Geforce RTX 5090: Prototyp mit 128 GiByte ist wohl ein Fake

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Geforce RTX 5090: Prototyp mit 128 GiByte ist wohl ein Fake
Quelle: Nvidia

In China wird eine Geforce RTX 5090 mit 128 GiByte Grafikspeicher als Prototyp zum Kauf angeboten. Die modifizierte Gaming-Grafikkarte soll für KI-Workloads eingesetzt werden und kostet 13.200 US-Dollar.

Originalmeldung vom 8. September 2025:

In China, wo auch umgebaute Geforce RTX 4090 an der Tagesordnung sind, wird jetzt eine Geforce RTX 5090 mit 128 GiByte GDDR7-Grafikspeicher als Prototyp zum Kauf angeboten. Die modifizierte Gaming-Grafikkarte soll für KI-Workloads eingesetzt werden und kostet laut dem Bericht von @I_Leak_VN etwa 13.200 US-Dollar.

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Dabei handelt es sich voraussichtlich noch um ein Engineering Sample ("ES") oder Qualification Sample ("QS"), das derzeit noch erprobt wird. Um die Geforce RTX 5090 von ursprünglich 32 auf 48, 64, 96 oder gar 128 GiByte umzurüsten, werden nicht nur die passenden Speicherbausteine ("ICs"), sondern auch ein spezielles vBIOS mit angepasster Firmware benötigt. Bei der Version mit 128 GiByte kommt ein zweiseitiges PCB- und Speicher-Layout zum Einsatz.

5090 Quelle: I_Leak_VN Fraglich ist nach wie vor, wie die 128 GiByte GDDR7X-Grafikspeicher realisiert werden. Selbst mit den neuen 24 GiByte großen Speichermodulen lassen sich aktuell maximal 96 GiByte realisieren, wie sie von der Nvidia RTX Pro 6000 bekannt sind.

Prototyp mit 128 GiByte GDDR7X ist wohl ein Fake

Update vom 9. September 2025: Wie vielerorts bereits angemerkt wurde, existieren aktuell weder GDDR7X-Speichermodule, noch Speicherbausteine, die derzeit einen Speicherausbau von 128 GiByte ermöglichen würden. Aktuell ist daher davon auszugehen, dass es sich um eine manipulierte Firmware handelt.

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Quelle: I_Leak_VN via Wccftech

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    • Kommentare (34)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Tolotos66 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von kmf
        Prototypen werden aufwändig in Einzelfertigung händisch hergestellt. Da gibt’s keinen Automatismus und keinen Bestückungsautomaten wie bei der Serienfertigung.
        Da sieht man wieder, das Ironie nicht die Stärke der Deutschen ist
        Gruß T.
      • Von Tolotos66 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von kmf
        Prototypen werden aufwändig in Einzelfertigung händisch hergestellt. Da gibt’s keinen Automatismus und keinen Bestückungsautomaten wie bei der Serienfertigung.
        Da sieht man wieder, das Ironie nicht die Stärke der Deutschen ist
        Gruß T.
      • Von kmf Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Tolotos66
        Ja, der VRAM ist teuer
        Gruß T.
        Prototypen werden aufwändig in Einzelfertigung händisch hergestellt. Da gibt’s keinen Automatismus und keinen Bestückungsautomaten wie bei der Serienfertigung.
      • Von HardWareFresser87 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von twack3r
        Schön wär’s. Aber da die 5090 im Gegensatz zur 6000 Pro kein NVLink kann, geht das natürlich nicht.

        Ist aber für Inferenz auch nicht nötig, sowohl TP als auch PP skalieren hervorragend über PCIE. Beim Finetuning oder gar vollständigem Training von Modellen entsteht dann aber der bottleneck, den die Pro Serien und aufwärts nicht mehr haben.

        Sollte diese Karte so kommen dann werde ich damit meine bestehende 5090 ersetzen. Im Gespann mit 6 3090 ist es bemerkenswert wie gut SOTA OSS Modelle mittlerweile sein können, und das Ganze lokal ohne proprietäre Daten bei Dienstleistern zu haben.
        Ja, das habe ich auch gerade gelesen, dass das nicht mehr möglich ist, da hat mir der Copilot einen Strich durch die Rechnung gemacht.
      • Von twack3r Software-Overclocker(in)
        Zitat von HardWareFresser87
        Für das Geld könntest du dir mehrere 5090er kaufen und für KI-Workouts per NVLink einbauen.
        Schön wär’s. Aber da die 5090 im Gegensatz zur 6000 Pro kein NVLink kann, geht das natürlich nicht.

        Ist aber für Inferenz auch nicht nötig, sowohl TP als auch PP skalieren hervorragend über PCIE. Beim Finetuning oder gar vollständigem Training von Modellen entsteht dann aber der bottleneck, den die Pro Serien und aufwärts nicht mehr haben.

        Sollte diese Karte so kommen dann werde ich damit meine bestehende 5090 ersetzen. Im Gespann mit 6 3090 ist es bemerkenswert wie gut SOTA OSS Modelle mittlerweile sein können, und das Ganze lokal ohne proprietäre Daten bei Dienstleistern zu haben.
      • Von Gamer1970 Software-Overclocker(in)
        Zitat von LP96
        Da kann ich nur das Video von GamersNexus zum GPU Schwarzmarkt in China empfehlen (es ist wieder online). Da sieht man dann schon, dass die Restriktionen wirken. Die Großverbraucher kommen nämlich nicht mehr unbedingt direkt an High-End GPUs ran, was ja auch das Ziel des Embargos/Sanktionen ist. Einzelne High-End GPUs gibt es zum Kauf, aber auch nicht flächendeckend. Auch die Ausfuhr aus den USA ist da sehr abenteuerlich.
        Es wird da auch gezeigt, wie die RTX 4090 mit mehr VRAM "hergestellt" wird. Das Know-How und die Kapazitäten gibt es in China einfach, weil da auch die "regulären" Karten produziert werden. Allerdings ist das dann eher eine Hinterzimmer-Geschichte, bei der dann wirklich die Chips von normalen Karten abgelötet werden müssen, um die auf ein Custom-PCB zu transplantieren.
        Das hab ich gestern mal angefangen zu gucken, wollte ich schon die ganze Zeit machen seit ich davon zum ersten mal gehört habe und es dann erstmal offline war. Unglaublich, was da vor sich geht. Zeigt aber auch mal wieder, daß mit Geld einfach alles möglich ist. Und was da so alles gebastelt wird und welche Ausmaße der Schwarzmarkt mittlerweile hat, und auch welche Reichweite und wie stark die Industrie da mittlerweile teilweise mit drinhängt, darüber kann man wohl nur spekulieren, es ist aber längst ein Milliarden-Markt, der dort entstanden ist. Und im Westen wird da kräftig dran mitverdient.

        Ja, Sanktionen wirken. Aber man kann sie immer umgehen, wenn man die nötigen Kontakte hat, die finanziellen Mittel und wenn genug Leute bereit sind, eins der beiden Augen zuzudrücken ("Ein Auge zu, ein Auge offen" - wie man da unten wohl so sagt). Alle verdienen daran. Die zuständigen Behörden, die Versender und Empfänger und alle dazwischen, und sogar die Regierungen.
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