Gerissenes PCB: Asus verweigert die Reparatur - Austausch nur gegen Neupreis
Auf Reddit berichtet ein Nutzer über seine frustrierende Erfahrung mit der Asus-RMA: Demnach sieht das Unternehmen ein eingerissenes PCB als Nutzerfehler an. Stattdessen dürfte aber das hohe Gewicht der Grafikkarte die Ursache sein.
Oft verlaufen Garantiefälle zwar reibungslos, es tauchen aber auch immer wieder Berichte über Probleme auf. Genauso ist es derzeit beim Reddit-Nutzer kromz: Dieser berichtet im Asus-Subreddit darüber, wie seine RMA verlaufen ist. Demnach hatte seine Geforce RTX 5090 ROG Astral mit Blackscreens und Neustarts zu kämpfen. Um das Verhalten untersuchen zu lassen, schickte er die Grafikkarte an Asus.
Durchtrennte Leiterbahn
Dort bestätigte man zwar die Probleme, verweigerte aber eine Reparatur und einen kostenlosen Austausch. Demnach ist ein irreparabler Riss im PCB - an der Halteklammer für den PCI-E-Slot - für die Auffälligkeiten verantwortlich. Dort verläuft eine Leiterbahn, die dadurch beschädigt wurde. Und als Ursache für diesen Schaden vermutet Asus keinen Serienfehler, sondern unsachgemäßen Gebrauch. Deshalb wurde kromz lediglich angeboten, dass er für den Preis von 4.661 kanadischen Dollar - umgerechnet 2.900 Euro - eine neue Grafikkarte bekommen kann. Für diesen Preis hätte er sich das Modell aber auch einfach neu kaufen können.
Angeblich ging die Kommunikation mit Asus über Monate und wurde inzwischen zur RMA-Leitung eskaliert. Auch damit gab es aber keine neue Grafikkarte für den Reddit-Nutzer, sondern nur ein immerhin etwas besseres Angebot: Ihm wurde ein Preisnachlass um 50 Prozent angeboten. Selbst das dürfte den Wert der Reparatur einer einzelnen Leiterbahn aber noch deutlich übersteigen. Zudem beteuert kromz, dass er vor dem Einschicken keinen Riss gesehen und die Grafikkarte nicht unsachgemäß verwendet hat. Angeblich wurde die RTX 5090 ROG Astral immer mit einer GPU-Stütze verwendet und der PC nie bewegt. Stattdessen vermutet er, dass das hohe Gewicht der Grafikkarte - immerhin stolze 3 kg - für den Riss verantwortlich ist.
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Am Ende steht natürlich Aussage gegen Aussage. Der Nutzer dürfte aber kaum Grund gehabt haben, seine Grafikkarte mit Absicht zu misshandeln. Und tatsächlich ist die hohe Belastung der PCI-E-Slots durch immer ausuferndere Grafikkartenkühler schon lange ein Problem. Deshalb ist es unverständlich, dass Asus trotzdem eine Leiterbahn hinter einem derart stark belasteten Teil der Platine vorsieht. Hätte das Unternehmen es durch ein intelligenteres Layout geschafft, die Bahn einen Zentimeter weiter rechts zu platzieren, wären elektrische Defekte durch eine beschädigte PCI-E-Halteklammer nahezu ausgeschlossen.
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Quelle: kromz (Reddit) via Tom's Hardware

Ich bin aber noch mit dem Verkäufer im Gespräch und hoffe das das im Guten (für mich) ended.
P.S. war 4 Jahre in einem Elektroladen tätig und habe hunderte PC zusammengebaut bin also fest davon überzeugt keinen Fehler beim Einbau gemacht zu haben.
Was war ihre schlimmste RMA Erfahrung?
Mit Asus hingegen bisher nur beste Erfahrungen. Karte auf Wasser umgerüstet und abgerutscht. Daraufhin Kratzer auf der Rückseite des PCB. Asus einfach informiert und bestätigt bekommen dass bei Problemen noch Garantie bestehe. Dann mit laufendem Rechner Zuhause auf Dienstreise und nach Wochen zurück. Festgestellt dass der PC einen blackscreen anzeigt und ich eine der Leitungen zu fest angezogen hatte, was zu einem Riss im Anschlussbereich des Kühlers geführt hat und weshalb Wassertropfen zwischen Kühler und PCB liefen und die Karte gebrutzelt haben.
Asus per mail kontaktiert, alles ehrlich und genau so beschrieben, neue bekommen, sorgenfrei.
Also ich kann nur mutmaßen. Aber nach meiner Erfahrung würde ich eher dem Service glauben als dem Reddittypen.
Im eingebauten Zustand kommt nur Last auf die Zunge, wenn der PC auf dem Kopf steht. Aber auch dann passiert nichts, außer es gibt von außen einen Schlag. PC dotzt irgendwo bei Transport an, rutsch einem aus der Hand und schlägt auf etc. Aber auch nur, wenn der PC mit Oberseite nach unten transportiert wird.
PCI-E-Slot sitzt, kann schnell auch mal was kaputt gehen.
Brechen alle Karten ab? Nö!
Muss ein Autohersteller das Fahrgestell nachbessern, wenn der Fahrer bei 180km/h das Lenkrad herumreißt und sich das Auto überschlägt? Nö!
Unsachgemäße Behandlung nennt man so etwas.
"Der Nutzer dürfte aber kaum Grund gehabt haben, seine Grafikkarte mit Absicht zu misshandeln..."
Absicht oder nicht, steht nicht zur Debatte!
Dummheit schützt vor Strafe, in dem Fall Geldstrafe, nicht...
Du kannst die Karte nicht richtig behandeln, weil sie aus sich heraus die Specs reißt und so eine Stelle, wie die, die jetzt gebrochen ist, hätte man als fähiger Ingenieur verstärken müssen. Du hängst ja auch nicht 150 Kg an nen einfachen Nagel und hoffst, dass das schon halten wird, wenn du da noch ein Stöckchen drunter stellst.