Geforce RTX 4000 sortiert: Letzter Stand der technischen Daten zu Ada Lovelace

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Geforce RTX 4000 sortiert: Letzter Stand der technischen Daten zu Ada Lovelace (1)
Quelle: Nvidia

Die Gerüchteküche hat noch einmal die vielen Daten sortiert, die in den vergangenen Tagen zur Geforce RTX 4000 (Ada, Lovelace) veröffentlicht wurden.

Die Gerüchteküche hat nun noch einmal alle Spekulationen sortiert, die in den vergangenen Tagen zu "Ada Lovelace" in Umlauf gebracht wurden. Teile davon stammen aus dem Hack bei Nvidia, anderes wird von teils recht gut informierten Twitter-Nutzern ergänzt. Daraus ergibt sich dann ein recht klares Bild, wie die kommende Generation aufgestellt sein wird. Einiges davon war schon vorher durchgesickert und ist im Endeffekt nur bestätigt worden. Wie immer gilt aber: Offiziell ist bislang nichts und wie man an der Geforce RTX 3090 Ti sehen kann, muss auch nicht immer alles, was durch die Gerüchteküche geistert, dann auch zeitnah auf den Markt kommen. Wenn Nvidia sich bei der Karte noch etwas Zeit lässt, dürfte es im Zuge des erwarteten Starts der Geforce RTX 4000 im vierten Quartal 2022 dann auch uninteressant sein.

Doch kommen wir erst einmal zu den spannenden technischen Daten der Ada-Lovelace-Chips, die primär das Gaming-Segment abdecken. Fünf Modelle sind es da. Ein Vollausbau in Form eines AD100 fehlt in der Liste, da dies von Hopper übernommen wird. Unten raus ist beim AD107 Schluss - ob danach noch was kommt, ist im Moment unklar. Sortiert sieht es dann wie folgt aus:

Chip SM GPC TPC Shader Cache Speicherbus Speicher
AD102 144 12 72 18.432 96 MiB 384 Bit 24 GiB
AD103 84 7 48 10.752 64 MiB 256 Bit 16 GiB
AD104 60 5 30 7.680 48 MiB 192 Bit 12 GiB
AD106 36 3 18 4.608 32 MiB 128 Bit 8 GiB
AD107 24 3 12 3.072 32 MiB 128 Bit 8 GiB

Genannt sind hier natürlich nur die Chips, die Nvidia anbieten möchte. Wie diese dann konfiguriert und Karten zugeteilt werden, hat ein bekanntes Schema, kann sich im Detail aber noch mal ändern, so wie auch Daten der Chips sich im Verlaufe der Zeit geändert haben. Anfangs war etwa der Sprung zwischen AD103 und AD102 lange nicht so groß wie jetzt, während sich im Mittelfeld zwischen AD103 und AD104 die Lücke etwas schließt. Hier wird dann offenbar auch über den Speicher differenziert.

Der AD102 ist auch wesentlich größer als sein Ampere-Vorgänger, was die Gerüchte stützen würde, dass die Geforce RTX 4000 in der Spitze das 2- bis 2,5-fache der Rasterleistung von Ampere erreichen kann. Auch die größeren Caches werden ihren Anteil an der Mehrleistung haben. Dass sich die Daten verschieben, kann in der Planungsphase an verschiedenen Dingen hängen. Einerseits wird man auf die mögliche Ausbeute in der Fertigung schielen, andererseits will man natürlich ein ökonomisch attraktives Portfolio schnüren und letztlich müssen die Chips auch der Leistung gerecht werden, von der man glaubt, dass sie im kommenden Zyklus gebraucht wird.

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Die Daten legen nahe, dass der AD103 auf die Spitzenposition der aktuellen Ampere-Generation rutsch, was die Ausstattung angeht und dann noch etwas Mehrleistung über die Architektur und den größeren Speicher mitbringt. Die Caches vergrößern sich deutlich und manche Spiele werden auch vom größeren Hauptspeicher profitieren, wenn der in der Vorgängergeneration zu knapp wurde. Nach oben öffnet man die Leistung deutlich um 71 Prozent mehr Shader, was auch nicht ganz günstig in der Anschaffung werden dürfte. Vielleicht kommt da die Titan wieder. Dem Chip werden jedenfalls um 600 Quadratmillimeter nachgesagt.

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    • Kommentare (27)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von derneuemann Lötkolbengott/-göttin
        Habe zufällig die Tage einige Tests gelesen und die angegebenes Effizienz ist extrem vom Spiel abhängig, weswegen hier das posten einzelner Spiele Aufnahmen kaum etwas bringt, bzw. aussagt. Man könnte auch ein Metro aufzeigen, in dem jede RTX3000 effizienter ist, als die AMD Karten.

        Im Mittel bleibt es dabei, das im GPU Limit AMD minimal effizienter arbeitet und bei Spielen mit RT überwiegend Nvidia effizienter arbeitet.

        Soweit die Benchmarks, Tests die ich online alle so finden konnte. Egal ob CB, PCGH, Igor, HWLuxx, GN, was auch immer.
      • Von derneuemann Lötkolbengott/-göttin
        Habe zufällig die Tage einige Tests gelesen und die angegebenes Effizienz ist extrem vom Spiel abhängig, weswegen hier das posten einzelner Spiele Aufnahmen kaum etwas bringt, bzw. aussagt. Man könnte auch ein Metro aufzeigen, in dem jede RTX3000 effizienter ist, als die AMD Karten.

        Im Mittel bleibt es dabei, das im GPU Limit AMD minimal effizienter arbeitet und bei Spielen mit RT überwiegend Nvidia effizienter arbeitet.

        Soweit die Benchmarks, Tests die ich online alle so finden konnte. Egal ob CB, PCGH, Igor, HWLuxx, GN, was auch immer.
      • Von belle Volt-Modder(in)
        Zitat von gerX7a
        Genau das ist aber nicht der Fall, denn 4/5 des Marktes kaufen weiterhin nVidia und die Bestände in den Shops sind bei AMD und nVidia recht vergleichbar, d. h. hier gibt es keinen übermäßigen Ansturm, was eher aufzeigt, dass RDNA2 trotz seiner guten Leistungswerte den Markt insgesamt nur mäßig überzeugen konnte.
        Das sehe ich an meinen eigenen Entscheidungen, die auch schon auf den Freundeskreis abfärben.
        Was bekommt man?

        Eine RTX 3060 mit 12 GB gibt es ab ca. 600€. Ich bin eigentlich ein Freund von AMD, aber wenn man mehrere Hundert Euro auf den Tisch legen muss, ist die reine Rasterleistung allein eben nicht mehr alles, auch wenn diese höher sein sollte.

        Mit der RX 6600 XT bekommt man eine schnelle Karte, aber im Vergleich nur 8 GB VRAM und oft nur PCIe 3.0 8x inkl. schlechterer Raytracing-Leistung und kein DLSS bei ähnlichem Preis. Bei der RX 6700 XT sieht es ähnlich aus.
        Sie ist zwar bedeutend schneller, allerdings hat sie trotz 12 GB VRAM auch einen höheren Preis bei ähnlichen Raytracing-Fähigkeiten, kein DLSS und das kostet dann mindestens 800, eher 900€?
        Bei Nvidia gibt es da zwar die RTX 3070, allerdings bindet man sich hier schon trotz des Preises zukünftig an die eng werdenden 8 GB VRAM.

        Ich glaube PCGH_Raff sagte es auch mal letztens: Bei den Preisen muss das Gesamtpaket stimmen, reine Rasterleistung reicht da nicht mehr aus.

        Eine RX 6600 XT muss günstiger sein als die RTX 3060, die schnellere 6700 XT darf maximal gleich viel kosten um fehlende Features auszugleichen. Bis 900€ sind das einfach nochmal 300€ mehr ohne ein runderes Gesamtbild zu bringen. So haben 2 Leute in meinem Kreis lieber je eine RTX 3060 12 GB gekauft.
      • Von Emil_Esel Software-Overclocker(in)
      • Von derneuemann Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Emil_Esel
        vielleicht haben sie ja dann diesmal irgendwas gegen amd in der hand

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        die 3070 konnte ja irgednwie noch halbwegs mithalten aber der rest....
        Was ist das denn für ein Test, zum lachen...
        Genau wie bei pcgh. Irgendein Spiel bei 60 FPS. Wo AMD fast das doppelte verbraucht.
        Leistung pro Watt ist interessant und da muss man sagen, im GPU Limit ohne RT ist AMD minimal besser als Nvidia. Mit RT ist Nvidia deutlich effizienter als AMD.
        Was ich nicht weiß, wie sieht es in 1080 und 1440p aus, ohne RT.
      • Von belle Volt-Modder(in)
        In der Mittelklasse sehe ich den vielerorts erhofften Sprung durch die Fertigung bei Nvidia eher nicht.
        AD106 wirkt gegen die RTX 3060 Ti mit beschnittenem GA104 deplatziert: Es gibt weniger Bandbreite bei gleicher Speichermenge, dafür eine Kopie von AMDs Infinity Cache und eine ähnliche Anzahl Shader, welche aber in wenigeren GPCs gruppiert werden. Selbst mit sehr hohen Taktraten wird die RTX 3060 mit GA106 so gegen die eigentlich schnelleren GPUs AD106 und GA104 ihre Eigenart als Vorteil behalten: 12 GB VRAM.
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