In Win 101(C): Aufgeräumtes Einsteigergehäuse mit Hartglasseitenteil
In Win hat das 101 und das Schwestermodell 101C als neue Einsteigergehäuse vorgestellt. Das Design stammt von den großen Brüdern, jedoch ermöglichen unter anderem kleinere Ausmaße und ein simpler Öffnungsmechanismus beim Sichtfenster einen niedrigeren Preis ab 74 Euro (UVP). Der Hersteller bewirbt das Hartglasseitenteil als Highlight.
Nachdem In Win erst im Mai das 301 als geschrumpftes 303 vorgestellt hat, folgt jetzt das 101 als nochmals geschrumpftes 301. Das äußere Design bleibt größtenteils erhalten: Die einfarbige Stahlverkleidung (wahlweise schwarz oder weiß) wird nur von dem beleuchteten In-Win-Schriftzug an der rechten Front unterbrochen, der als Power-Schalter fungiert. Das I/O-Panel ist zum Deckel gewandert.
Der niedrigere Preis von 74 Euro (UVP) für das 101 wird zum einen durch die kompakteren Ausmaße von 220 × 445 × 480 mm (B×H×T) und zum anderen durch einen günstigeren Öffnungsmechanismus beim linken Hartglasseitenteil erreicht. Nutzer können dieses nicht mehr "aufpoppen", sondern müssen zwei Noppen lösen. Der Innenraum wirkt derweil gewohnt aufgeräumt. Das Netzteil sitzt oben über dem Mainboard (ATX, Micro-ATX, Mini-ITX) hinter einer Blende mit Aussparung für den Netzteillüfter. Vorne befindet sich ein Datenträgerkäfig für zwei 3,5 oder 2,5 Zoll große Modelle, zwei weitere 2,5-Zoll-SSDs beziehungsweise HDDs finden hinter der Zwischenwand ihren Platz. Optische Laufwerke im 5,25-Zoll-Format werden nicht unterstützt.
Zur Belüftung können Nutzer am Boden drei und am Heck einen 120-mm-Lüfter installieren. Zwei weitere Exemplare, die ihre Frischluft über die Wabenöffnungen am rechten Seitenteil ansaugen, lassen sich rechts neben dem Mainboard anbringen. Entsprechend der Lüfterkonfigurationen werden auch Radiatoren für (Kompakt-)Wasserkühlungen unterstützt. CPU-Kühler dürfen 160 mm hoch, Grafikkarten 421 mm lang sein (305 mm mit seitlich montiertem Radiator).
Aktuell wird das In Win 101 noch nicht im PCGH-Preisvergleich gelistet. Die Auslieferung soll jedoch "in Kürze" beginnen. Neben dem normalen 101 gibt es noch das 101C mit einem zusätzlichen USB-3.1-Anschluss samt Typ-C-Stecker am I/O-Panel, das eine UVP von 89 statt 74 Euro hat. Andere Gehäuse mit Hartglassichtfenster beginnen ab 40 Euro, gehen aber schnell auf die 80 Euro zu. In Win gehört damit zu den günstigeren Anbietern eines entsprechenden Modells.

Danke für deine Erfahrung!
Aber sehr gut, dass du dir vorher Gedanken machst! Es ist nämlich wirklich nicht ganz trivial, da alles rein zu bringen und dann auch noch die Kabel zu verstecken. Habe es aber auch fast etwas übertrieben mit 3 Festplatten (plus eine M2), RGB-LEDs, zusätzliche PCIe Karte, 5 Caselüfter, etc. . Ein vollmodulares Netzteil ist auf jeden Fall empfehlenswert, sonst wär ich wohl verzweifelt. Hab mich extra für ein SFX-L Netzteil (mit 120mm Fan) entschieden, dadurch bleibt in dem Netzteilkasten mehr Platz zum Kabelparken, sonst verdecken diese die Waben. Das InWin301 Case ist nicht perfekt, z.B. gibt es Kabelblenden aus Plastik zum Rausbrechen und einen absolut idiotisch gestalteten Festplattenkäfig und man muss auf gute Belüftung achten. Aber dafür mag man es am Ende umso mehr! Von mir eine Empfehlung für Leute, die den Unterschied zwischen mATX und einem großen Case verstanden haben. (Sorry für etwas Offtopic, aber ich denke, das 101 ist meinem ziemlich ähnlich.)
So bin ich mit Temperatur und Lautstärke zufrieden. Und Optik ist bei allen InWin einfach Bombe, endlich mal modern und schlicht.
Danke für deine Erfahrung!
So richtig kann ich dem Lüfterkühlkonzept den Sinn nicht entnehmen. Diese enorme Anordnung zum Luft einblasen, ist ja schon fast zu kontraproduktiv zum Wärmeausblasen.
Der Netzteillüfter hilft zwar, aber bei den immer später einsetzenden und dann noch recht geringen Luftransport, bleibt es recht fragwürdig.
Um alleinig der Warmluftmasse her zu werden, müßte der Rückwandlüfter ein extremen Luftransport erreichen, wenn da alles raus soll, was bei sommerlichen Temperaturen und Leistungshungriger Hardware da so anfällt.
Über den dabei entstehenden Lärm, brauch ich wohl nichts weiter sagen.
Einziger Trost ist, das über die Wabenstrucktur noch ein gewisser Teil entweichen kann, aber ob das reicht?
Die Seitenwandlüfter würde ich eher ausblasend nutzen, dann ist das Lüfterverhältniß wenigsten 1:1, wenn man den NT-Lüfter vernachlässigt.
Dann geht m.M.n. wenigstens was vernünftig geregelt.
Man setzt hier wohl eher auf genügliche Hardware.
OC mit heftiger Wärmeentwicklung bei der Grafikkarte, sollte dem Gehäuse schon eine heftiges Problem bescheren.
Dieses Thema hatte der Herr Stöwer bei zwei In Win Gehäusen zumindest mal angemerkt.
Dem Einbau von Netzteilen im oberen Bereich sollt heut zu Tage eigentlich nichts mehr groß im Wege stehen, da die Netzteilkomponenten in ihrer Langlebigkeit zugenommen haben, auch bei so einigen noch vor Jahren verschrienen NT-Herstellern.
Ich benutze schon seit zig Jahren nur die obere Platzierung in meinen eigenen Gehäusen und habe damit bisher wegen Überhitzung noch nie Probleme, oder Defekte gehabt.
Dafür haben die Flusen, in den von mir betreuten PC, mit am Gehäuseboden montierten NT enorm zugenommen, vor allem, wenn diese auf Laminat, oder besser gesagt, auf glatten Fußböden stehen.
Das ist dann ein Staubsaugerkonzept.
Auf Stoffbelägen ist diese Staubsammelwut wesentlich geringer.
Schniecke sieht's auf jeden Fall aus und das ist der Punkt, an dem ich ein "gefällt mir" vergeben würde
So bin ich mit Temperatur und Lautstärke zufrieden. Und Optik ist bei allen InWin einfach Bombe, endlich mal modern und schlicht.
Günstig, kompakt und optisch ansprechend.
Spricht nichts gegen das Netzteil oben?