Geforce RTX 2080 (Ti) & RTX 2070: Virtual Link mit USB-C schon jetzt nutzen
Nvidias Turing-Grafikkarten in Form der Geforce RTX 2080 Ti, RTX 2080 und RTX 2070 sind die ersten Modelle, die mit dem Virtual Link ausgestattet sind. Der Anschluss nutzt eine USB-Typ-C-Buchse, kann aber noch viel mehr, als bloß ein USB-3.1-Signal zu übertragen. Zum einen lassen sich Smartphones schnell aufladen, zum anderen ganze Docking-Stations anschließen.
Mitte Juli haben AMD, Microsoft, Nvidia, Oculus VR und Valve zusammen den Virtual-Link-Anschluss vorgestellt, der in Zukunft die Inbetriebnahme von Virtual-Reality-Brillen vereinfachen soll. Bisher braucht man für die Oculus Rift und HTC Vive einen HDMI- und mehrere USB-Anschlüsse, um die Brille und die Controller betreiben zu können. Die Vive Pro nutzt ein USB- und ein Displayport-Kabel. Der Virtual Link schleust in Zukunft alle Daten über eine einzelne Verbindung. Die Geforce Geforce RTX 2080 Ti, RTX 2080 und RTX 2070 stellen die ersten Grafikkarten dar, die mit dem Anschluss in Form einer USB-Typ-C-Büchse ausgestattet sind. Allerdings gibt es noch keine VR-Brillen, die damit umgehen können.
Der Virtual Link ist schon heute vielseitig einsetzbar
Trotzdem ist der Virtual Link schon heute nutzbar. Theoretisch lässt er sich als reiner Bildausgang für Monitore nutzen, da er den Alternate Mode mit vier HBR3-Lanes beherrscht, sprich ein Displayport-1.4-Signal ausgeben kann. Via USB 3.1 lassen sich externe Medien in Form von USB-Sticks und Festplatten beziehungsweise SSDs anschließen. Wer keinen USB-Stecker mit Schnellladefunktion am PC hat, kann dank USB Power Delivery (max. 27 Watt) sein Smartphone im Nu aufladen.
Mehr Infos zum Anschluss: Virtual Link für VR-Brillen: Neuer Verbindungsstandard von Oculus, Valve, AMD, Nvidia und Microsoft
Auf Reddit hat zudem ein Nutzer ausprobiert, ob USB-C-Hubs am Virtual Link voll funktionsfähig sind (via gamestar.de). Und siehe da: Apples USB-C Digital AV Multiport Adapter funktioniert tadellos. Die Oculus Rift benötigt zwar mehr USB-3.0-Anschlüsse, als das Dock zur Verfügung stellt, größere Varianten sollten jedoch genauso gut funktionieren. Wer die Anschlussvielfalt aufwerten möchte, ist mit dem Virtual Link also gut bedient.

Also kann man nicht das VR-Headset, und einen USB-C-Monitor anschließen?
Denn wenn man den möglichst mobil mitnehmen will, braucht man leider zum einrichten der VR-Fläche bei Lighthouse immer noch einen Monitor.
Man kann die Brille ohne Monitor nutzen, kann den Desktop sehen, aber kaum geht man auf die Raumvermessung steht in der Brille nur noch dass man diese auf dem Monitor kontrollieren muss.
Das muss nicht sein (technisch).
Der Asus MB16AC hat z.B. USB-C mit DisplayPort. Kann man auch an UBA-A anschließen, aber könnte man dann auch auf dem Monitor das Signal der Grafikkarte darstellen? OK, das wäre nur wichtig will man ein Spiel auf dem Monitor spielen, aber theoretisch... Oder kann man das Grafikkartensignal intern auf eine USB-3-Buchse ausgeben lassen?
Was er da noch so lädt will ich gar nicht wissen.
Leider beträgt der Abstand zum Tisch nur etwa 1mm.
http://extreme.pcgameshardware.de/attachment.php?attachmentid=1010746&d=1537972856&thumb=1
Dein Bett hat nen Kabelanschluss? Interessant