Geforce GTX 465 im Test: Testsystem, Benchmarks und Treiber

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Gainward Geforce GTX 465 GOOD
Quelle: PC Games Hardware

Geforce GTX 465 im Test: Pünktlich zur Computex fällt der Startschuss für Nvidias neuen 3D-Beschleuniger. Die DirectX-11-Grafikkarte hievt die Fermi-Architektur erstmals in den 250-Euro-Preisbereich - Konkurrenz für AMDs Radeon HD 5850?

Gainward Geforce GTX 465 GOOD (4) Quelle: PC Games Hardware Gainward Geforce GTX 465 GOOD (4) PC Games Hardware testet seit einigen Monaten auf einem neuen System. Wir wechselten auf eine Sockel-LGA1156-Plattform auf P55-Basis, da diese für relativ wenig Geld sehr hohe Leistung liefert. Um ein CPU-Limit weitgehend zu minimieren, übertakten wir den genutzten Core i7-860 von 2,8 auf 4,0 GHz. Das aktuelle System im Detail:

• CPU: Intel Core i7-860 (4 Kerne, Hyperthreading) [Preisvergleich]
• Mainboard: MSI P55-GD65 (Intel P55-Chipsatz, SLI- und Crossfire-tauglich) [Preisvergleich]
• RAM: Corsair XMS3 Dominator CMD4GX3M2A1600C8 (2x 2 GiByte DDR3-1600; 9-9-9-21) [Preisvergleich]
• Netzteil: Corsair HX850 (850 Watt, 80-plus Silver) [Preisvergleich]

Unsere zahlreichen Benchmarks belegen, dass SMT (alias Hyperthreading) unter Windows 7 keinen Bremsklotz mehr darstellt, weshalb wir das Feature bei allen Benchmarks aktiviert lassen. Die Treiber für diesen Test sind aus Zeitgründen größtenteils alte Bekannte: Nvidias Geforce GTX 480 und GTX 470 greifen auf den Geforce-Treiber 197.17 zurück, die ältere GTX-200-Serie nutzt den 197.13 WHQL (der 197.17 unterstützt nur die GTX-400-Karten). Die Radeon-Phalanx nutzt den Catalyst 10.3a, welcher die interne Versionsnummer 8.712.3 aufweist. Einzig die Geforce GTX 465 testen wir mit dem Beta-Geforce 257.15, da dieser Treiber der erste ist, welcher die GTX 465 unterstützt.

Ein interner Treibervergleich (Geforce 197.75 gegen 257.15) mit unserem Benchmark-Parcours auf einer GTX 470 ergibt, dass der neue Treiber die Gesamtleistung durchschnittlich nur um 2 Prozent anhebt, was an der generellen Vergleichbarkeit der Benchmarkwerte nichts verändert.

Gainward Geforce GTX 465 GOOD (2) Quelle: PC Games Hardware Gainward Geforce GTX 465 GOOD (2) Geforce-Testkarten (Taktraten: GPU/ALU/Video-RAM)
Geforce GTX 480 (701/1.400/1.846 MHz, 1,5 GiByte GDDR5)
Geforce GTX 470 (607/1.215/1.674 MHz, 1,25 GiByte GDDR5)
Geforce GTX 465 (607/1.215/1.604 MHz, 1 GiByte GDDR5)
Geforce GTX 285 (648/1.476/1.242 MHz, 1 GiByte GDDR3)
Geforce GTX 260-216 (576/1.242/999 MHz, 896 MiByte GDDR3)

Radeon-Testkarten (Taktraten: GPU/Video-RAM)
Radeon HD 5870 (850/2.400 MHz, 1 GiByte GDDR5)
Radeon HD 5850 (725/2.000 MHz, 1 GiByte GDDR5)
Radeon HD 5830 (800/2.000 MHz, 1 GiByte GDDR5)
Radeon HD 4890 (850/1.950 MHz, 1 GiByte GDDR5)
Radeon HD 4870 (750/1.800 MHz, 512 MiByte GDDR5)

Asus Geforce GTX 465 17 Quelle: PC Games Hardware Asus Geforce GTX 465 17 Treiber und Betriebssystem
• Geforce 257.15 (GTX 465) 197.17 (GTX 480/470), 197.13 (GTX 200) (VSync off, sonst Treiberdefault)
• Catalyst 10.3a; v8.712.3 (VSync off, sonst Treiberdefault)
• Windows 7 Ultimate x64 inklusive aktueller Patches

Alle FSAA-Einstellungen der Standard-Benchmarks nehmen wir in den Spielen selbst vor, die anisotrope Filterung aktivieren wir je nach Spiel über den Treiber oder ingame. Die Treibereinstellungen haben wir nach dem Ergebnis unserer Umfrage in der Community vorgenommen und bis auf Vsync auf den Werkseinstellungen belassen. Somit kommt bei Nvidia-Karten "Quality"-Texturfilterung zum Einsatz, welche vergleichbar aussieht wie Atis "A.I. Standard"-Treibereinstellung.

Geforce GTX 465 im Test: Benchmarkauswahl
In unserem Test fühlen wir den Grafikkarten in folgenden Spielen auf den Zahn:

Asus Geforce GTX 465 16 Quelle: PC Games Hardware Asus Geforce GTX 465 16 • Anno 1404 v1.2
• Battlefield: Bad Company 2 (Auto-Update)
• Colin McRae: Dirt 2 v1.1
• Call of Duty Modern Warfare 2 (Steam)
• Crysis Warhead v1.1
• Grand Theft Auto 4 v1.004
• Mass Effect 2 v1.1
• Metro 2033 (Steam)
• Need for Speed: Shift v1.02
• WoW The Wrath of the Lich King v3.3.3

Die Spiele testen wir mit Ausnahme von GTA 4 (AA-inkompatibel) und Mass Effect 2 (mit den Testtreibern ebenfalls AA-inkompatibel) mit maximalen Details in drei Auflösungen mit 4x MSAA und 16:1 AF. Jeder Benchmarkdurchlauf wird mindestens zwei Mal wiederholt und die Ergebnisse anschließend gemittelt. Weitere Details können Sie den einzelnen Benchmarkdiagrammen entnehmen. Die Auflösungen für die Standardtests lauten wie folgt:

• 1.680 x 1.050, 4x MSAA/16:1 AF
• 1.920 x 1.200, 4x MSAA/16:1 AF
• 2.560 x 1.600, 4x MSAA/16:1 AF

Jegliche Details samt Anleitungen und Spielständen wie PC Games Hardware Spiele bencht, finden Sie im FAQ: So bencht PCGH Spiele (How-to-Benches inside).

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  1. Seite 1 Geforce GTX 465 im Test: Architektur und Spezifikationen
  2. Seite 2 Geforce GTX 465 im Test: Impressionen, Lautheit und Leistungsaufnahme
  3. Seite 3 Geforce GTX 465 im Test: Testsystem, Benchmarks und Treiber
  4. Seite 4 Geforce GTX 465 im Test: Benchmark Anno 1404 (DX10)
  5. Seite 5 Geforce GTX 465 im Test: Benchmark Battlefield Bad Company 2 (DX10)
  6. Seite 6 Geforce GTX 465 im Test: Benchmark Call of Duty: Modern Warfare 2 (DX9)
  7. Seite 7 Geforce GTX 465 im Test: Benchmark Colin McRae: Dirt 2 (DX11/DX9)
  8. Seite 8 Geforce GTX 465 im Test: Benchmark Crysis Warhead (DX10)
  9. Seite 9 Geforce GTX 465 im Test: Benchmark Grand Theft Auto 4 (DX9)
  10. Seite 10 Geforce GTX 465 im Test: Benchmark Mass Effect 2 (DX9)
  11. Seite 11 Geforce GTX 465 im Test: Benchmark Metro 2033 (DX11/DX10)
  12. Seite 12 Geforce GTX 465 im Test: Benchmark Need for Speed: Shift (DX9)
  13. Seite 13 Geforce GTX 465 im Test: Benchmark WoW: Wrath of the Lich King (DX9)
  14. Seite 14 Geforce GTX 465 im Test: Overclocking & DX11-Tessellation
  15. Seite 15 Geforce GTX 465 im Test: Fazit
    • Kommentare (104)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Krachbummente Komplett-PC-Aufrüster(in)
        AW: Test Geforce GTX 465: Nvidias günstigste DirectX-11-Grafikkarte

        naja mit dem ram kann das nicht so viel zu tun haben weil ati 5870 und 5850 etc haben ja auch nen gb ram genau wie die gtx 465. dafür hat die aber andere vorteile wie halt tesslation und physiks. wenn man von der oc tauglichkeit ausgeht überflüglet die ne 5850 auch denke ich und für nen preis von ca 260 € ist das ganz okay. bei 230€ bei ner hd 5850 fehlt einem ja auch die physiks berrechnung und sowas ne . zudem sollen auch viele neue spiele mit cuda unterstützung bald kommen und dann haben da atis sowieso keine chance mehr.
        und naja die karte ist grad erst draußen und deswegen werden die preise auch noch weiter purzeln denke ich. und das bisschen "laut". wenn ich mir nen film angucken will kann ich auch ne alte grafikkarte im sys dafür verwenden bzw die karte ein wenig runtertakten...
      • Von Krachbummente Komplett-PC-Aufrüster(in)
        AW: Test Geforce GTX 465: Nvidias günstigste DirectX-11-Grafikkarte

        naja mit dem ram kann das nicht so viel zu tun haben weil ati 5870 und 5850 etc haben ja auch nen gb ram genau wie die gtx 465. dafür hat die aber andere vorteile wie halt tesslation und physiks. wenn man von der oc tauglichkeit ausgeht überflüglet die ne 5850 auch denke ich und für nen preis von ca 260 € ist das ganz okay. bei 230€ bei ner hd 5850 fehlt einem ja auch die physiks berrechnung und sowas ne . zudem sollen auch viele neue spiele mit cuda unterstützung bald kommen und dann haben da atis sowieso keine chance mehr.
        und naja die karte ist grad erst draußen und deswegen werden die preise auch noch weiter purzeln denke ich. und das bisschen "laut". wenn ich mir nen film angucken will kann ich auch ne alte grafikkarte im sys dafür verwenden bzw die karte ein wenig runtertakten...
      • Von PulsarS Komplett-PC-Aufrüster(in)
        AW: Test Geforce GTX 465: Nvidias günstigste DirectX-11-Grafikkarte

        Zitat von SpiritOfMatrix
        Ach ja ich kann mit nicht vorstellen, das es die ATI-Chips sind, die einen solchen Einbruch bei 1920x1200(DX11) in Metro 2033 hervorrufen. Ich tippe mehr auf einen Treiberfehler. Mir ist schon bewusst, das sie in Tessellation, der Fermi nicht das Wasser reichen können. Aber das ist einfach zu viel!
        Das hat mit Tesselation nichts zu tun, bei 1 GiB geht einfach der Videospeicher aus, thats all.

        @Topic
        Zu stromhungrig, zu laut zu teuer.
        Next try Nvidia.
      • Von ShiZon
        AW: Test Geforce GTX 465: Nvidias günstigste DirectX-11-Grafikkarte

        Zitat von Birdy84
        Nicht überteuert? Die GTX 260 kostet seit fast einem Jahr das gleiche!
        Ups, das habe ich nicht gewußt, das ist schon hart fast ein Jahr auf dem gleichen Preisniveau. So gesehen hab die doch überteuert gekauft. *schnauf*
      • Von SpiritOfMatrix
        AW: Test Geforce GTX 465: Nvidias günstigste DirectX-11-Grafikkarte

        Also das ist doch wohl ein Witz!?

        Für den Preis so was an zu bieten!?
        Zu laut, zu viel Strom und zu teuer!!!

        Hatte gedacht das es mit der besser wird! Aber ich weis nicht, was sich da wieder Nvidia gedacht hat. Sind die Damen & Herren mittlerweile so weltfremd und können nicht aus ihren Fehlern lernen? Ich war mal eine echter Anhänger, aber das ist schon eine lange Zeit her. Leider bestätigt sich es sich immer wieder, warum ich von Nvidia weg bin.

        Einstellen des Subport von Hartware, obwohl sie noch verkauft wird!
        Verkauf von defekten Chips, mit dem wissen das sie es sind!
        Mit aller macht erster sein, egal was es kostet.
        und und und...

        Was ich einfach nicht verstehe das es immer noch Menschen gib, die trotzdem los rennen und kaufen.

        Ach ja ich kann mit nicht vorstellen, das es die ATI-Chips sind, die einen solchen Einbruch bei 1920x1200(DX11) in Metro 2033 hervorrufen. Ich tippe mehr auf einen Treiberfehler. Mir ist schon bewusst, das sie in Tessellation, der Fermi nicht das Wasser reichen können. Aber das ist einfach zu viel!
      • Von Birdy84 Lötkolbengott/-göttin
        AW: Test Geforce GTX 465: Nvidias günstigste DirectX-11-Grafikkarte

        Zitat von ShiZon
        Einige Händler verfügen noch über ein paar GTX 260, habe meine Zotac GTX 260² vorherigen Monat bei Hardwareversand für 164 € gekauft, also überteuert fand ich das nicht wirklich, die GTX 465 ist für mich auch höchst uninteressant, preislich wie vom Verbrauch.
        Nicht überteuert? Die GTX 260 kostet seit fast einem Jahr das gleiche!
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