UVP für RTX 4080 und 4090 gesenkt: Nvidia hechelt Straßenpreisen hinterher

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UVP für RTX 4080 und 4090 gesenkt: Nvidia hechelt Straßenpreisen hinterher
Quelle: PC Games Hardware

Nvidia hat erneut die UVP der Founders Edition mit RTX 4080 und RTX 4090 gesenkt. Der Markt ist allerdings schon weiter.

Ohne weitere Ankündigung hat Nvidia wie schon Mitte März die Preise für seine Referenzdesigns der RTX-40er-Serie (Ausnahme RTX 4070) in Europa gesenkt. Während die Preise in den USA auf dem Papier konstant bleiben, gibt es Nachlässe auch in Deutschland.

Die neuen UVP der Founders

Nvidia listet seine Founders-Editions bekanntlich im hauseigenen Shop, also sind die Preise dort gewissermaßen als aktuelle UVP zu sehen. Die Preisangaben im Nvidia-Shop sind allerdings dynamisch und passten sich zuletzt mehrfach an Wechselkursentwicklungen an. Nvidia behält die US-Preise damit konstant, nur die Europreise sinken - aktuell bekommt man für einen Euro 1,10 US-Dollar. Eine offizielle Preissenkung wird Nvidia aller Erfahrung nach nicht verkünden.

Die neuen Preise lauten nun 1.769 Euro für die RTX 4090 und 1.329 Euro für die RTX 4080. Da die RTX 4070 Ti ein reines Produkt der Nvidia-Partner ist, gibt es auch keine Founders Edition und damit keine neue UVP. Die erst vor Kurzem veröffentlichte RTX 4070 (PCGH-Test) erfährt keine UVP-Änderung. Zur Erinnerung: Die RTX 4090 startete bei einem US-Preis von 1.599 USD für 1.949 Euro. Am 5.12.22 ging es auf 1.859 Euro runter, am 14.3. auf 1.819 Euro und nun auf 1.769 Euro. Es ging also auf dem Papier 180 Euro runter mit der UVP für die Referenzdesigns.

Auch Radeons günstiger

Die RTX 4080 startete dagegen bei einem US-Preis von 1.199 USD für 1.469 Euro, notierte am 5.12.22 für 1.399 Euro, am 14.3. bei 1.369 Euro und nun bei 1.329 Euro. Insgesamt ging es 140 Euro runter. Beide RTX-40-Grafikkarten sind gegenüber der Original-UVP gut 10 Prozent günstiger geworden.

Wie schon im März ist der Markt schneller, sodass die UVP den Straßenpreisen hinterherrennen. Aktuell bekommt man die günstigen Karten mit RTX 4090 schon unter 1.650 Euro, also gut 110 Euro unter UVP. So gibt es die Palit RTX 4090 Game Rock für 1.644 Euro bei Mindfactory. Die Straßenpreise für RTX 4080 liegen ebenfalls unter der UVP. So bietet Mindfactory aktuell die Palit RTX 4080 Gaming Pro für 1.189 Euro an, das sind sogar 140 Euro weniger als die Nvidia-UVP. Man sieht also: Die Straßenpreise sind schon längst weiter als die UVP. Und: Preissenkungen gibt es nicht nur bei Geforce, sondern auch bei Radeon-Grafikkarten. Die RX 6800 XT startet aktuell bei 559 Euro, die RX 6900 XT beginnt bei 619 Euro.

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    • Kommentare (46)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von chill_eule Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Supie12
        Bäcker
        Bäck to topic, please!
      • Von chill_eule Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Supie12
        Bäcker
        Bäck to topic, please!
      • Von onlinetk PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Supie12
        Wer für 3,50 Euro nicht kauft, kauft der wirklich dann für 3.- ?
        Das ist halt die Frage wo man sich Ran tasten muss. Auf Grafikkarten/Hardware bezogen kaufe ich auch nicht für 700€, aber zu 650€ (Beispiel) würde ich mich auch breit schlagen lassen
        Zitat von Supie12
        Wer auf 50 Cent achten muss, ist für den Bäcker vil. eh schon verlohren.
        Nicht achten muss, aber die Schmerzgrenze der Einsicht einfach überspannt ist. Wenn jeder Kunde sagt ich akzeptiere das, die Grafikkarte/Hardware ist ja nur 50€ teurer als letzte Generation, dann sind wir bald da was ich mehrfach angemahnt habe: Preiseinstieg 500€, Mittelklasse 1000€, High End 2500€

        Aktuell sind wir bei knapp 300€ (ne RX6400/500 kann man ja fast nicht mehr als Einstieg bezeichnen, ist eher wenigste Leistung um unter 300€ zu bleiben), 550€, 1800€ UVPs

        Es nimmt Übermaß in allen Bereichen
      • Von Supie12 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von onlinetk
        Wenn ich an einem Brötchen für 3,50 1 Euro verdiene (fiktiv) und davon nur 100St verkaufe, bleibt 100€ Gewinn um meine Rechnungen zu bezahlen.

        Kann ich aber für 3€ Verkaufspreis 300 Brötchen verkaufen und habe dann halt pro Brötchen nur 50cent gewonnen, bleiben dennoch 150€ und somit 50% mehr Ertrag trotz der Hälfte der Gewinnspanne.
        Ich habe schon verstanden wie du denkst, es geht mir nur um die Frage, ob das überhaupt zielführend ist.
        Wer für 3,50 Euro nicht kauft, kauft der wirklich dann für 3.- ? Wie weit muss man runter gehen? Und - Nahrungsmittel sind verderbliche Ware, wenn er sich mit den 50 Cent weniger verkalkuliert, wird ihm eventuell so viel Ware schlecht, das er Miese macht.... denn...... wenn er das Risiko eingeht, mehr Brötchen (what ever) zu machen, muss er bei geringerer Spanne eben alles Vk. (bei 50 Euro mehr Umsatz - noch nicht mal Gewinn) dürften von den 300 grob ganze 17 Brötchen schlecht werden, dann ist er wieder auf seinen 100 Euro.....Siehs auch mal so rum.

        Wer auf 50 Cent achten muss, ist für den Bäcker vil. eh schon verlohren.

        Ich habe gestern bei meinem Bsp. bewusst einiges ausgeklammert, er muss auch noch verschiedene Steuern zahlen, Miete etc..........Es sind ja nicht "nur" Löhne und Ware sowie Energiekosten - das du hier aber auch so dermassen haarklein rein gehen musst.....

        Das war es was ich gestern mit Mischkalkulation meinte. An der einen Ware verdient er mehr, an der anderen weniger, hat aber dadurch ein volles Sortiment.

        Grüsse.
      • Von Khaos-Thanathan BIOS-Overclocker(in)
        Irgendwie sind bei mir rechnerisch 60% einer 60% 4090 rund 1.060 EUR und nicht 1.329 EUR. Die Preisdifferenz von 270 EUR ist immer noch verwunderlich.
      • Von onlinetk PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Supie12
        Und wenn die Brötchen mit einem niedrigereren Preis nicht mehr Kosten deckend sind? Ich kenne die genaue Kalkulation jetzt nicht, aber es benötigt Rohstoffe und Handarbeit für die Brötchen in der Auslage.
        Zitat von Supie12
        Sowohl der Bäcker als auch du habt Rechte, er muss Gewinn machen, und zwar so viel, das er den Laden nicht dicht machen muss, weil ja seine Angestellten, selber steigende Preise haben, und er um (inzwischen regelmässig nehme ich an) Lohnerhöhungen kaum mehr rum kommen dürfte.
        Kostendeckung und Gewinn hängt von der Einnahme in €uronen und abzüglich des Waren/Lohnleistung/Unterhaltskosten ab, nicht von % Warenspanne. Das ist ja das was ich meine:

        Wenn ich an einem Brötchen für 3,50 1 Euro verdiene (fiktiv) und davon nur 100St verkaufe, bleibt 100€ Gewinn um meine Rechnungen zu bezahlen.

        Kann ich aber für 3€ Verkaufspreis 300 Brötchen verkaufen und habe dann halt pro Brötchen nur 50cent gewonnen, bleiben dennoch 150€ und somit 50% mehr Ertrag trotz der Hälfte der Gewinnspanne.

        Der Absatz ist da ausschließlich entscheidend. Wenn die 3,50 Brötchen in der Auslage nicht verkauft werden, dann bringt mich meine Gewinnmarche auch nicht weiter. Von daher kann niemand behaupten das ein Brot 10€ kosten muss um kostendeckend zu sein. Der Wareneinsatz wäre niemals 10€, Brot ist im groben Wasser und Mehl. 500g Mehl und nen Liter Wasser kosten keine 10€, ebenso nicht der Strom zum backen. Das Brot ist eben dann kostendeckend wenn ich ausreichend verkaufe um am Ende meine Stromrechnung zu bezahlen und wenn ich nur 20cent dran verdiene, aber dafür ganz Deutschland mein Brot kauft
        Zitat von Supie12
        Ich glaube nicht das ein Bäcker, der ja von seinen Kunden aus der Umgebung lebt, das übertreibt.
        Die haben ja nicht die extremen Preissteigerungen, es sind die Ketten. Man erkläre mir warum das Kilo Nackensteaks aus der Massenproduktion bei Ed, Re usw an der Theke 12-14€ kosten "muss" wenn bei uns jeder Dorfschlachter aus eigener Produktion vom Bauern um die Ecke die gleiche Menge für 7,50€ verkaufen kann?

        Es ist bei Grafikkarten nicht anders. Und wie ich ja sagte betrifft das dann halt andere Branchen wo kein Geld mehr ankommt weil es in was anderes investiert wurde, obwohl es vor 10 Jahren üblich war beide Dinge gleichzeitig zu kaufen.

        Ich habe schon vor Jahren gesagt ich möchte kein Bäcker sein, all die Kosten für nen paar Cent die an einem Brötchen hängen bleiben. Wie viel da verkauft werden muss um seine Löhne zu zahlen. Dennoch ist die Entwicklung beängstigend und die Blase wird richtig platzen in so mancher Branche. Es geht so einfach nicht. Ich bin vor 6 Jahren aus der UE Vertriebsbranche ausgestiegen weil ich da genau so eine Entwicklung gesehen habe. Damals waren es 160 Filialen in meinem Betrieb, meine wurde frisch modernisiert damals mit komplett neuen Verkaufsraum Modell. Und heute? Es sind noch 90 Filialen über, meine ach so neue Vorzeigefiliale gibt es auch nicht mehr. Wie viele Saturn Märkte haben zu gemacht in den letzten Jahren?
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