchtungselemente. Farblich bleibt diese Variante ausschließlich in Schwarz erhältlich.

Produktname UVP
Light Base 500 LX Black 144,90 Euro
Light Base 500 LX White 154,90 Euro
Light Base 500 (nur in Schwarz) 119,90 Euro

Wichtige Eckdaten und Infos zum Light Base 500 LX

Mit Abmessungen von 43,0 × 30,1 × 43,6 cm ergibt sich ein Volumen von etwa 56 Litern bei einem Gewicht von 9,5 Kilogramm. Damit bewegt sich das 500 LX im direkten Vergleich näher am Light Base 600, das zwar etwas größer ausfällt, aber im gleichen Bereich bleibt. Im Vergleich zum Light Base 900 LX fällt das Volumen allerdings deutlich geringer aus.

Für den Einbau von Hardware sind CPU-Kühlerhöhen bis 17 cm und Netzteillängen bis 20 cm vorgesehen. Grafikkarten können maximal 41 cm messen. Damit deckt das Gehäuse den üblichen High-End-Bereich ab. Bei den Kühlmöglichkeiten zeigt sich das 500 LX flexibel, allerdings mit klaren Grenzen. Am oberen Rand lassen sich zwei 140-mm- oder drei 120-mm-Lüfter unterbringen. Die Seiten- und Bodenflächen sind jeweils für bis zu drei 120-mm-Modelle ausgelegt, während am Heck ein einzelner Lüfter mit 120 oder 140 mm vorgesehen ist. Vormontiert sind vier Light Wings LX 120 mm PWM, davon drei als Reverse-Variante in der Front. Radiatoren können ausschließlich im Deckel eingebaut werden, dort in Größen von 120, 240 oder 360 mm. Damit liegt das 500 LX unterhalb des Light Base 600 LX, das bereits mehr Optionen bietet, und deutlich unter dem 900 FX, das auch Front- und Bodenmontagen erlaubt.

Das Light Base 500 LX unterstützt Mainboards mit rückseitigen Anschlüssen, wie sie etwa bei den Asus-BTF-Modellen zum Einsatz kommen. Quelle: PCGH Das Light Base 500 LX unterstützt Mainboards mit rückseitigen Anschlüssen, wie sie etwa bei den Asus-BTF-Modellen zum Einsatz kommen. Ein zusätzlicher Vorteil des Layouts: Das Light Base 500 LX erlaubt die Montage von Mainboards mit rückseitigen Anschlüssen, wie sie beispielsweise bei den BTF-Modellen von Asus zum Einsatz kommen. Kabel lassen sich dadurch direkt hinter dem Tray verlegen, was die Innenansicht aufgeräumter erscheinen lässt. Im Unterschied zum 900 LX, das mit seiner größeren Struktur auf modulare Ausbauten setzt, bleibt das 500 LX kompakter und stärker fokussiert. Das 600er-Modell ordnet sich dazwischen ein, bietet mehr Flexibilität als das 500 LX, erreicht aber nicht die Variabilität des Topmodells.

Details im Blick Front und Zubehör

Die Front des Light Base 500 LX bietet zwei USB-3.2-Anschlüsse vom Typ A, einen USB-C-Port sowie einen kombinierten Audioanschluss. Quelle: PCGH Die Front des Light Base 500 LX bietet zwei USB-3.2-Anschlüsse vom Typ A, einen USB-C-Port sowie einen kombinierten Audioanschluss.

Zum Lieferumfang gehört das obligatorische Handbuch, rund 30 Seiten stark und gewohnt bildlastig. Für den Aufbau reicht das im Großen und Ganzen völlig aus, einzig beim Lüfterrahmen für die Seite bleibt offen, wie dieser genau auszubauen ist, man findet es allerdings recht schnell heraus. Die Frontanschlüsse fallen zeitgemäß aus: 2× USB 3.2 (Typ A), 1× USB 3.2 Gen 2 (Typ C) sowie ein kombinierter HD-Audio-Anschluss sind vorhanden. Ergänzt wird das Ganze durch einen ARGB-Button, der direkt mit einem integrierten Fan-Hub verbunden ist. Damit lassen sich Beleuchtung und Lüfter zentral steuern, ohne dass zusätzliches Zubehör notwendig wäre. Bei den Seitenteilen setzt Be Quiet auf eine Mischung aus Materialien: Front und linke Seite bestehen aus Glas, während die rechte Abdeckung aus perforiertem Stahl gefertigt ist. Diese Kombination verleiht dem Gehäuse sowohl eine edle Optik als auch eine funktionale Belüftung. Beim Kabelmanagement zeigt sich ein kleiner Unterschied gegenüber den etablierten Serien: Die üblichen Klettbänder sind hier nicht Teil des Lieferumfangs, stattdessen liegen lediglich fünf klassische Kabelbinder bei. Immerhin sind im Gehäuse bereits drei Klettbänder vormontiert, die für die grundlegende Ordnung sorgen. Damit bleibt die Handhabung insgesamt praktikabel, auch wenn die gewohnte Ausstattung etwas abgespeckt wirkt. Nach der Übersicht zu Preis und Varianten werfen wir nun auf der nächsten Seite einen genaueren Blick auf die Verarbeitung, den Aufbau sowie die praktischen Details des Light Base 500 LX.

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  1. Seite 1 Überblick mit Eckdaten, Front und Zubehör
  2. Seite 2 Laufwerke, Verarbeitung und Zusammenbau
  3. Seite 3 Leistungstest und Fazit
    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von ollivetti Freizeitschrauber(in)
        Welche sind denn nun verbaut?
        😄

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]


        EDIT: Habe es geschnallt...

        Das 500er hat die Pure Wings und das hier getestete 500 LX hat die Light Wings LX.
        👍
      • Von ollivetti Freizeitschrauber(in)
        Welche sind denn nun verbaut?
        😄

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]


        EDIT: Habe es geschnallt...

        Das 500er hat die Pure Wings und das hier getestete 500 LX hat die Light Wings LX.
        👍
      • Von Bl4ckR4v3n Software-Overclocker(in)
        150€ sind schon eine Ansage gerade wenn man bedenkt, dass der große Bruder im freien Markt schon günstiger zu haben ist.
        Zitat von DevouringKing
        Mit 1,6 Sone von vorne lauter als mein Be Quiet Pure Base mit Mesh Gitter.
        Und gleichzeitig auch noch weniger Kühl.
        Diese Designs mit Lüfter an der Seite taugen wirklich nichts, egal von welchem Hersteller.
        Klassische Vorne rein hinten/oben raus sind immer effizienter als irgendwelche Seitenlüfter die den Luftstrom verkomplizieren und es mit unnötig vielen Extra Lüftern ausgleichen müssen.
        Ist halt relativ. Ursprünglich war ja eines der Argumente der extra Radiatorplatz. Wenn man so ein Case mit Custom-Wakü betreibt schlägt es jederzeit die klassischen Cases die dafür auf einen Radiator verzichten müssen.
        Für reine Luftkühlung oder AiO sind diese Cases definitiv suboptimal und gewinnen allenfalls Style-Punkte oder verliert sie je nachdem welcher Meinung man folgen will.
      • Von Tolotos66 Lötkolbengott/-göttin
        Häääßlich.
        Aber ist halt alles Geschmackssache.
        Ich mag diese optisch "geduckte" Bauweise einfach nicht und unpraktisch finde ich sie ebenso.
        Gruß T.
      • Von Der_Fenten Komplett-PC-Käufer(in)
        Das abgesehen vom Boden keine vernünftigen Staubfilter vorhanden sind, ist zumindest für mich ein KO Kriterium.
      • Von DevouringKing Software-Overclocker(in)
        Mit 1,6 Sone von vorne lauter als mein Be Quiet Pure Base mit Mesh Gitter.
        Und gleichzeitig auch noch weniger Kühl.
        Diese Designs mit Lüfter an der Seite taugen wirklich nichts, egal von welchem Hersteller.
        Klassische Vorne rein hinten/oben raus sind immer effizienter als irgendwelche Seitenlüfter die den Luftstrom verkomplizieren und es mit unnötig vielen Extra Lüftern ausgleichen müssen.
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