Grafikkarte kaufen: Durchschnittliche Preise bleiben stabil unter den UVP
In einer letztmaligen Analyse zur GPU-Preisübertreibung von 3Dcenter.org zeigt sich, dass sowohl Grafikkarten von AMD als auch Nvidia im Schnitt Listenpreis-Niveau erreicht haben. RDNA-2-GPUs von AMD liegen durchschnittlich zu 14 Prozent unter den UVP und Ampere-GPUs von Nvidia zu 9 Prozent.
Die Webseite 3Dcenter.org kündigte an, ihre Analyse zur Preisübertreibung in ihrer altbewährten Form nicht mehr fortzuführen, da die Grafikkarten von AMD und Nvidia ein stabiles Preisniveau unterhalb der UVP erreicht haben. RDNA-2-GPUs von AMD liegen mittlerweile im Schnitt um 14 Prozent unter dem US-Listenpreis, während das bei Nvidia zu 9 Prozent der Fall ist. Bei den einzelnen Modellen sind hingegen noch nicht alle unter ihrer UVP zu haben. Annäherungen finden aber statt.
Schwacher Euro-Kurs und neue Generationen beeinflussen das Preisgeschehen
Als neuer Faktor, der Einfluss auf die Preis-Entwicklung nimmt, kommt laut 3Dcenter der schwache Währungskurs von Euro zu Dollar ins Spiel, welcher die Grafikkarten in der Euro-Bepreisung verteuert. So kommen noch Nachlieferungen bei den Händlern zu Preisen des schwachen Kurses herein, während Lagerbestände noch zu besseren Zeiten eingekauft worden sind, erklärt 3Dcenter. Dies lasse sich bei den Grafikkarten am unteren Leistungsende beobachten. Während sich der Preis der Geforce RTX 3050 im Vergleich zur vorangegangenen Analyse nicht veränderte, sind die Radeon RX 6400 und 6500 XT sogar teurer geworden, obwohl bekanntermaßen der Trend in die andere Richtung geht.
Gegen Ende des Jahres wird zudem der Release und Marktstart von AMDs und Nvidias neuen Grafikkartengenerationen RDNA 3 (Radeon RX 7000) und Ada/Lovelace (Geforce RTX 4000) erwartet, was auch dazu beiträgt, dass die Preise sich verändern. Dies läuft vor allem zugunsten der High-End-Modelle, die die höchsten Preisaufschläge tragen und zuerst auslaufen werden. So ist eine Radeon RX 6950 XT derweil zum Listenpreis einer Radeon RX 6900 XT zu haben (für 999 Euro bei Caseking). Aufseiten Nvidias zeichnet sich ein ähnliches Bild ab: Die Geforce RTX 3090 Ti ist mittlerweile unter der UVP der Geforce RTX 3090 (ab 1.398 Euro bei Mindfactory) erhältlich.
Retrospektiv kann gesagt werden, dass sich der Grafikkartenmarkt seit vergangenem Jahr endgültig entspannt hat. Denkt man zurück an die erste Jahreshälfte 2021, so war das Grafikkartenangebot derart limitiert, dass man kaum Listungen für einzelne Modelle finden konnte. Ende 2021/Anfang 2022 lag die Preisübertreibung sowohl bei RDNA-2- als auch bei Ampere-Karten noch im Schnitt bei 80 Prozent und darüber, bezogen auf den Listenpreis. Ein halbes Jahr hat es also etwa gedauert, bis dieser Zustand komplett gedreht wurde und Grafikkarten wieder zu ihrer UVP oder darunter erhältlich sind.
Quelle: 3Dcenter.org

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Oder siehst du dir nur die Österreichischen Preise an, dann kann ich es verstehen, was du aber angeben hättest sollen.
Ja genau, hat man in der Pandemie ja gesehen das die Händler sich an dieses Schema halten*Hust Sarkasmus Hust*
Genau wegen den Steuern waren die Preise bei uns gleich, da der Euro stärker war, was die Preise in der Höhe senkte was die Steuern ausmachten.
Wir wissen ja alle warum das so ist, wer die letzten zwei Jahre nicht im Koma lag und die Neuigkeiten und Nachrichten verfolgte. Außerdem ist noch kein Nachfolger im Handel, daher lag auch kein Druck vor, der jetzt aufgebaut wird.
Egal wie ma es dreht und wendet, die Stärke vom Euro hat sich noch nie spürbar positiv auf Grafikkartenpreise ausgewirkt. Die waren und sind bei uns immer teurer als in den USA - und wir waren bei über 1,5 Dollar pro Euro, hat jemals eine Karte das im Preis widergespiegelt?
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Oder siehst du dir nur die Österreichischen Preise an, dann kann ich es verstehen, was du aber angeben hättest sollen.
Eines vergessen die Leute gerne wenn sie auf den UVP schauen, innerhalb eines Jahres ist der Kurs Euro/Dollar von ~1,20 quasi zu 1:1 gesunken, was Importe nicht gerade günstiger macht.
UVP ist in Dollar ohne Steuern, dies vergessen die Leute auch gerne...
Die Parität von Dollar und Euro ist jetzt zwar da, aber das ist bei Grafikkarten eigentlich immer egal gewesen. Selbst bei sehr starkem Euro kam nichts davon beim Kunden an, die Karten sind hier immer teurer als in den USA. Und ja, UVP ist ohne Steuern, ist aber irrelevant, da immer die UVP als Maßstab diente. Und die ist zwei Jahre nach Release immer noch nicht erreicht, was ein komplettes Novum darstellt.