Geforce RTX 3060: Hash-Bremse schon ausgehebelt?
Die Hash-Bremse der Geforce RTX 3060 hat möglicherweise nicht lange gehalten. Aus Asien gibt es Hinweise, dass der Handshake von Nvidia zwischen Treiber, Firmware und GPU ausgehebelt wurde und die Karte bis zu 50 MH/s schafft.
Die Geforce RTX 3060 ist die erste Nvidia-Grafikkarte, die eine Hash-Bremse bekommen hat, um sie uninteressant für Miningfarmen zu machen. Bis zu 50 MH/s schafft die Karte ohne Drossel. Die Sperre erfolgt wohl durch Treiber, Firmware und einen Schutz in der Hardware. Mit Details ist Nvidia natürlich sparsam, aber das scheint in Asien niemanden aufzuhalten.
Berichten zufolge haben Chinesen angeblich bereits einen Umweg gefunden und die Hash-Bremse ausgehebelt. Nvidia war anfangs recht sicher, dass die Maßnahmen greifen werden. Logischerweise hat jeder Schutz aber auch Schwächen. Sei es ein Kopierschutz für Spiele, ein Betriebssystem für Smartphones oder eben Nvidias Hash-Bremse. Mit genug talentiertem Personal lässt sich viel erreichen und offenbar wurde der Handshake zwischen Treiber, Firmware und GPU ausgehebelt.
Screenshots machen die Runde, wo die Geforce RTX 3060 ca. 45 MH/s in Ethereum mit dem Dagger-Hashi-Motto-Algorithmus schafft, eigentlich dürften es nur 20-25 MH/s sein. Das System ist mit 8 Karten bestückt und liefert so 362,75 MH/s. "Fake", mag manch einer rufen. Eine vietnamesische Facebook-Gruppe bestätigte aber die Funktion und in den kommenden Tagen dürften dann weitere Bestätigungen folgen, wenn an der Nummer etwas dran ist. Das größte Problem scheint im Moment zu sein, die passenden RTX 3060 zu wirtschaftlichen Preisen anzuschaffen.
Die dürfte nämlich jetzt ganz oben auf der Wunschliste der Miner stehen, denn ihr Betrieb ist für bis zu 50 MH/s in ETH recht günstig. Sollte sich das herausstellen, muss Nvidia zurück ans Reißbrett und Kunden brauchen gar nicht zu hoffen, dass jemals eine Menge an RTX-3060-Grafikkarten in den Umlauf kommt, die einen Verkauf zum empfohlenen Preis ermöglicht. Zumindest, bis der Mining-Boom wieder nachlässt. Das ist allerdings im Moment nicht absehbar.
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Grund und Boden, Naturschätze und Produktionsmittel können zum Zwecke der Vergesellschaftung durch ein Gesetz, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt, in Gemeineigentum oder in andere Formen der Gemeinwirtschaft überführt werden. Für die Entschädigung gilt Artikel 14 Abs. 3 Satz 3 und 4 entsprechend.
Am bittersten ist ja, dass diese Produktionsmittel in erster Linie Abwärme und Elektroschrott produzieren. ,
"Lass deinen Automotor durchgehend bei 5000 rpm drehen, und mit etwas Glück kommen tausend Euro aus dem Auspuff!" - großartig.
Da ist eher das Problem die Größe der Blockchain, die ggf. im Ganzen lokal vorgehalten werden muss.
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Die Blockchain von BTC liegt aktuell bei fast 350 GB. Hab ich doch deutlich unterschätzt das Wachstum der letzten Jahre.
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Das ist so komplett gegen alles, was eine Handelswährung braucht... schnelle, einfache Verfügbarkeit und unkomplizierter Tausch.
Wenn ich dann schon einen Tag und dreistellige Beträge - neben extrem potenter Hardware - benötige, nur um einem Verkäufer sein Geld zukommen zu lassen, wird es schlicht unattraktiv.
Die Leute regen sich jetzt schon über 6€ Versand auf... wie wird es dann bei 200€ Transaktionskosten?