Geforce RTX 3060: Termin für Tests steht angeblich fest [Update]

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Geforce RTX 3060 - Erste Reviews sollen Ende Februar erscheinen
Quelle: Nvidia

Jetzt aktualisiert: Geht es nach der Website Videocardz, sollen erste Reviews zur neuen Nvidia-GPU erst Ende Februar und damit quasi zeitgleich zur Markteinführung erscheinen. Mit den ersten Belieferungen der Presse und Influencern soll es am 25. Februar losgehen. Außerdem scheint Nvidia den teilnehmenden Händlern Vorschriften beim Anfangssortiment zu machen.

Aktualisierung vom 09.02.2021

Wie die Webseite Wccftech erfahren haben will, steht der bisher nicht näher spezifizierte Termin für das Test-Embargo der Einsteiger-Ampere Geforce RTX 3060 angeblich fest. Demnach sollen die Tests am 25.02., einem Donnerstag, erscheinen dürfen. Ab 15 Uhr sollen dann Reviews zur 319-Euro-Karte erscheinen, parallel soll auch der Verkauf entsprechender Custom-Designs starten. Nvidia soll hier angeblich auf eine eigene Founders Edition verzichten. Man darf gespannt sein, wie sich die Verfügbarkeit am Verkaufstag darstellt. Gerade die günstigste Ampere könnte wieder ein interessantes Objekt für Miner werden. Die zuletzt veröffentlichte Geforce RTX 3060 Ti (PCGH-Test) ist bis heute ähnlich schlecht lieferbar wie die RTX 3080.


Original-Artikel vom 24.01.2021

Die Geforce RTX 3060 wurde vor knapp eineinhalb Wochen auf der CES 2021 vorgestellt und soll das Ampere-Portfolio weiter ausbauen - zumindest auf dem Papier, die reale Liefersituation mal außen vor gelassen. Besonders interessant bei der Mittelklasse-GPU ist die Bestückung mit 12 GiByte Speicher, womit die Karte sogar mehr virtuellen Platz für Daten anbietet als die RTX 3080. Die neue Karte dürfte vor allem für Spieler interessant sein, die in niedrigeren Auflösungen wie 1080p oder 1440p ihrem Hobby frönen und Wert auf Bildraten in der 60 fps-Region legen.

Startsortiment muss UVP-Modelle beinhalten

Wie leistungsstark die RTX 3060 auf dem Platz schließlich ist, werden erst die Reviews der Fachmedien zeigen. Die Website Videocardz will nun den genauen Nvidia PR-Fahrplan bis zum Release erfahren haben, und der sieht eben jene Reviews ab Ende Februar vor, also pünktlich zur angepeilten Markteinführung. Vorher erhalten Fachmedien und Influencer auf Portalen wie Youtube natürlich die Testmuster. Hier soll die Lieferung ab dem 19. Februar beginnen, im Idealfall bliebe den Testern also rund eine Woche Zeit für ihren Test.

Eine weitere Besonderheit der Nvidia-PR im Bezug auf die RTX 3060: Händler, die ab Ende Februar mit dem Verkauf der neuen Karte starten wollen, müssen auch Exemplare im Sortiment haben, die zur von Nvidia aufgerufenen UVP erhältlich sind. Ob die Preise dann später noch angehoben werden können oder nicht, bleibt offen, da Nvidia hier keine rechtlichen Mittel habe, um den Händlern etwas vorzuschreiben.

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    • Kommentare (37)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von BaMichi Komplett-PC-Käufer(in)
        Zu meiner GTX 970 wäre auch diese Karte ein riesen Upgrade.
        Mal sehen ob ich eine erwische, die GTX 970 kann ich ja dann für 100 Euro verkaufen, dann wiegt der Anschaffungspreis nicht ganz so schwer.
      • Von BaMichi Komplett-PC-Käufer(in)
        Zu meiner GTX 970 wäre auch diese Karte ein riesen Upgrade.
        Mal sehen ob ich eine erwische, die GTX 970 kann ich ja dann für 100 Euro verkaufen, dann wiegt der Anschaffungspreis nicht ganz so schwer.
      • Von Rolk Kokü-Junkie (m/w)
        Ich habe gerade verwundert festgestellt das es endlich wieder lieferbare RTX3060Ti gibt. Preispunkt ab 750-800 €. Wo wird es dann bei der RTX3060 los gehen? 600 € oder wegen der Speicherausstattung doch eher 750 €? Natürlich nur zum launch, weil anschließend alles direkt als Bulkware an Miningfarmen geht.
      • Von Johnny05
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Ist zwar von einer nicht ganz ernst zu nehmenden Website , aber scheint meinen Verdacht zu bestätigen .

        Gruß

        Johnny05
      • Von 4thVariety BIOS-Overclocker(in)
        Nvidia kann niemandem vorschreiben welchen Preis er zu verlangen hat, aber Nvidia kann sich aussuchen wer in Zukunft von ihnen beliefert wird.

        Wer sein Kontingent gleich direkt an Miner verkauft und nicht an die Zielgruppe von Endkunden für die Nvidia gutes Marketing-Geld ausgibt um sie mit Spieleunterstützung und Softwarefeatures zu bewerben (neben reiner Werbung), der fliegt raus.

        Wer mit immer neuen Modellen alte Lieferrückstände umgeht auszuliefern und stattdessen immer neue und immer teurere Versionen auflegt, der fliegt raus. Auch so eine Feigenblatt-Aktion bei der es UVP für eine Sekunde gibt und dann nie mehr wird ein PR Desaster, das die Kundschaft weiter aufspaltet in Draufzahler und Abwender.

        Wer nicht eine Mindestquote zum UVP anbietet wird ebenfalls nicht mehr beliefert. Ellenbogen raus und durchsetzen was man auf dem Markt durchsetzen will, muss die Devise für Nvidia lauten.

        Der Spielemarkt hat einen hohen Grad an Emotionalität und ist sehr Imageabhängig. Fehltritte können da locker Nachwirkungen von 5 Jahren und länger haben. Sony mit der PS3 Preisgestaltung, Microsoft mit Zwangs-Kinect und TV Gelaber, das waren Fehler die haben eine Generation lang nachgewirkt, obwohl sie augenscheinlich viel schneller korrigiert waren. Nvidia hat den Imageschaden schon bei einem guten Teil der Leute die für 500€+ Grafikkarten kaufen. Man kann es sich nicht leisten den gleichen Schaden im Segment 200€ - 400€ zu erleiden. Stand heute kann sich Jensen in keinen Livestream stellen und vor dem Backofen zu seiner Gaming-Kundschaft sprechen. Der würde gnadenlos weggelacht werden.

        In ein paar Jahren fragt niemand mehr wer schuld ist, oder ob das die Marktwirtschaft war. Nvidia? Das sind doch die überteuerten? Ich kauf die anderen. So funktionieren Märkte auch und das darf Nvidia nicht zulassen.
      • Von Mahoy Volt-Modder(in)
        Wir sind Profis und OCen auch Spielkonsolen, wenn man uns lässt.
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