Geforce RTX 3060: Auch die Ampere-Mittelklasse könnte für Miner interessant sein
Angeblich schafft eine Geforce RTX 3060 eine Hashrate von bis zu 50 MH/sec, was in dieser Preisklasse kein schlechter Wert sein soll. Krypto-Miner könnten also auch die Ampere-Mittelklasse in ihren Rigs verbauen - und die Straßenpreise in die Höhe treiben.
Ausgelastete Auftragsfertiger, eine durch die Coronapandemie überdurchschnittlich hohe Nachfrage, ins Straucheln geratene Lieferketten und nun auch ein neuer Mining-Boom: Grafikkarten sind dieser Tage kein Schnäppchen. Nun meldet der nicht ganz unbekannte Leaker und Twitterer Harukaze5719, dass die Geforce RTX 3060 bei Ethereum eine Mining-Leistung von 50 MH/sec erreicht. Das ist für eine Grafikkarte dieser Preisklasse - zumindest mit Blick auf die UVP - wohl mehr als ordentlich.
Möglicherweise steckt darin auch der Grund, warum der eigentlich erst für Ende Februar geplante Pixelschubser bereits bei einem pakistanischen Händler für umgerechnet rund 620 Euro den Besitzer wechselt, wie WCCF-Tech berichtet. Zur Erinnerung: Es handelt sich bei der Geforce RTX 3060 um eine 319-Euro-Karte. Unverbindliche Preisempfehlungen sagen aktuell aber auch bei anderen Ampere-Grafikkarten wenig über die tatsächlichen Preise aus.
Schürfleistung laut Minerstats geringer
Minerstats gibt für die Geforce RTX 3060 übrigens nur eine Schürfleistung von 41 MH/sec (Ethereum) an, aber auch das wäre bei den aktuellen Kryptowährungskursen kein schlechter Wert. Eine Geforce RTX 3060 Ti schafft laut Minerstats zwar deutlich höhere 60,2 MH/sec, allerdings soll die Geforce RTX 3070 mit 61,8 MH/sec nur wenig potenter sein. Und sogar die kommt offenbar zahlreich in Mining-Rigs zum Einsatz. Selbst wenn man die 41 MH/s nimmt, böte eine Geforce RTX 3060 immer noch eine ähnliche Mining-Effizienz wie die RTX 3070 - ausgehend vom Listenpreis.
Ebenfalls interessant: Geforce RTX 3060: Termin für Tests steht angeblich fest [Update]
Miner reißen sich im Moment offenbar alles unter die Nägel, was sie finden können. Berichten zufolge sollen sie, bezirzt von explodierenden Kursen und weil Grafikkarten kaum mehr zu beschaffen sind, auf Ampere-Notebooks zurückgreifen. Überall lohnt sich das natürlich nicht. Mining-Farmen werden dort errichtet, wo der Strom billig ist. Im Iran soll es wegen dieser Farmen bereits zu Stromausfällen gekommen sein.
Quelle: Twitter via 3D Center, WCCF-Tech


Gruß
Anschaffungspreis der Hardware,
Steuern auf den Mining income,
Strom,
Transaktionsgebühren,
Steigende Hashrate > immer weniger income etc
Ein directinvest lief immer deutlich besser ( den Fehler den die Meisten machen, die Rechnen den Wert in EUR / USD was
nunja, dumm ist, denn du musst natürlich in der Einheit Rechnen was du schürfst.
Sprich, du legst dir nen Rig zu für 3k, bekommst dafür aber aktuell auch bsp. 2ETH / BTC whatever.
D.h. du musst erstmal richtig lange laufen lassen um auf bsp. 2eth zu kommen um auf 0 zu sein. Wenn das überhaupt
passiert nach Steuern, HW Ausfall, Strom etc.
Und ich würde heute lieber nicht darauf spekulieren, dass der Zoll / Finanzämter nicht wissen was abgeht.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Gruß
Johnny05