Kolink Rocket: Dan-Cases-Klon im Mini-ITX-Format kostet 160 Euro
Stellvertretend für den taiwanischen Hersteller Kolink hat Caseking in Deutschland das Rocket vorgestellt. Das Gehäuse erinnert stark an das A4-SFX (v2), fällt mit einem Volumen von 9,6 Liter jedoch etwas größer aus. Im Inneren finden ein Mini-ITX-Unterbau und dank Riser-Kabel eine bis zu 31 cm lange Grafikkarte Platz. Die Auslieferung beginnt in einem Monat für 160 Euro.
Vor allem in der deutschen Hardware-Community ist DAN Cases vielen Bastlern ein Begriff. Mit einem Volumen von 7,25 Liter ist das A4-SFX - inzwischen in der Version v2 neu aufgelegt - eines der weltweit kleinsten Mini-ITX-Gehäuse, die noch Platz für ausgewachsene Grafikkarten bieten (hier 295 mm). Da das A4-SFX v2 jedoch nur in Schüben bei Lian Li produziert wird, ist es zurzeit nirgendwo mehr verfügbar. Das ruft andere Hersteller auf den Plan, die sich von DAN Cases inspirieren lassen. Das Rocket aus dem Hause Kolink erinnert zweifelsfrei an das Vorbild, fällt mit einem Volumen von 9,6 Liter jedoch etwas größer aus.
Der innere Aufbau ist nahezu identisch: Hinten sitzt mittig eine Zwischenwand, an der rechts das Mini-ITX-Mainboard verschraubt wird. In der linken Kammer kommt vertikal die Grafikkarte, die per PCI-Express-Riser-Kabel angeschlossen wird. Frischluft saugen die Komponenten an beiden Seiten über das Mesh an. Das Netzteil (SFX oder SFX-L) befindet sich vorne unter dem Deckel und pustet die Luft nach oben heraus. Auf ein Mesh verzichtet der Hersteller im Deckel, stattdessen lässt er zwischen der Oberseite und den Seitenwänden einen Spalt frei. Zwei 2,5-Zoll-SSDs und -HDDs können vorne am Boden verbaut werden. Die zusätzlichen 35 mm in der Höhe nutzt Kolink, um einen 80 mm großen Lüfter unter dem Deckel unterzubringen, der für einen leichten Luftstrom sorgt. Darüber hinaus dürfen CPU-Kühler 54 statt 48 mm hoch und Grafikkarten 310 statt 295 mm lang sein. Eine Lüfteroption am Gehäuseboden wie beim A4-SFX v2 gibt es nicht.
Caseking möchte das Kolink Rocket ab dem 23. Februar für 160 Euro ausliefern. Damit ist das Gehäuse 70 Euro günstiger als das DAN Cases A4-SFX v2. Findige Reddit-Nutzer haben das Rocket unter anderen Namen allerdings auch in Asien entdeckt - als Shadow 10L kostet es umgerechnet nur 100 Euro. Hammer vertreibt es als H4 Tigant Pro.

weil mein Rechner nicht auf die kleinste Größe geschrumpft werden muss,
und ich keinen Bock habe, mit Spezialwerkzeug hantieren zu müssen,
weil die Finger nicht mehr daran rankommen
Ich nehme lieber ein Case etwas größer, dazu leise Lüfter ..
.. und es herrscht Ruhe
Dazu halte ich mir noch die Option offen, event. etwas größeres nachrüsten zu können.
Potente Gaming-Hardware auf engsten Raum und leise,
das geht nunmal nicht.
Das bietet einen besseren Luftstrom als viele Glasplattenverzierte Riesenklopper mit Kirmesbeleuchtung.
Ein auf 5,x GHz geprügelter 8700K wird womöglich drosseln, aber Hardware unter Normaltakt kann man darin ohne Probleme betreiben.
Auch eine 1080 Ti, oder als das Case in der V1 herauskam eine 980 Ti.
DAN A4-SFX das kleinste Gaming-Gehäuse der Welt
Als kleines Projekt eines Privatmannes gestartet, kann es sich mehr als nur sehen lassen.