Ohne Kühler: AMDs Renoir unter der Wärmebildkamera - plus Die-Shots
Fritzchens Fritz liefert nicht nur Die-Shots zum Ryzen 3 4300U - er benchte den mobilen Renoir-Prozessor ohne Kühler auch mit Crysis, dem Cinebench und dem 3D Mark. Einem Video nach lief das Experiment über 20 Minuten. Ebenfalls zu sehen: die Aufnahmen einer Wärmebildkamera.
Fritzchens Fritz hat einen mobilen Prozessor aus der Renoir-Familie, einen Ryzen 3 4300U, ohne Kühler betrieben. Er bewegte sich dabei nicht nur unter Windows, sondern malträtierte die CPU auch mit Benchmarks. Einem Video nach dauerte der Test über 20 Minuten und beinhaltete Lastzustände wie den Crysis-Benchmark, Cinebench R15 und die 3D Mark-Disziplin Timespy. Eine Wärmebildkamera lief die ganze Zeit mit.
Dadurch ist ganz gut zu erkennen, dass die vier Kerne des Chips unterschiedlich warm werden und die Hauptlast dabei immer wieder zwischen den Kernen wechselt, während der 4 MiByte große L3-Cache sich eher gleichmäßig erwärmt. Zum besseren Verständnis hatte Fritzchens Fritz bereits Die-Shots des Ryzen 3 4300U hochgeladen. Der in der Community ebenfalls nicht ganz unbekannte Locuza liefert die passenden Beschriftungen.
120-mm-Lüfter liefert konstanten Airflow
Beim AMD Ryzen 3 4300U handelt es sich um einen SoC mit vier aktiven Kernen ohne Hyperthreading, der in kleineren Notebooks zum Einsatz kommt, eine konfigurierbare TDP von 10 bis 25 Watt hat (15 Watt Default) und eine Frequenz von 2.700 bis 3.700 MHz liefert. Die maximale Temperatur liegt eigentlich bei 105 °C. Fritzchens Fritz setzt das Temperatur-Limit mittels "Renoir Mobile Tuning"-Tool jedoch auf 90° Celsius. Dadurch wollte er demonstrieren, wie gut der Überhitzungsschutz der APU arbeitet.
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Völlig ohne Kühlung kam sein Experiment jedoch nicht aus. Ein neben dem Testaufbau platzierter 120-mm-Lüfter produzierte einen konstanten Airflow. Die Leistung des Lüfters begrenzte Fritzchens Fritz jedoch über die Spannung: Mit 5 statt 12 Volt nutzte der Lüfter sein Potenzial nur teilweise aus.
Quelle: Youtube, Twitter (1, 2, 3)


Bzw. hat PCGH nicht selber die notwendige Ausrüstung?
Vielleicht könnte sich die Redaktion Gedanken machen, dem mal selber nachzugehen.
Details hierzu bitte per PN.
@Locuza + OC_Burner
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Macht ein paar Bilder, reicht einen Artikel bei PCGH ein.
Möglicherweise mit untersch. TDP/Power-Modi inklu. Energiesparplänen.
1-4 Kern Auslastung.
Single+Dual-Chanel.
Vielleicht einen Test mit Passivkühlern.
Wir würden vermutlich alle gewisse Sachen selber testen, wenn wir das Equipment dafür hätten bzw. die Zeit oder Erlöse für die notwendige Arbeit.
Ich würde am Liebsten tonnenweise Chips kaufen, Bilder davon erstellen und auch durch eine Wärmebildkamera jagen, aber ohne Moos nichts los.
Zumindest eine Videoreihe wie man grob an eine die shot Analyse herangeht, habe ich für Zen2 erstellt.
Da habe ich Überlegungen angestellt, dass zu vertextlichen und auf PCGH zu veröffentlichen oder die Videos noch einzudeutschen, weil für einige die Muttersprache sicherlich angenehmer ist und meine Aussprache auf Englisch auch zu wünschen übrig lässt.
In Bezug auf Wärmebildtests und Beobachtungen, hoffe ich das Fritzchens Fritz vielleicht noch etwas nachschieben kann.
Bzw. hat PCGH nicht selber die notwendige Ausrüstung?
Vielleicht könnte sich die Redaktion Gedanken machen, dem mal selber nachzugehen.
In Bezug auf die shots ist es nahezu lächerlich, was Unternehmen selber (nicht) ausliefern, wenn Hobbyisten beweisen wie es deutlich besser geht, dabei haben viele gar nicht die Tools zur Verfügung, welche der Hersteller natürlich hat.
[]