Geforce RTX 2080 Ghetto-Mod: In 33 Löt-Operationen zur eigenen Super-Ti

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Geforce RTX 2080 Ghetto-Mod: In 33 Löt-Operationen zur eigenen Super-Ti (1)
Quelle: Teclabs, Youtube

Mit etwas Zeit, Löt-Equipment und Geschick kann man sich seine ganz eigene Geforce RTX 2080 Ghetto-Mod bauen, die eine potenzielle Geforce RTX 2080 Ti Super sein kann. Teclabs hat den 16-Gbps-Speicher zweier RTX 2080 Super geopfert, um ihn auf einer RTX 2080 Ti zu verbauen, die dann nicht nur 16 Gbps, sondern sogar 17,2 Gbps liefert.

Bislang fehlt von einer Geforce RTX 2080 Ti Super jede Spur, auch wenn ein solches Modell immer mal wieder Gegenstand der Gerüchteküche ist. Generell wird derzeit erwartet, dass eine solche Karte als Konter auf "Big Navi" von AMD vorbereitet wird. Das könnte dann zur CES Anfang kommendes Jahr sein, denn angeblich soll "Big Navi" dort vorgestellt werden.

Bis dahin muss man sich wohl noch etwas gedulden und die Zeit kann man sich mit dem "Custom Design" von Teclab verkürzen. Das auf Spanisch publizierte Video zeigt, wie der Speicher einer Galax Geforce RTX 2080 Super (16 Gbps) auf eine reguläre Geforce RTX 2080 Ti umgebaut wird, die 14 Gbps hat. Das ist natürlich einige Lötarbeit, die auch nicht jedermanns Sache ist, denn der GDDR6-SD-RAM-Speicher nutzt 180 Pins und wird als FBGA verbaut - Ball Grid Array.

Nimmt man aber diese Herausforderung an und opfert die zwei Geforce RTX 2080 Super für die 11 GiByte Grafik-RAM, kann man sich eine eigene Geforce RTX 2080 Ti Super aus den gewonnenen 11 Chips bauen. Zumindest vermutet man, dass diese so aussehen könnte. Etwas schnellerer Speicher und vielleicht noch eine Prise mehr Takt. Wie viel Nvidia letztlich ändern muss, hängt vor allem von AMD und der neuen Navi-Karte ab. Denkbar ist schon durchaus auch, dass es ein paar mehr Shader gibt, aber sicherlich nicht so viele, um den Respekt-Abstand zur Titan zu verlieren.

Auch lesenswert: Geforce RTX 2080 Ti Super: Neue Gerüchte um Big-Navi-Konter

Die Geforce RTX 2080 Ghetto-Mod von Teclabs ist am Ende mit 2.150 MHz schnellem Speicher ausgestattet, den sie witzigerweise sogar von alleine mit 14 Gbps erkennt, und läuft sodann auch mit 17,2 Gbps statt 16 Gbps. Im Superposition Benchmark der Unigine 2 spuckt die Karte 11.460 Punkte aus.

Letztlich geht es auch vor allem darum zu zeigen, was machbar ist, wenn man sich die Zeit nimmt, die manuellen 33 Löt-Operationen durchzuführen, um die FPGA-Chips vom Spender-PCB zu trennen, neu vorzubereiten und ohne Pick-&-Place-Maschine neu zu verlöten.

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    • Kommentare (64)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DarkWing13 BIOS-Overclocker(in)
        AW: Geforce RTX 2080 Ghetto-Mod: In 33 Löt-Operationen zur eigenen Super-Ti

        Sollte jeder 2080Ti Besitzer machen...das freut sicher selbst Nvidia...denn 1x 2080Ti plus 2x 2080 kaufen...so viel Gewinn kann Nvidia selbst mit einer 2080Ti Super OC nicht machen...

        mfg
      • Von DarkWing13 BIOS-Overclocker(in)
        AW: Geforce RTX 2080 Ghetto-Mod: In 33 Löt-Operationen zur eigenen Super-Ti

        Sollte jeder 2080Ti Besitzer machen...das freut sicher selbst Nvidia...denn 1x 2080Ti plus 2x 2080 kaufen...so viel Gewinn kann Nvidia selbst mit einer 2080Ti Super OC nicht machen...

        mfg
      • Von Gast1739574603
        AW: Geforce RTX 2080 Ghetto-Mod: In 33 Löt-Operationen zur eigenen Super-Ti

        hahaha genau weil Sie es können, bitte Kaufen https://www.pcgameshardwa...
      • Von Bandicoot Volt-Modder(in)
        AW: Geforce RTX 2080 Ghetto-Mod: In 33 Löt-Operationen zur eigenen Super-Ti

        Geile Nummer, das dies funktioniert hat. Das nenn ich mal ein Graka mod. Schick
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        AW: Geforce RTX 2080 Ghetto-Mod: In 33 Löt-Operationen zur eigenen Super-Ti

        Ich sage ja nicht, dass die Unterschiede beim einen nicht gravierender sind als beim anderen. Ich glaube dir gerne, dass das Potenzial bei Grafikkarten größer ist. Oft weniger Kühlfläche für deutlich mehr Leistung.
      • Von Noctua BIOS-Overclocker(in)
        AW: Geforce RTX 2080 Ghetto-Mod: In 33 Löt-Operationen zur eigenen Super-Ti

        Zitat von empy
        Och, ich glaube man kann bei beiden einen ganz ordentlichen Unterschied merken, zumindest akustisch, aber der Leidensdruck ist heute einfach deutlich niedriger als vor 15 Jahren.
        Ich hatte damals ne Corsair H110i GT mit 280er Radiator auf einem 3770k OC getestet und die Temperaturen waren nicht viel geringer wie mit einem Prolimatech Megahalems Black Edition. Auch die Lautstärke war so eine Sache, da das Mainboard wohl die Schwingungen der Pumpe schön verstärkt hat. Der D15 jetzt ist idR kaum hörbar und hält die CPU in guten Temperaturregionen. Mit dem 2700X kommt er aber an seine Grenzen und wird 2020 durch eine echte WaKü mit 420er Raditor für den CPU-Teil ersetzt. Bei der GPU sah es damals so aus, dass die hochgelobten Asus und MSI-Versionen der 970 unter Last damals schon deutlich hörbar waren. Bei der 980TI (und jetzt 1080TI) ist eine AiO mit 140er Radiator installiert und die Karten sind damit fast unhörbar geworden. Zudem halten sie die hohen Taktfrequenzen durchgehend. Meine 1080Ti läuft aktuell mit 1850Mhz bei 0,85V und hält den Takt bei 50-60°C auch. Sie wird allerdings nächstes Jahr auch in die neuen WaKü integriert und erhält dann einen 280er Radiator als Kühlanteil. Der 140er ist bei der 1080Ti aber auch schon die Obergrenze (der 280er von EKWB passte nicht ins Gehäuse) und die Eiswolf mit 280er war da trotz nur einem Lüfter (Platzmangel!) besser, hat aber kurz nach Garantieende den Geist aufgegeben. Der Hauptgrund pro AiO auf der GPU ist, dass diese die Wärme von der Karte wirklich weg transportieren, wärend die meisten Kühllösungen die warme Luft nur im Gehäuse verteilen. Und eine CPU hingegen liegt gut im Airflow des Gehäuse, da bringt eine AiO nicht so viel.
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