Nvidia Turing: Geforce RTX 2070 im ersten Test

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Nvidia Turing: Geforce RTX 2070 im ersten Test (1)
Quelle: MSI

Der erste Test der Geforce RTX 2070 ist im Internet aufgeschlagen. HardOCP hat offensichtlich kein Embargo unterschrieben und konnte eine MSI-Karte bekommen, die man durch einen Parcours schickt. Zugang zu Nvidia-Ressourcen hatte man nicht.

Aktualisierung: Mittlerweile hat PCGH seinen eigenen Test der Geforce RTX 2070 veröffentlicht.


Bei HardOCP ist der erste Test einer Geforce RTX 2070 aufgetaucht. Die Karte setzt auf den TU106-Grafikchip und soll ersten Meldungen nach etwas schneller als eine Geforce GTX 1080 sein. Der Chip bietet 2.304 Shader innerhalb von 18 SMs und kann virtuelle Lichtstrahlen mit 36 Raytracing -Einheiten berechnen. 288 Tensor-Kerne setzen KI-Berechnungen um. 8 GiByte GDDR6-Speicher mit 14 Gbps hängen wie bei der RTX 2080 an einem 256 Bit breiten Interface.

In den Benchmarks kommen unter anderem auch aktuelle Spiele zum Einsatz, in denen sich die Geforce RTX 2070 auch tatsächlich meist knapp vor der Geforce GTX 1080 bewegt und auch vor der Radeon RX Vega 64 (übertaktet). So sind es in Shadow of the Tomb Raider zum Beispiel im Schnitt 79,1 Fps für die Turing-Karte, 68,2 Fps für die Pascal-Karte und 63,0 Fps für die Vega in 1440p.

So ähnlich ist das auch in allen anderen Spielen, wobei zum Beispiel in Far Cry 5 alle Karten sehr viel enger beieinander liegen; der Vorsprung von 3,5 Fps für die Geforce RTX 2080 kann fast vernachlässigt werden. Maßgeblich abhängig wird die Performance davon sein, zu welchem 2070-Modell man greift und mit welcher 1080er-Karte man vergleicht, denn alle sind in unterschiedlichsten OC-Stufen verfügbar. Im Test wurde die MSI Geforce RTX 2070 Gaming Z mit der MSI Geforce GTX 1080 Gaming X verglichen. Beide takten im regulären Spielbetrieb etwa gleich um 1.920 MHz.
Nvidia Turing: Geforce RTX 2070 im ersten Test (2) Quelle: hardocp.com Nvidia Turing: Geforce RTX 2070 im ersten Test (2) Die RTX 2070 hat zwar mehr SM-Einheiten, aber dafür weniger CUDA-Kerne (64 statt 128 per SM) sowie weniger Textureinheiten. Folglich gehen die Tester davon aus, dass die Turing-Architektur etwas effizienter zu Werke geht als die Pascal-Architektur. In manchen Spielen reicht das laut HardOCP sogar für akzeptable UHD-Leistungen. Die im Vergleich genutzte Asus ROG Strix RX Vega 64 OC Edition ist im Schnitt über 20 Prozent langsamer.

Auch lesenswert: Nvidia Geforce RTX 2080 Ti, RTX 2080 & RTX 2070: PCGH-Leser finden die Preise zu hoch

Wie es um Raytracing bestellt ist, lässt sich anhand des Tests nicht sagen, da hier schlichtweg das benchbare Material fehlt. Aufgrund der schmaleren Ausstattung könnte die RTX 2070 aber durchaus Probleme bekommen, wenn die RTX 2080 Ti bereits Mühe hat. HardOCP kommt dennoch zum Schluss, dass die Geforce RTX 2070 der zunächst beste "bang for the buck" ist, empfiehlt aber dringend Übertaktung, ob von Hand oder ab Werk. Die Preise für Standardmodelle werden wohl etwas oberhalb von 500 Euro rangieren und damit wahrscheinlich etwas unter dem Niveau der angesprochenen Radeon. Zu einer GTX 1080 rät HardOCP nicht mehr, zumal die mitgetestete GTX 1080 von MSI knapp 650 Euro kostet - das soll auch die RTX 2070 Gaming Z kosten.

Quelle HardOCP

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    • Kommentare (153)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Kondar Volt-Modder(in)
        Zitat von Hornissentreiber
        "Geringfügig schneller als die GTX 1080" Du meine Güte, ist das langweilig.

        Waren das noch Zeiten, als man gespannt wie ein Flitzebogen war, was die neue Grafikkartengeneration drauf hat.
        Ja ich weiß, der Vergleich hinkt, weil die RTX-Generation ja einiges an neuer Technologie vorzuweisen hat.

        Munter bleiben!
        naja früher whatten die Karten nicht nur mit neuen Features sondern waren auch min. spürbar schneller.
        Zum Überfluss kammen die Karten auch noch jedes Jahr raus.
        Bin mal gespannt wann die Nachfolger der jezigen RTX Karten rauskommt bzw. was oder ob AMD da noch gegenhalten will/kann.
      • Von Kondar Volt-Modder(in)
        Zitat von Hornissentreiber
        "Geringfügig schneller als die GTX 1080" Du meine Güte, ist das langweilig.

        Waren das noch Zeiten, als man gespannt wie ein Flitzebogen war, was die neue Grafikkartengeneration drauf hat.
        Ja ich weiß, der Vergleich hinkt, weil die RTX-Generation ja einiges an neuer Technologie vorzuweisen hat.

        Munter bleiben!
        naja früher whatten die Karten nicht nur mit neuen Features sondern waren auch min. spürbar schneller.
        Zum Überfluss kammen die Karten auch noch jedes Jahr raus.
        Bin mal gespannt wann die Nachfolger der jezigen RTX Karten rauskommt bzw. was oder ob AMD da noch gegenhalten will/kann.
      • Von ChrisMK72 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von seahawk
        Die Frage ist nur ob die 2080ti die Power hat um mehr als FHD zu rendern.
        Und was ist mit der 2070, mit der Häfte an RT Leistung ?

        Ich bleibe "leicht skeptisch".

        Aber ihr habt ja recht, dass wir besser erst einmal weiter abwarten, wie sich das so entwickelt.
        Mag ja sein, dass in 1-2 Jahren die Welt anders aussieht.

        Obwohl ... dann stehen eh schon die nächsten Karten bereit.
      • Von Gast1748380205
        Zitat von ChrisMK72
        Waren das jetzt deine Argumente ?

        Die 2070 hat also knapp die Hälfte der RT Leistung einer 2080Ti.

        Tolles Pro-Argument.

        Ja, gut. Man kann die Optionen einfach anpassen, damit das Ganze dann flüssig läuft: Sprich ausschalten.

        Entschuldige bitte, aber das überzeugt mich jetzt nicht gerade 100%tig.
        Man wird die finalen Umsetzungen sehen müssen. Da ist durchaus noch Potential manche Dinge mit reduzierter Auflösung rechnen zu lassen. Was wir bisher in BFV gesehen haben ist ein Ergebnis von 2 Wochen Optimierung, da geht sicher noch etwas. Im neuen Metro könnte die benötige RT Leistung auch recht gut mit der Auflösung skaliern, so dass es im Verhältnis zur 2080ti schon passt. Die Frage ist nur ob die 2080ti die Power hat um mehr als FHD zu rendern.
      • Von Doraleous
        Zitat von cPT_cAPSLOCK
        Wir kennen nur ein paar Demos, deren Ziel es war, mal zu schauen, was alles möglich ist. Kann gut sein, dass die erst mal über ihr Ziel hinaus geschossen sind.
        Die Demos wurden schlicht auf flüssige Frameraten auf der 1080Ti optimiert.

        Spricht auch nichts dagegen. Daraus auf alle RTX-Spiele zu schließen, ist ziemlich kurzsichtig.
      • Von cPT_cAPSLOCK BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von ChrisMK72
        Waren das jetzt deine Argumente ?

        Die 2070 hat also knapp die Hälfte der RT Leistung einer 2080Ti.

        Tolles Pro-Argument.

        Ja, gut. Man kann die Optionen einfach anpassen, damit das Ganze dann flüssig läuft: Sprich ausschalten.

        Entschuldige bitte, aber das überzeugt mich jetzt nicht gerade 100%tig.
        Raytracing ist halt nicht Raytracing. Unterschiedliche Effekte brauchen unterschiedlich viele Samples brauchen unterschiedlich viele Bounces brauchen unterschiedlich viele Sekundärstrahlen. Die Szene an sich hat auch noch einen großen Einfluss auf die Leistung. Ich würde vorschlagen, wir lassen einfach mal die Spieleentwickler entscheiden, wo und in welchem Umfang Raytracing eingesetzt wird und dann reden wir erst weiter, ob es zu langsam ist, oder nicht. Wegen ein paar Grafikdemos gleich auf die Leistung zu schließen, finde ich halt gerade bei Raytracing gefährlich, denn auch da wissen wir nicht, in welchem Umfang und für was es genutzt wurde. Mit genug Raytracing bekommt man alles klein. Ohne wenn und ohne aber. Raytracing ist aber nunmal verdammt gut skalierbar. Auch das darf man nicht vergessen. Anstatt an/aus könnte man beispielsweise - wie oben schon gesagt - mit einer niedrigeren Strahlendichte rendern und den Filter den Rest machen lassen. Das spart schon Unmengen an Strahlen ein. Oder man verzichtet auf Dinge wie reflektive Bump-Maps. Auch das spart Leistung. Oder man berechnet mehr und mehr Effekte "traditionell" und nutzt Raytracing nur da, wo es richtig was bringt. Das ist alles noch nicht bekannt. Wir kennen nur ein paar Demos, deren Ziel es war, mal zu schauen, was alles möglich ist. Kann gut sein, dass die erst mal über ihr Ziel hinaus geschossen sind.
        gRU?; cAPS
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