RTX 5090 und RTX Pro 6000: Blackwell-Grafikkarten frieren in VMs ein - Kopfgeld ausgesetzt
Ein Cloud-Anbieter berichtet über ein ungewöhnliches Problem mit Nvidias Blackwell-Grafikkarten: Diese frieren willkürlich ein, wenn sie in einer virtuellen Maschine genutzt werden. Betroffen sind mindestens die RTX 5090 und RTX Pro 6000.
Bei Nvidias aktuellen Blackwell-Grafikkarten gibt es offenbar ein Problem, das den Betrieb im Zusammenspiel mit virtuellen Maschinen erschwert. Das berichtet zumindest der AI-Cloud-Anbieter Cloud Rift. Dort sind Grafikkarten vom Typ Geforce RTX 5090 und RTX Pro 6000 im Einsatz, die offenbar gelegentlich einfrieren. Das passiert üblicherweise nach einigen Tagen Dauerbetrieb, manchmal auch beim Hoch- und Herunterfahren. Betrieben werden die Grafikkarten dabei in einem für derartige Anbieter eigentlich üblichen Setup: Sie werden per Kernel-Virtualisierung verschiedenen Nutzern zugewiesen, die dann direkten Zugriff auf die Hardware haben.
Im Reset gefangen
Das führt aber angeblich dazu, dass sich die Grafikkarten irgendwann festfressen. Sie können dann keinem Nutzer zugewiesen werden - und Cloud Rift muss das ganze System komplett neu starten. Bei den genutzten Servern mit AMD-Epyc-Prozessoren der Familien Rome und Milan gelang es dem Unternehmen bislang nicht, eine Lösung zu finden. Und auch auf Reddit gibt es einen Bericht über ein Epyc-Genoa-System, das von einem ähnlichen Problem mit beiden Grafikkarten berichtet.
Verschiedene Kernel und Grafiktreiber hat Cloud Front bereits ausprobiert, aber nichts hilft: Beim Software Reset (FLR, Function Level Reset) bleiben die Grafikkarten hängen - und kurz danach frisst sich auch der Prozessor fest. Ein PCI-Rescan hilft angeblich nicht weiter, und auch für den Nvidia-Treiber wird die jeweilige GPU unsichtbar. Bei älteren RTX-Grafikkarten sowie den KI-Beschleunigern H100 und B200 tritt dieses Problem hingegen nicht auf. Es liegt also offenbar am Gaming-Blackwell-Chip GB202 oder der entsprechenden Architektur.
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Laut dem besagten Reddit-Thread hat Nvidia das Problem bereits bestätigt und denkt über eine Lösung nach - das ist aber schon knapp zwei Monate her. Cloud Front reicht das nicht, deshalb wurde dort nun ein Kopfgeld ausgesetzt: Derjenige, der eine Lösung für das sporadische Einfrieren findet, soll 1.000 US-Dollar erhalten. Für Cloud Front und andere Cloud-Unternehmen dürfte das ein guter Deal sein, denn schließlich sorgt die Unzuverlässigkeit der Grafikkarten dafür, dass die Systeme nicht wie gewünscht ausgelastet werden können. Es sieht aber eher danach aus, als müsste hier Nvidia aktiv werden. Ob und wann ein Software-Update folgen wird, um das Einfrieren zu verhindern, bleibt allerdings abzuwarten.
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Quelle: Cloud Rift via Tom's Hardware

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das 1000 lächerlich sind, wissen die selber auch, wenn die so verzweifelt sind, das offen an zufragen
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