DAN Cases C4-H2O: Mini-ITX-Gehäuse mit Platz für 240-mm-Radiator
DAN Cases, in deutschen Foren unter bigdaniel bekannt, hat seine zweite Gehäuselinie vorgestellt. Das C4-H2O fasst gut 2 Liter mehr und unterstützt dafür einen 240 mm großen Radiator, um die Grafikkarten- oder Prozessorkühlung zu verbessern. Das I/O-Panel bietet einen zusätzlichen USB-Anschluss und der Preis soll auf 160 bis 180 Euro sinken.
Nachdem sich DAN Cases mit dem A4-SFX und der überarbeiteten Version A4-SFX v2 (Test) in der Small-Form-Factor-Community bereits einen Namen gemacht hat, stellt er jetzt seine zweite Serie C4-H2O vor. Diese ergänzt das Portfolio und ersetzt das A4-SFX v2 nicht. Am auffälligsten ist die Vergrößerung auf ein Volumen von 9,5 ausgehend von 7,25 Litern, womit sich das Gehäuse mittig zwischen dem A4-SFX v2 und dem Ncase M1 positioniert. Der Neuling ist 127,5 × 236 × 322 mm (B×H×T) groß, wobei das finale Gewicht noch unklar ist.
Der innere Aufbau ist nicht mehr mittig getrennt mit je einer Kammer für das Mainboard mit CPU und der Grafikkarte. Stattdessen wird das Mini-ITX-Mainboard fortan an der Seite und die Grafikkarte davor über einen festen Riser-Adapter statt eines lockeren Kabels befestigt. Um die Belüftung zu verbessern, sind ab Werk zwei 120-mm-Lüfter im Boden untergebracht, wofür der Großteil der zusätzlichen 2,25 Liter drauf geht. Alternativ können Nutzer dort einen 120 oder 240 mm großen Radiator unterbringen - gängige Größen von Kompakt-Wasserkühlungen. Entsprechende Modelle gibt es inzwischen nicht nur für CPUs, sondern auch für Grafikkarten. Bauartbedingt dürfen Radiator und Lüfter zusammen maximal 42 mm dick sein. Nutzer müssen entsprechend auf dünnere Slim-Ventilatoren zurückgreifen. Bigdaniel sieht einen Luftstrom von oben nach unten vor, damit die Abwärme nicht im Gehäuse landet.
Alternativ lassen sich die Front- und Seitenteile umdrehen, womit Nutzer das Gehäuse auf den Kopf stellen können. Ein Radiator säße somit im Deckel und könnte die Abwärme nach oben hinausblasen. Dem Bildmaterial zufolge sollte sich so mit etwas Arbeit an den Seitenteilen - zulasten der Optik - eine dickere Kombination aus Radiator und Lüftern installieren lassen.
CPU-Kühler dürfen derweil bis zu 60 mm hoch sein, Dual-Slot-Grafikkarten wie gehabt 295 mm lang. Neben dem SFX-(L-)Netzteil passen bis zu drei 2,5-Zoll-HDDs beziehungsweise -SSDs. Das I/O-Panel bietet indes einen zweiten USB-3.0-Anschluss als Typ-C-Buchse neben dem Typ-A-Port und den Audioklinken. Der finale Preis soll bei 160 bis 180 Euro liegen, womit das C4-H2O günstiger wird als das A4-SFX v2. Wann man mit Vorbestellungen oder einer Auslieferung rechnen kann, ist noch nicht bekannt.
