Geforce RTX 3090: Die-Shots von "Fritzchens Fritz" zeigen den GA102-300 im Detail
"Fritzchens Fritz" hat wieder einmal einen Schwung seiner legendären Die-Shots veröffentlicht. Dieses Mal hat er die Geforce RTX 3090 unters Mikroskop gebracht - oder genauer: die verbaute GA102-300-GPU.
"Fritzchens Fritz" hat sich schon so manchen Chip unter dem Mikroskop angesehen und höchst interessante Aufnahmen angefertigt. Nun war der GA102-300, bekannt als GPU der Nvidia Geforce RTX 3090, an der Reihe. Seine jüngsten Die-Shots kommen den offiziellen Renderaufnahmen von Nvidia sehr nahe, wie der Hardware-Experte auf Twitter festhält.
Für nah am Rendering hält die Aufnahmen auch "Locuza", betont aber, dass Nähe und Präzision zwei verschiedene Dinge sind. Er hat auf den Bildern von "Fritchzens Fritz" die Funktionseinheiten grafisch hervorgehoben - wobei er anmerkt, dass sich manche Strukturen weder auf dem Die-Shot noch auf dem Renderbild so klar trennen lassen, wie seine Linien das vermuten lassen.
Ampere hat eine Besonderheit
Der GA102-300-GPU einer Geforce RTX 3090 verfügt über sieben Graphics Processing Clusters, jeder davon mit zwölf Streaming-Multiprozessoren. Da es sich beim GA102-300-GPU nicht um den Ampere-Vollausbau handelt, liegen davon jedoch zwei brach. Der GA102-300-GPU bietet insgesamt 10.496 FP32-ALUs, 328 TMUs und 112 ROPs - allerdings nur 5.248 INT32-ALUs.
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Bei Turing gab es noch genauso viele INT32- wie FP32-ALUs pro Shader-Cluster. Nun jedoch hat Nvidia 64 Einheiten pro Shader-Cluster verbaut, die sowohl Shader-Einheiten für INT32- als auch FP32-Berechnungen beherbergen, und 64 reine FP32-Shader-Einheiten. Das heißt: Entweder sind gleichzeitig bis zu 128 FP32-Einheiten pro SM aktiv oder bis zu 64 FP32 und 64x INT32 pro SM. Unter FP32 versteht man Gleitkommaberechnungen mit einer Präzision von 32 Bit, während INT32 für die gleiche Präzision bei Ganzzahlberechnungen steht.
Quelle: Fritzchens Fritz und Locuza auf Twitter
