Geforce RTX 2080 (Ti) & RTX 2070: Nvidia-OC-Scanner für automatisches Übertakten
Nvidia bietet mit den Turing-Grafikkarten Geforce RTX 2080 Ti, RTX 2080 und RTX 2070 eine API an, die Tools wie MSI Afterburner und EVGA Precision X1 als OC-Scanner implementieren können. Vereinfacht ausgedrückt handelt es sich um ein GPU-Stresstestprogramm, das Kombinationen aus verschiedenen Spannungen und Taktraten ausprobiert, um das Maximum auszuloten.
Hersteller nutzten in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder automatische Übertaktungs-Tools zu Marketing-Zwecken, die allerdings nie so richtig gut funktioniert haben. Nvidia wärmt das Thema bei seiner Grafikkartengeneration Turing wieder auf und bietet zusammen mit Tool-Entwicklern den sogenannten OC-Scanner an. Integriert haben ihn bislang EVGAs Precision X1 und Unwinders MSI Afterburner in der aktuellen Beta-Version. In einem Forenbeitrag führt Unwinder aus, warum er Nvidias Lösung erstmals als gelungen ansieht.
Automatisches OC für die Geforce RTX 2080 (Ti) & RTX 2070
Zu den Grundlagen: Der OC-Scanner ist ein GPU-Stresstestprogramm, das die Turing-Grafikchips TU102, TU104 und TU106 komplett auslasten kann. Es legt verschiedene Spannungen (innerhalb von Nvidias festgelegten Grenzen) und Taktraten an, um das Taktmaximum der GPU herauszufinden. Dabei kann es laut Unwinder vorkommen, dass der Grafikkartentreiber abstürzt und sich die Einstellungen zurücksetzen, eben weil ein Takt nicht stabil mit einer bestimmten Spannung gehalten werden kann. Das Tool merkt sich jedoch den instabilen Punkt und setzt von dort an gemäßigter wieder an. Innerhalb von mehreren Hundert Durchläufen soll der OC-Scanner auf dem vorhandenen Testmuster immer zuverlässig ein Offset von circa + 170 MHz erkannt haben, was in Spielen bei 2.050 bis 2.100 MHz GPU-Takt resultiere.
Sowohl im Afterburner als auch im Precision X1 gibt es mit der Geforce RTX 2080 Ti, RTX 2080 und RTX 2070 bekanntlich die neue Option, eine Kurve für das Temperaturlimit einzustellen. Die GPU taktet sich damit nicht mehr abrupt herunter, sondern je nach den Nutzerwünschen langsamer. Der OC-Scanner hält sich an diese Kurve genauso wie das vorab eingestellte Powerlimit - wer sich höhere Taktraten wünscht, muss dort die Spielräume erhöhen, bevor der OC-Scanner gestartet wird. Ein Durchgang dauert derweil rund eine halbe Stunde.

)
Wenn das Tool wirklich die Spannungs/Frequenz-Kurve austestet dann sind 30 minuten sehr flott.
Ich frage mich noch immer warum das weder AMD noch Intel bei ihren CPUs bisher gemacht haben - beide haben ja die fähigkeit weiterzulaufen auch wenn die normalen Kerne abstürzen. Damit wäre dann übertakten ein Kinderspiel, schnell, und man kann es leicht sehr nahe an manuelles übertakten rannbringen. (Und Intel könnte dann schön nochmal 50€ extra für die 'XYZ' variante der CPUs mit auto-OC verlangen
Das neue EVGAs Precision X1 sieht sick aus.
Nvidia GeForce RTX 2080 und RTX 2080 Ti im Test - ComputerBase
Was ist mit PCGH?
EDITH:
http://www.pcgameshardwar...
Aber ja ich freue mich auf alles was getestet wird... ob von AMD, Intel oder NVIDIA