90er sind zurück: Silverstone-Gehäuse mit 15 Laufwerksschächten

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90er sind zurück: Silverstone-Gehäuse mit 15 Laufwerksschächten
Quelle: Silverstone

PC-Gehäusehersteller Silverstone hat mit dem Seta H2 einen neuen Big-Tower veröffentlicht, der mit vielen 3,5-Zoll-Schächten an vergangene Zeiten erinnert.

Während das bevorzugte Festspeichermedium in typischen PCs heutzutage eher SSDs im 2,5-Zoll- oder M.2-Format sind, waren die längste Zeit bekanntlich 3,5-Zoll-Festplatten der Standard und sind es im heimischen Bereich für NAS-Anwendungen oder Workstations beziehungsweise generell bei viel Speicherplatzbedarf zuweilen auch heute noch.

Wer möglichst viele HDDs unterbringen möchte, hat jetzt mit dem Silverstone Seta H2 eine neue Option, die mit ihren vielen Plätzen dafür eine nostalgische Anspielung auf die Gehäusedesigns der späten 1990er Jahre darstellt, wie Techpowerup berichtet. In dem rund 70 Liter fassenden Innenraum finden bis zu 15 Laufwerke Platz und zwar unter anderem dank sieben herausnehmbarer Halterungen hinter der Frontblende, die sowohl 2,5- als auch 3,5-Zoll-Laufwerke aufnehmen können.

Silverstone Seta H2: Big-Tower mit viel Platz

Zwei zusätzlichen Halterungen finden sich an der Innenblende und außerdem gibt es einen herkömmlichen Käfig mit zwei Einschüben vor dem Netzteil, zwei 2,5-Zoll-Plätze hinter dem Mainboard-Tray sowie eine weitere Halterung, die entweder ein 3,5-Zoll- oder zwei 2,5-Zoll-Laufwerke aufnehmen kann. Darüber hinaus kann das Seta H2 große Mainboards bis zum E-ATX- und SSI-EEB-Formfaktor, CPU-Kühler bis 188 Millimeter und Grafikkarten mit bis zu 428 Millimetern Länge aufnehmen, begrenzt auf 330 mm, wenn ein Radiator oder eine Laufwerkshalterung auf GPU-Höhe installiert wird.

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Überdies gibt es acht Erweiterungssteckplätze und Unterstützung von Netzteilen bis zu 289 Millimetern. Die Kühlung erfolgt mit Platz für drei 120- oder 140-mm-Lüfter an der Vorderseite, einen an der Rückseite, zwei 160- oder 140-mm-Lüfter an der Oberseite und zwei 120-mm-Lüfter an der Seite. Zudem gibt es abnehmbare Halterungen, mit denen 360- oder 420-mm-Radiatoren bis 65 mm Dicke an der Vorder- oder Oberseite montiert werden können.

Das 15,2 Kilogramm schwere Gehäuse aus Stahl und Kunststoff mit umlaufender Mesh-Vorderseite verfügt beim I/O-Panel in der Front derweil über USB-C, zwei USB-3.0-Anschlüsse und HD-Audio. Die Preise in Europa sollen dem Bericht nach bei rund 200 Euro starten, jedoch gibt es das Silverstone Seta H2 im PCGH-Preisvergleich gegenwärtig auch bereits leicht darunter. Weitere technische Daten gibt es auch auf der offiziellen Webseite.

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    • Kommentare (28)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von SanderX PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von empy
        Als ich von meinem Lian Li 8FIB auf ein Fractal Design Define R6 gewechselt bin, ursprünglich, weil ich mich mal an einer Wasserkühlung versuchen wollte, war ich aber schon echt erstaunt, wie viel das ausgemacht hat. Die Motivation für die Wasserkühlung war jedenfalls hinfällig. Ansonsten sind halt Front-Anschlüsse so ein Thema. Es ist schade, dass es da oft keine zeitgemäße Möglichkeit gibt, die nachzurüsten. Andererseits nutze ich da eigentlich nur USB und ob das jetzt mit fünf, zehn oder 40 GBit/s angebunden ist, ist für meine Zwecke eigentlich komplett egal.
        Ja, das mit den Frontanschlüssen ist schon nicht unwichtig. Das stimmt! Auch die Bequemlichkeit das Mainboard direkt auf einer einer Extra-Platte zu verschrauben und dann einfach in das Gehäuse zu setzten, hat schon leichte Vorteile. Was ziemlich blöd ist bei vielen neueren Gehäusen, so auch bei meinem DarkBase, ist, dass die Front USB-Ports plan mit dem Gehäuse abschließen und keine leichte Vertiefung haben, die als "Führungshilfe" dient. Das ist totale Fummelei einen USB-Stick dort anzuschließen und man muss immer hinschauen. Gerade bei einem Big Tower, welcher ja zumeist auf dem Boden steht, nervt das schon ziemlich hart.
      • Von SanderX PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von empy
        Als ich von meinem Lian Li 8FIB auf ein Fractal Design Define R6 gewechselt bin, ursprünglich, weil ich mich mal an einer Wasserkühlung versuchen wollte, war ich aber schon echt erstaunt, wie viel das ausgemacht hat. Die Motivation für die Wasserkühlung war jedenfalls hinfällig. Ansonsten sind halt Front-Anschlüsse so ein Thema. Es ist schade, dass es da oft keine zeitgemäße Möglichkeit gibt, die nachzurüsten. Andererseits nutze ich da eigentlich nur USB und ob das jetzt mit fünf, zehn oder 40 GBit/s angebunden ist, ist für meine Zwecke eigentlich komplett egal.
        Ja, das mit den Frontanschlüssen ist schon nicht unwichtig. Das stimmt! Auch die Bequemlichkeit das Mainboard direkt auf einer einer Extra-Platte zu verschrauben und dann einfach in das Gehäuse zu setzten, hat schon leichte Vorteile. Was ziemlich blöd ist bei vielen neueren Gehäusen, so auch bei meinem DarkBase, ist, dass die Front USB-Ports plan mit dem Gehäuse abschließen und keine leichte Vertiefung haben, die als "Führungshilfe" dient. Das ist totale Fummelei einen USB-Stick dort anzuschließen und man muss immer hinschauen. Gerade bei einem Big Tower, welcher ja zumeist auf dem Boden steht, nervt das schon ziemlich hart.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Waupee
        Jo kein 5 1/4 Schacht keine 90er da gehört nen Schacht für nen CD / DVD / BL Laufwerk dazu
        Einer? Typisch waren in den 90ern mindestens zwei große Laufwerke. Erst 5,25er Floppy und CD, später CD und CD-R, schließlich DVD und CD-R. Nicht selten wurde auch noch ein (zweites) 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk mittels Rahmen in einem 5,25-Zoll-Schacht platziert. Bei luxuriösen Systemen kamen Zip oder Jazz, Front-Panels von High-End-Soundkarten, Front-USB-Nachrüstungen, Lüfterschächte und gegebenenfalls HDD-Wechselrahmen hinzu. Oder einfach weitere CD-Laufwerke, damit man mehr Spiele einfach drin liegen lassen konnte. Standard-Tower hatten in der Regel drei entsprechende Schächte, Big Tower fünf bis sechs (jeweils zzgl. 1-2× 3,5 Zoll) und es gab immer Leute, welche diese auch genutzt haben.

        In den 90ern hätte auch kein Gehäuse, dass etwas auf sich zählt, Laufwerke auf Höhe der Erweiterungskarten platziert; damals war full-length-Kompatibilität noch Pflicht. Bei (B-)AT nahm auch das Mainboard die volle Länge ein, gute ATX-Big-Tower waren zumindest prinzipiell E-ATX-tauglich und Midi-Tower haben allenfalls rechts vom RAM etwas in den Weg gehängt. Die hier gezeigte Raumnutzung gab es eher so ab 2010; halb so alt wie versprochen.

        Zitat von TrueRomance
        Ernsthafte Frage: woher kommt der Drang nach 5 1/4 Zoll Laufwerken?

        Ich habe seit 2015 ein externes DVD Laufwerk für damals ca. 20€ gekauft. Das stecke ich bei Bedarf an und fertig. Und der Bedarf ist auch nicht sonderlich oft. Manchmal will ich eine CD hören aber sonst? Wozu braucht man Laufwerke im PC im Jahr 2025?
        Wozu braucht man irgendwelche Laufwerke größer als M.2 im Jahr 2025? Und seit wann liegt 2025 in den 90er?
        Da spielen, wie der Titel anspricht, immer Retro-Aspekte mit rein. Warum sollte ich meine Lüftersteuerung, meinen 100-W-USB-Front-Anschluss, mein Blu-Ray-Laufwerk und meinen DVD-Brenner (und mein Diskettenlaufwerk!) entsorgen, nur um mir ein neues Gehäuse kaufen zu können? Da bleib ich doch lieber bei meinem alten.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von SanderX
        Da war in der Entwicklung von Gehäusen im Vergleich schon ein Entwicklungssprung zu sehen. Aber mal ehrlich... ich wollte einfach mal was neues. Einen echten Grund zum Wechsel hatte ich eigentlich nicht.
        Als ich von meinem Lian Li 8FIB auf ein Fractal Design Define R6 gewechselt bin, ursprünglich, weil ich mich mal an einer Wasserkühlung versuchen wollte, war ich aber schon echt erstaunt, wie viel das ausgemacht hat. Die Motivation für die Wasserkühlung war jedenfalls hinfällig. Ansonsten sind halt Front-Anschlüsse so ein Thema. Es ist schade, dass es da oft keine zeitgemäße Möglichkeit gibt, die nachzurüsten. Andererseits nutze ich da eigentlich nur USB und ob das jetzt mit fünf, zehn oder 40 GBit/s angebunden ist, ist für meine Zwecke eigentlich komplett egal.
      • Von SanderX PC-Selbstbauer(in)
        Ich habe damals ein CM HAF 932 gegen mein jetziges BeQuiet Dark Base Pro Rev. 2 ausgetauscht. Da war in der Entwicklung von Gehäusen im Vergleich schon ein Entwicklungssprung zu sehen. Aber mal ehrlich... ich wollte einfach mal was neues. Einen echten Grund zum Wechsel hatte ich eigentlich nicht.

        Wichtig war mir auch mein DVD Laufwerk verbauen zu können, obwohl ich das mittlerweile tatsächlich nicht mehr benutzte. Mit dem Dark Base konnte ich in der Front 1x DVD + 1x 2.5 + 1x 3.5 (Hot Plug) verbauen und hatte dann noch Platz für 2x 140er Lüfter. Ist schon ein cooles dezentes Gehäuse mit viel Platz, dass mir lange erhalten bleibt.
      • Von SanderX PC-Selbstbauer(in)
        Für Server und NAS bestimmt eine Option. Für den Standard User und PC-Gamer gibt es da qualitativ gleichwertige, aber schönere und günstigere Alternativen.
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