Geforce RTX 2070: Auch günstige Modelle mit GDDR6 von Samsung
Auf Reddit hat ein Nutzer bekanntgegeben, dass seine relativ günstige Geforce RTX 2070 mit Armor-Kühler von MSI über GDDR6-Speicher von Samsung verfügt. Für viele Nutzer ist dies wichtig, da die frühen Geforce-RTX-2080-Ti-Grafikkarten in der Founders Edition unter Problemen litten, die unter anderem auf den GDDR6-Speicher von Micron zurückzuführen sind.
Nach dem Launch von Nvidias neuesten Grafikkarten, der Geforce-RTX-2000-Serie basierend auf der Turing-Architektur, gab es vermehrt Berichte über defekte Pixelschubser, Bildfehler und vermeintlich hohe RMA-Quoten. Der Hersteller räumte später ein, dass es aufgrund verschiedener Faktoren anfänglich Probleme bei der Qualitätskontrolle gab und deswegen einige fehlerhafte Geforce-RTX-2080-Ti-Grafikkarten an den Kunden gelangten. Neben anfälligen oder fehlerhaften Lötverbindungen durch Auftragsfertiger Foxconn wurden auch die GDDR6-Speichermodule von Micron als Fehlerquelle ausgemacht. Letztere sollen unter hohen Qualitätsschwankungen leiden, was zu negativen Nutzererfahrungen führen soll, insbesondere, da die Kühlung von zwei der Speicherchips bei Nvidias Founders Edition eher mäßig ausfällt. Der Grafikkartenhersteller wechselte den Zulieferer für GDDR6-Speicher, alle weiteren Geforce-RTX-Grafikkarten mit Referenzkühlung verwenden Speicherchips von Samsung.
Auf der Diskussionsplattform Reddit.com hat der Nutzer "Hendeith" bekanntgegeben, dass selbst einige der preisgünstigeren Modelle der Geforce RTX 2070 - er selbst besitzt eine MSI Geforce RTX 2070 Armor, das günstigste Modell des Boardpartners - mit GDDR6-Speicherchips von Samsung ausgestattet sind. Als Beweis lieferte "Hendeith" einen Screenshot vom Auslese-Tool GPU-Z mit. Falls seine Theorie, dass alle Geforce-RTX-Grafikkarten, unabhängig vom Preis, auf Speicherchips von Samsung setzen, stimmt, können Käufer von Boardpartner-Modell aufatmen, da diese dann nicht unter den Qualitätsschwankungen von Microns GDDR6-Speichermodulen leiden würden.
Allerdings erhielt "Hendeith" auf Reddit auch kontra. Ein Nutzer wies darauf hin, dass aufgrund der beschränkten Lieferkapazitäten Nvidias Boardpartner vermutlich Speicherchips von allen Herstellern verbauen werden, um schnell neue Geforce-RTX-Grafikkarten liefern zu können. Die Tatsache, dass eine MSI Geforce RTX 2070 Armor mit GDDR6-VRAM von Samsung ausgestattet ist, bedeutet nicht, dass alle günstigen Modelle der Geforce RTX 2070 Speicherchips vom selben Hersteller verwenden. Andere Nutzer gaben an, dass auch der GDDR6-Speicher aus Südkorea unter starken Qualitäts- bzw. Leistungsschwankungen leidet, insbesondere in puncto Übertaktbarkeit gibt es eine weite Spanne.
Quelle: Reddit.com

Meine 2070 RTX FE die Mittwoch letzte Woche kam, hatte Donnerstag Besuch von White Space Invaders und am Freitag nach 1min PUBG ist die RTX gestorben. Sie hatte Micron Speicher. Keine Ahnung wer behauptet, dass Micron nicht mehr verbaut wird…
Eine RMA Email vom Samstag 10 Uhr früh ist bis heute unbeantwortet. Im NVIDIA Chat haben sie zudem gemeint, dadurch dass ich Battlefield 5 eingelöst habe, kann ich nicht mehr Widerrufen sondern nur noch die Karte gegen eine neue Austauschen.
Desweiteren, wenn der Verkäufer die zurückgesendete Ware nicht auf einen Defekt prüft und diese denoch umtauscht/ersetzt bei wem liegt dann die Schuld? Pech gehabt würde ich mal sagen.
Nachtrag:
Ich sehe gerade du hast erst 2 Post's.
Folgender Vorschlag ohne MSI. Das Tool meldet dem WEI (Windows Indexierung) die Referenzen deiner Hardware und Software, damit WEI die optimalste Einstellung findet. So kann es nicht zu Instabilitäten kommen, die unter Windows auch zu einem Black-/Bluescreen führen können und man kann sogar frühzeitg den sich ankündigen Defekt der Hardware entdecken, bevor es dunkel wird. Vor W10 konnte die Indexierung manuell aufgerufen werden, unter W10 ist das nicht mehr möglich, sie ist aber noch vorhanden und läuft unsichtbar im Hintergrund.
Foldendes: unter "ausführen" eingeben "winsat formal" und mit Enter bestätigen, dann öffnet sich ein Fenster und Windows startet die Systembewertung. Danach schließt sich das Fenster von selbst oder du schließt es selbst (drück "x").
Danach suchst du unter "C:\Windows\Performance\WinSAT\DataStore" den Eintrag (heutiges Datum) "Formal.Assessment (Recent).WinSAT.xml" (ganz unten die .xml-Datei im Ordner). Öffnen und dort siehst du dann unter <WIN SPR> ob dein Wert für die <GraphicsScore>x.x</GraphicsScore> (positiv oder negativ beeinflusst). Sollte der Score fallen macht das höhere VRAM OC keinen Sinn und kann zu Instablitäten führen.
Ist der Score sehr niedrig, obwohl man mehr annehmen dürfte, kann ein Hardwaredefekt vorliegen . Es muss also nicht immer irgendein Tool des Herstellers sein, die sich sowieso über bestimmte Schutzmechnismen hinwegsetzen und man damit auf Dauer die Hardware schrottet.
Mit dem VRAM-OC manuell nur soweit gehen, so dass der Wert nicht fällt.
OC kann vom Hersteller erlaubt sein und deckt dann auch den Gewährleistungsanspruch.
Das Widerrufsrecht ist an die Vertragsfreiheit gebunden -> Kaufvertrag. Der Anspruch besteht auch wenn kein Defekt vorliegt!
Die Widerrufsfrist beträgt zwei Wochen, aus und Ende.