RTX 3090 im Test: Zusammenfassung mit Fazit
Wie schlägt sich die Geforce RTX 3090 summa summarum? Fazit und Kaufempfehlungen.
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Geforce RTX 3090: Fazit
Der König ist tot, lang lebe der König: Die Amtszeit der Geforce RTX 3080 als Herrscherin über den PCGH-Leistungsindex währte nicht lange, war jedoch von langer Hand geplant. Blickt man auf die Superlativen, welche die Geforce RTX 3090 auf dem Papier mitbringt, und vergleicht sie mit dem, was davon praktisch ankommt, darf man Nvidia Kalkül vorwerfen. Als Gesamtpaket aus Preis und Leistung hinterlässt die vorausgeschickte Geforce RTX 3080 einen wesentlich besseren Eindruck und brannte sich bei der Spielerschaft als begehrenswertes Aufrüstobjekt ein. Der für viele Interessenten frustrierende Launch, an dem die erste Grafikkarten-Charge in Rekordzeit ausverkauft war, verwundert nur bedingt, denn insgesamt macht Nvidia mit der RTX 3080 vieles richtig.
Wozu also die Geforce RTX 3090? Legt man die nackten Zahlen auf den Tisch, stimmen die Verhältnisse hinten und vorne nicht: 114 Prozent Aufpreis für durchschnittlich 12 Prozent mehr Gaming-Leistung (14 Prozent beim Raytracing). Diese einseitige Betrachtung wird dem Produkt Geforce RTX 3090 Founders Edition jedoch nicht gerecht. Da wäre die offizielle Positionierung zu nennen, gemäß derer die RTX 3090 kein reines Spielzeug ist, sondern sich vor allem an Kreativschaffende richtet. Was vor einigen Jahren noch mehr Vorwand als echter Grund war, lässt sich mittlerweile nicht mehr wegdiskutieren. Wer Design, Rendering und Videobearbeitung am heimischen Rechner betreibt, kann die zahlreichen Rechenwerke einer modernen Grafikkarte produktiv einsetzen, da die entsprechende Software dazu fähig ist. Je mehr Tera-FLOPS und Giga-Bytes, desto komfortabler das Arbeiten mit großen Modellen, Texturen und Daten und desto schneller lassen sich die Ergebnisse vorzeigen, anstelle minuten- oder gar stundenlang auf das fertige Bild zu warten. Einige Programme sind mittlerweile in der Lage, auch die spezialisierten Tensor- und RT-Kerne in Turing- und Ampere-Grafikkarten für signifikante Zeitgewinne einzuspannen - ein deutlicher Mehrwert für alle, die damit arbeiten. Die Frage, ob sich eine 1.500-Euro-Grafikkarte lohnt, stellt sich in solchen Fällen nur selten. Die Frage ist eher: Lohnt es sich da noch, in eine sündteure Quadro-Profi-Grafikkarte zu investieren? Die Antwort lautet (nur dann) ja, wenn Ausfallsicherheit, Support und spezielle CAD-Funktionen wichtig sind.
Quelle: PC Games Hardware
Nvidia Geforce RTX 3090 alias "BFGPU" im Test: Titanischer Alleskönner für 1.500 Euro: Stuff for Scale
But can it run Crysis? Der musste aus aktuellen Anlass einfach sein. Als PCGH-Leser haben Sie vermutlich etwas anderes als Arbeit im Sinn: Spiele. Am PC. Hübsch und flüssig sollen sie sein. Und genau das leistet die Geforce RTX 3090 selbstverständlich auch, sogar besser als jede andere Grafikkarte am Markt. Es ergibt jedoch wenig Sinn, einen derartigen Boliden an einem Full- oder WQHD-Bildschirm zu betreiben. In den meisten Fällen verpufft die enorme Rechenleistung im CPU-Limit, welches bereits die RTX 3080 zurückhält. Wer vorhat, noch ein paar Jahre den altgedienten Bildschirm zu behalten, kann beinahe bedenkenlos zu einer RTX 3080 greifen und die übrigen Taler für spätere Upgrades zur Seite legen. Wer hingegen ein Ultra-HD-Display möglichst flüssig befeuern möchte, mittels DSR gerne Ausflüge in echte Hi-Res-Gefilde wagt und hin und wieder Grafikmods installiert, zieht Vorteile aus den Kapazitäten einer RTX 3090. Wie wir in den Extrem-Benchmarks herausarbeiten, fühlt sich Ampere überall dort wohl, wo viele Pixel herumwuseln. Je mehr Arbeit pro Frame, desto besser die chip-interne Auslastung. Und zukünftige Spiele werden anspruchsvoller. Aus PCGH-Sicht steht der RTX 3090 somit ein langes, erfülltes Gaming-Leben bevor. Die RTX 3080 hingegen wird über kurz oder lang an der Speicherlast der Next-Gen-Spiele zu knabbern haben, gerade bei künftigen Raytracing-Implementierungen. In welcher Ausprägung das stattfindet, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.
Die Geforce RTX 3090 zeigt jedoch auch, dass der GA102 ausgereizt ist. Die fließenden Ströme dieser Grafikkarte sind auf Rekordniveau und werden viele Netzteile, gerade älteren Semesters, die Grenzen aufzeigen. Im PCGH-Testlabor kapitulierten gleich mehrere Stromspender unter der Last einer RTX 3090 oder übertakteten RTX 3080. Angesichts der gemessenen Spitzen ist das keineswegs verwunderlich. Nvidia kämpft hier genauso mit physikalischen Limits wie AMD einst mit Vega - Letzterer provoziert Netzteile jedoch deutlich seltener dazu, die Notbremse zu ziehen. Wer eine RTX 3080 und RTX 3090 kauft, sollte sich dessen bewusst sein. Das gilt vor allem für Übertakter, welche eine RTX 3090 Founders Edition über die 400-Watt-Marke prügeln. Hier verdienen vor allem die Lastspitzen auf dem PEG-Slot Erwähnung - wir raten dazu, die RTX 3090 FE nicht ohne wohldosiertes Undervolting zu tunen.
Insgesamt ist all das Meckern auf sehr hohem Niveau. Den meisten Enthusiasten genügt das warme Gefühl in der Bauchgegend, das schnellste Pferd im Stall zu besitzen, um einen Kauf zu rechtfertigen. Tatsächlich liefert die Karte sehr viele Aha-Momente. Was mit großen Augen beim Öffnen des Kartons anfängt und sich beim Herausheben fortsetzt, gipfelt in purer Freude während des Betriebs. Egal, was man der Geforce RTX 3090 Founders Edition vorsetzt, sie führt es aus. Sie beschwert sich nicht einmal, sondern bleibt stets ruhig. Zugegeben, sie trinkt regelmäßig über den Durst, aber wer viel leistet, dem sei das mal gegönnt. Unter dem Strich ist die RTX 3090 FE mehr als ihre Gaming- oder Rendering-Leistung, sie ist eine Erscheinung - eine, die so manchem Nvidia-Partner vermutlich schlaflose Nächte beschert, denn dieses Design ist in Sachen Kühlleistung und Haptik kaum zu schlagen. Und wer all das nicht braucht, kann getrost zur RTX 3080 greifen oder AMDs langersehnten High-End-Konter im November abwarten. Bis es soweit ist, finden Sie zahlreiche Video-Tests zu RTX-30-Herstellerdesigns bei der PCGH.
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MfG
Raff
MfG
Raff
Gleiches Ergebnis hier.
Control auch.
Aber Star Wars. Da wird gut was liegen gelassen :-O
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avg 24 FPS mehr.
P1 21 FPS mehr.
Nun wirds Zeit für Community Benchmarks
VG und einen schönen Abend.