Geforce RTX 4000 ohne EVGA: Das sagt Nvidia

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Geforce RTX 4000 ohne EVGA: Das sagt Nvidia
Quelle: Nvidia

Ende letzter Woche wurde öffentlich, dass es keine Geforce RTX 4000 von EVGA geben wird. Man trennt sich von Nvidia und bislang gab es nur eine Seite der Geschichte. Im Rahmen der GTC hat sich nun aber auch Nvidia vorsichtig geäußert.

Es war die große Story vor dem Launch der Geforce RTX 4000: EVGA wird nicht mehr Board-Partner von Nvidia sein. Nach den Aussagen des EVGA-CEO Andrew Han wurde die Ehe nicht ganz glücklich geschieden und als die Meldung die Runde machte, gab es auch nur die eine Seite der Geschichte. Im Rahmen eines Q&A mit Jensen Huang, das zur GTC veranstaltet wurde, kam das Thema erwartungsgemäß noch einmal auf den Tisch. Doch der steigt nicht in den Ring, um mit Han ein paar runden Schattenboxen zu drehen. Man bleibt professionell und respektvoll.

"Andrew [Han] wollte das Unternehmen auflösen. Und das wollte er schon seit ein paar Jahren tun. Andrew und EVGA sind großartige Partner und waren großartige Partner, und ich bin traurig, dass sie den Markt verlassen. Aber, wissen Sie, er hat andere Pläne, und er denkt schon seit einigen Jahren darüber nach." Diese Möglichkeit hatte Gamers Nexus schon bei der initialen Berichterstattung angesprochen. Han ist in seinen Sechzigern und Gamers Nexus fragte explizit danach, ob EVGA geschlossen oder verkauft werden soll, was Han ablehnte.

Nvidia ist, wie wir es erwartet haben, weder geschüttelt noch gerührt. EVGA war am Ende nur ein Board-Partner einer ganzen Reihe von Partnern und dem Hörensagen zufolge zusammen mit Galax auch einer der eher Anstrengenden. EVGA und Galax brauchen für Enthusiasten-Grafikkarten Freiräume beim Design, die Nvidia nicht geben will. Und für Partner mit solchen Karten und eher kleinen Stückzahlen im Vergleich zu den Volumenmarken wie Asus, Gigabyte oder MSI sind die Margen oft recht knapp. Um zehn Prozent seien es, wie man im Dunstkreis der Berichterstattung hörte. Da müssen es dann die Stückzahlen richten.

Ganz interessant wird jetzt werden, wie es mit EVGA weitergeht. Laut Han soll alles so bleiben, wie es war. Mal abgesehen von den Grafikkarten. AMD und Intel sind wohl kein Thema. Damit verliert EVGA aber die Mehrheit seines Umsatzes, während zumindest die Marge besser wird, denn bei Netzteilen wird gutes Geld verdient, weswegen viele Marken solche und Gehäuse als Nebenerwerb im Programm haben. EVGA hatte insbesondere in Nordamerika eine gute Stellung, die nun andere Partner von Nvidia füllen sollen.

"Wir haben über die Jahre eine großartige Partnerschaft mit EVGA aufgebaut und werden sie auch weiterhin bei unserer aktuellen Produktgeneration unterstützen", sagte ein Nvidia-Vertreter. "Wir wünschen Andrew und unseren Freunden bei EVGA alles Gute". Vince Lucido stellte in Aussicht, dass die Marke "Kingpin" möglicherweise nicht beerdigt wird. Vielleicht hat er einen neuen Partner in Aussicht.

Quellen: PC Gamer, Vince Lucido (Facebook)

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    • Kommentare (29)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von belle Volt-Modder(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Eine Zotac GTX 280 wurde mir mal nach einem Jahr von Alternate getauscht (3x eingeschickt).
      • Von Gomorra10 Kabelverknoter(in)
        Ich finde es sehr schade, habe mir nur noch Evga gekauft, wegen der Garantie.

        Mal sehen, wieviele es Lustig finden, wenn ihre HiEnd Graka nach 6 Monaten kaputt geht...ist mir selbst passiert bei Zotac und Palit...

        Da gilt nämlich Beweisladtumkehr! Weder Zotac, Palit oder der Händler (Mindfactory) wollte die Karte tauschen (Artefakte)!!
        800€ weg + Neuanschaffung..

        Viel Spaß..

        War bei Evga nie ein Problem...
      • Von vicares PC-Selbstbauer(in)
        DAS SAGT NVIDIA....
        Ich piss mich hier mittlerweile nur noch ein vor Lachen...

        Noch eine Nvidia Fanboy-Werbeanzeige,
        getarnt als "journalisitischer Artikel"

        Nvidias Verhalten wird nicht sanktioniert,
        sondern verniedlicht und versucht sachlich darzustellen.

        Ich glaube einigen fehlt ganz einfach die Kompetenz
        absolut destruktives Fehlverhalten zu erkennen.
      • Von Zanza Software-Overclocker(in)
        Nvidia ist selbst schuld und EVGA danke, hatte bis jetzt nur EVGA Karten gekauft wegen super Support.
      • Von Ryden85 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Ich finde es sehr schade,das EVGA aus dem Segment aussteigt,bei den Berichten aber auch logisch.Viel Arbeit für wenig Gewinn und dazu auch noch die Gängelung und der Druck seitens Nvidia.Gerade EVGA war Qualitativ und auch Garantietechnisch einer der besten,es lag eben auch gerade AN den niedrigen Stückzahlen,das sie sich noch vom restlichen Markt abheben konnten.

        Sie sind für Nvidia natürlich nur ein kleiner Verlust,allerdings hätte man meiner Meinung nach das ganze sehr einfach entschärfen können.Es gab 4 Punkte,die EVGA zu dem Ausstieg bewegt haben:
        -Wenig Marge
        -Schlechte oder sogar keine Infos von Nvidia
        -Druck seitens Nvidia was abnehmen angeht
        -Verbot von eigenen Modifikationen

        Hätte man nur 2 Punkte gelöst,wäre es wahrscheinlich nicht zum Ausstieg gekommen,davon gehe ich zumindest aus.

        Eigengänge seitens EVGA hätte ich sogar sehr begrüßt,da sie eine der Wenigen fähigen Firmen sind,die immense Möglichkeiten und auch Know-how haben,um aus einer 0815 Karte ein richtiges Monster zu machen.

        Ich für meinen Teil habe mir heute günstig eine 3080 Ti FTW3 Ultra geschossen, erstens weil es ein super Angebot war und zweitens da ich denke,das die Preise für einige Zeit stabil bleiben werden,zumindest für solche expliziten Spielerkarten.

        Ich denke nicht,das Miner sich ihre Rigs damit vollgepackt haben,da man dort einfach fürs Geld nicht entsprechende Leistungen bekommen hat,da waren andere (FE z.b.) Preis/Leistungstechnisch deutlich attraktiver.

        Ich würde mich freuen,wenn EVGA es schafft,irgendwann wieder GPUs zu bauen,sei es mit AMD oder sogar mit Intel.
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