Geforce GTX Titan 2024: Es hapert an FAST allem
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Geforce GTX Titan: Nachtest 2024
Nachtests dieser Art sind auf vielfältige Weise interessant. Neben dem Vergleich von Alt und Neu geht ein besonderer Reiz davon aus, zu prüfen, inwiefern sich zeitgenössische Aussagen gehalten haben. Wie wir alle wissen, war eines der Haupt-Argumente für die Geforce GTX Titan ihr "unfüllbarer" Speicher, zumindest was Spiele-Belange angeht. Dem gegenüber stand jedoch ein nicht über jeden Zweifel erhabenes Feature-Set. Nvidias Kepler-Architektur, welcher Titan, GTX 600 und GTX 700 angehören, erfüllte selbstverständlich die Spezifikation von DirectX 11, das 2013 in voller Blüte stand. Spätestens mit DirectX 12, das Mitte 2015 veröffentlicht wurde, zogen Wolken auf, denn im Kontext von DirectX 12 unterstützt Kepler nur das Feature-Level 11_0 - die absolute Basisspezifikation ohne optionale Features. Die Kepler-GPUs bieten folglich nur Software-Kompatibilität und können nicht von modernen Features wie Asynchronous Compute profitieren, das die Ausführung von Grafik- und Compute-Berechnungen parallel ermöglicht. Tatsächlich stellten wir bereits im großen "GPU-Giganten"-Nachtest der PCGH 04/2017 fest, dass die ersten DirectX-12- und Vulkan-Spiele Kepler eher schaden als nützen. Wie es wohl 2024 aussieht, wo die Lower-Level-APIs allgegenwärtig sind?
Quelle: PCGH
Geforce GTX Titan: GPU-Z Overview inkl. Features
Der mit 6 GiByte wahnwitzig große Speicher brachte damals, abseits von Extrem-Szenarien respektive im Multi-GPU-Betrieb, keine Vorteile. Doch das war nur eine Frage der Zeit, denn die Spielewelt befand sich zum Titan-Debüt kurz vor einem bedeutenden Umbruch: Mit der neuen Konsolen-Generation, welche im ersten Halbjahr 2013 präsentiert wurde, stand der neue gemeinsame Nenner für Multi-Plattform-Entwicklungen vor der Tür. Zum Weihnachtsgeschäft war es dann so weit: Sonys Playstation 4 und Microsofts Xbox One läuteten die neue Ära ein - mit PC-Hardware im Inneren, welche deutlich leistungsfähiger war als die Spezialprozessoren der Vorgänger. Vor allem die drastisch erhöhte Speicherkapazität der neuen Konsolen eröffnete neue grafische Möglichkeiten. PS3 und Xbox 360 waren diesbezüglich extrem eingeschränkt, was auf die PC-Umsetzungen der damaligen Spielegeneration abfärbte.
Wenn die Software die Hardware hemmt
Doch wir schweifen schon wieder ab - kommen wir zur Gegenwart und den Kernfragen. Was lässt sich mit einer elf Jahre alten Enthusiast-Grafikkarte noch anstellen? Inwiefern zahlt sich der Luxusspeicher aus? Und wie wichtig ist das Feature-Set? Wir waren uns der Tatsache bewusst, dass nach elf Jahren jeder Transistor, jedes Megabyte und jede Zeile Code zählen würde - das Ausmaß hat uns dennoch überrascht. Als wir vor etwa 13 Monaten die ersten Tests für diesen Artikel durchführten, stand es um die Spiele-Kompatibilität bereits schlecht. Uns wurden mehr Fehlermeldungen entgegen geschmettert, als mit einer Arc-Grafikkarte im Sommer 2022. Zusammen mit den Warnungen des Jahres 2024 entstand die folgende Galerie des Grauens:
Quelle: PCGH
Geforce GTX Titan im Jahr 2024: Spiele beschweren sich in Scharen über den alten Treiber und teils auch über fehlende Hardware-Features.
Den Meldungen ist die Ursache für das Versagen deutlich zu entnehmen. Es ist natürlich nicht der Speicher, moderne Spiele beschweren sich erst bei 4 GiByte, etwa Alan Wake 2. Das Hauptproblem ist der Treiber, denn die Unterstützung der Kepler-GPUs endete bereits im Herbst 2021. Seitdem veröffentlicht Nvidia nur noch Sicherheits-Updates, aber keine Spiele-Optimierungen. Diese würden auch nichts bringen, wenn jedes zweite Spiel sich tatsächlich über fehlende Features beschwert. So kommt es, dass von den 20 Spielen des PCGH-Leistungsindex 2024 lediglich fünf funktionieren: Atlas Fallen, Baldur's Gate 3, Counter-Strike 2, Cyberpunk 2077 und Sons of the Forest. Wir haben daher im Archiv gewühlt und kamen inklusive neuer Ergänzungen wie Diablo 4 auf 20 Spiele, welche noch auf dem Kepler-Boliden laufen. Aber bedeutet "läuft" auch "spielbar"? Das klären wir auf der folgenden Artikelseite.

ist halt für welche die eine Gt 9600 oder schwächer als gpu haben gedacht. Da merkt der spieler dann auch keinen unterschied mehr. Ist halt bei solchen 2gb mit 64 gb/s oder weniger gedacht.
könnte mir vorstellen mit einem core 2 duo oder core 2 quad, könnte sich die 6400 von AMD durchaus gut schlagen. Denn eines ist sicher, ist die gpu zu stark wird sie ja eh von der CPU dann limitiert.
Das sind ja dann diese low Ende user die sich keine aktuelle Plattform gönnen wollen weil sie ja nur alte bzw uralte games rein ziehen wollen.
Man braucht halt ein bestimmtest Minimum an Speicher für Moderne Spiele.
Ob das nun 4-12 Gib sind in full hd überlasse ich jetzt mal euch.
Aber Textur Details kosten keine Rechenpower. Punkt.
Für schönes Full hd Gaming sind 8Gib ausreichend heute. eine 6500xt stehen 8Gib super, eine 6400 reichen auch schon 4 bzw (meine ich das Sie als Karte nicht an Gamer gerichtet ist).
Speichergröße und bandbreite ist bei den sub 300€ karten teils arg beschnitten.