Preise für Grafikkarten: Weitere Senkungen in Aussicht, Hersteller "wirklich besorgt"
Wie asiatische Quellen melden, sollen die Preise für Grafikkarten ab Ende August weiter sinken. Vor allem bei RTX-3000-Grafikkarten sollen dadurch Schnäppchen möglich sein.
Aktuell kennen die Preise für RTX 3080 Ti, RX 6950 XT und Co. nur eine Richtung: UVP oder darunter. Seit Monaten bewegen sich die Straßenpreise für Grafikkarten nach unten, vor allem bei High-End-Karten. Und diese Tendenz könnte Ende des Monats eine neue Dynamik bekommen.
Grafikkarten-Hersteller "wirklich besorgt"
Das zumindest deutet ein Bericht auf der chinesischen Webseite ZOL an, der sich auf Quellen aus der Lieferkette beruft. Demnach werde der Rückgang bei den Grafikkartenpreisen "natürlich" weitergehen. Ab Ende August sollen Nvidia und AMD "aggressivere" Maßnahmen ergreifen, um die Straßenpreise weiter zu senken - das wird auch durch Äußerungen von Moore's Law is Dead bestätigt. Im Juli gab es bereits mehrere vereinzelte Aktionen, darunter Sofortrabatte für die RTX 3090 Ti, Sales bei einzelnen Händlern oder Cashback-Deals. Es handelte sich dabei aber immer nur um vorübergehende oder auf einzelne Hersteller bezogene Sales.
Laut ZOL werden Nvidia bzw. die Partner die Preise stärker senken als AMD. Warum das so ist, erklärt der Bericht nicht. Es könnte aber eine Rolle spielen, dass Nvidia und die Boardpartner schlichtweg weniger Zeit haben, die offenbar gut gefüllten Lager zu leeren, bevor die nächste GPU-Generation mit RTX 4000 auf den Markt kommt. Bei Nvidia geht man von Oktober aus, bei AMD mit Radeon RX 7000 von November. Offen ist auch, welche Grafikkarten von Preissenkungen profitieren. Die Hoffnung besteht, dass zum Beispiel auch GPUs mit RTX 3060 oder RTX 3070 günstiger werden.
Im Bericht wird auch erwähnt, dass die Grafikkarten-Hersteller "wirklich besorgt" sind. Der Umstieg von einer alten auf die neue Generation ist immer eine Herausforderung. Immerhin muss die alte Generation möglichst passgenau abverkauft werden, bevor die neuen Karten ins Lager gestellt werden. Eine weiterhin schwierige Situation bei der Lieferkette in Kombination mit einem schwächelnden Konsumverhalten sind keine guten Voraussetzungen für einen reibungslosen Übergang. Nvidia wird nachgesagt, zu viele Next-Gen-GPUs bestellt zu haben, die aktuell einfach zu wenige Abnehmer finden.
Hierzulande hatten sich bereits in den vergangenen Wochen deutliche Preissenkungen bei High-End-GPUs eingestellt. So kostet die laut Preisvergleich preiswerteste lieferbare Geforce RTX 3090 Ti, eine Palit Game Rock, ab 1.398,99 Euro aufwärts. Ungefähr dieses Niveau hält sie schon seit gut drei Wochen. Derweil startet die Palit Geforce RTX 3090 Gaming Pro GDDR6X, wieder das preiswerteste Modell ihrer Klasse, bei 1.229,90 Euro. Ende Juli waren es noch 100 Euro mehr. Mit nur noch 999 Euro liegt die Inno 3D Geforce RTX 3080 Ti X3 unter der magischen 1.000-Euro-Schwelle. Sie war zwischendurch zwar schon günstiger zu haben, bewegt sich aber prinzipiell bereits seit Wochen auf dem aktuellen Preisniveau. Zuletzt veranschlagte Nvidia 2.249 Euro für die RTX 3090 Ti, 1.649 Euro für die Geforce RTX 3090 und 1.269 Euro für die Geforce RTX 3080 Ti. Eine Saphire Nitro+ Radeon RX 6950 XT geht derweil ab 1.144,89 über die virtuelle Ladentheke, die XFX Speedster SWFT 319 Radeon RX 6900 XT Core Gaming ab 885 Euro und die Powercolor Radeon RX 6800 XT Red Dragon ab 749 Euro. Aufseiten AMDs gab es zuletzt demnach auch nicht mehr so viel Bewegung.

laut MSI Afterburner waren es ca 12600MB
wer also meiner Meinung nach in 4k daddeln mag, da wird es mit 12 GB VRAM "eng"
Händler von Grafikkarten, ich werfe kein
Geld vom Fenster raus, die um 100% überteuerten
Dinger können beruhigt im Lager liegen bleiben.