Geforce GTX 465 im Test: Benchmark Need for Speed: Shift (DX9)

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Gainward Geforce GTX 465 GOOD
Quelle: PC Games Hardware

Geforce GTX 465 im Test: Pünktlich zur Computex fällt der Startschuss für Nvidias neuen 3D-Beschleuniger. Die DirectX-11-Grafikkarte hievt die Fermi-Architektur erstmals in den 250-Euro-Preisbereich - Konkurrenz für AMDs Radeon HD 5850?

Geforce GTX 465 im Test: Benchmark Need for Speed: Shift (DX9)

Der D3D9-Renderer von Shift ist eine Pure-Cross-Plattform-Entwicklung, die PC-Version bietet jedoch eine höhere Texturauflösung und detailliertere Modelle am Pistenrand. Die Engine setzt auf eine vollwertige FP16-HDR-Pipeline samt Tone-Mapping und Deferred-Shading in Sachen Beleuchtung, der Renderer ist dabei mit Multisampling-Kantenglättung kompatibel. Diese lässt sich wie auch der anisoptrope Filter direkt im Spiel aktivieren. Auf der Feature-Seite protzt der Renderer unter anderem mit Parallax-Occlusion-Mapping, weichen Schatten, Ambient Occlusion (Umgebungsverdeckung) sowie Post-Effekten wie beispielsweise das allseits beliebte Depth of Field oder Hitzeflimmern. Neben Bewegungsunschärfe für das komplette Bild (Motion-Blur) fährt Need for Speed: Shift zusätzlich Objekt-Motion-Blur auf, welches nur bestimmte Objekte mit Unschärfe versieht.

Als Benchmark verwenden wir den Beginn eines Rennens auf der Strecke "Brands Hatch GP", auf welcher wir zusammen mit 15 weiteren Fahrer die Straße entlang rasen. Dabei halten wir uns am Ende der Wagenkolone.

Jegliche Details samt Anleitungen und Spielständen wie PC Games Hardware Spiele bencht, finden Sie im FAQ: So bencht PCGH Spiele (How-to-Benches inside).

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Während der Vorbereitungen zum Launch der Geforce GTX 480/470 teile Nvidia uns mit, dass man bei den Catalyst-Treiber von AMD Unregelmäßigkeiten in den folgenden Spielen entdeckt habe: Dawn of War 2, Empire Total War, Far Cry, Need for Speed: Shift, TES IV: Oblivion und Serious Sam 2. Genauer gesagt sollten AMDs Treiber über die Funktion "Catalyst A.I." in den genannten Spielen FP16-Rendertargets gegen solche im R11G11B10-Format ersetzen und damit die Leistung potenziell auf Kosten der Bildqualität erhöhen. Damit, so Nvidia, verschaffe man sich einen unfairen Vorteil im Wettbewerb. Diese Einschätzung können wir durchaus nachvollziehen und haben das Thema deshalb weiter verfolgt.

Nachdem in unserem Benchmark-Parcours Need for Speed: Shift betroffen war, haben wir uns Screenshots unserer Szene sowohl mit aktivem als auch deaktiviertem "Catalyst A.I." angesehen. Die Unterschiede fallen hier marginal aus. Nachdem wir AMD bezüglich dieses Themas kontaktierten, gaben uns Antal Tungler, Technical PR für Deutschland und John Story aus AMDs Treiber-Team bereitwillig Auskünfte darüber: Ja, es stimmt, dass man in den genannten Titeln (und nur dort!) diese Optimierung anwendet, um die Leistung zu erhöhen. AMD sagt, ihre Chips könnten durch die Änderung eines 64-Bit- auf ein 32-Bit-Format sehr viel Leistung sparen, ohne dass dem Kunden eine veränderte Bildqualität ins Auge stechen würde. Außerdem, so John Story weiter, hätten Radeon-Nutzer ja weiterhin die Wahl, diese Optimierung durch Deaktivieren von Catalyst A.I. zu umgehen. Man habe sich in diesen DX9-Titeln zu dieser Maßnahme entschieden, weil das leistungssparende Format Entwicklern unter der alten API noch nicht zur Verfügung stehe.

Auf unsere Nachfragen hin, ob es nicht sinnvoll wäre, die allgemeinen Optimierungen von den spielespezifischen zu trennen, zeigte man sich interessiert und sagte zu, diesen Vorschlag an das Treiber-Team weiterzuleiten.

Für unseren Benchmark haben wir uns derzeit noch nicht zu Konsequenzen entschieden, zumal wir, wie oben beschrieben, keine eindeutige Verschlechterung der Bildqualität in diesem Falle ausmachen konnten und AMD versicherte, in den aktuellen DirectX-APIs 10 und 11 solche Formatersetzungen nicht mehr vorzunehmen. Wir behalten die Sache jedoch weiterhin im Auge und versuchen, weitere Hintergründe in Erfahrung zu bringen.

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  1. Seite 1 Geforce GTX 465 im Test: Architektur und Spezifikationen
  2. Seite 2 Geforce GTX 465 im Test: Impressionen, Lautheit und Leistungsaufnahme
  3. Seite 3 Geforce GTX 465 im Test: Testsystem, Benchmarks und Treiber
  4. Seite 4 Geforce GTX 465 im Test: Benchmark Anno 1404 (DX10)
  5. Seite 5 Geforce GTX 465 im Test: Benchmark Battlefield Bad Company 2 (DX10)
  6. Seite 6 Geforce GTX 465 im Test: Benchmark Call of Duty: Modern Warfare 2 (DX9)
  7. Seite 7 Geforce GTX 465 im Test: Benchmark Colin McRae: Dirt 2 (DX11/DX9)
  8. Seite 8 Geforce GTX 465 im Test: Benchmark Crysis Warhead (DX10)
  9. Seite 9 Geforce GTX 465 im Test: Benchmark Grand Theft Auto 4 (DX9)
  10. Seite 10 Geforce GTX 465 im Test: Benchmark Mass Effect 2 (DX9)
  11. Seite 11 Geforce GTX 465 im Test: Benchmark Metro 2033 (DX11/DX10)
  12. Seite 12 Geforce GTX 465 im Test: Benchmark Need for Speed: Shift (DX9)
  13. Seite 13 Geforce GTX 465 im Test: Benchmark WoW: Wrath of the Lich King (DX9)
  14. Seite 14 Geforce GTX 465 im Test: Overclocking & DX11-Tessellation
  15. Seite 15 Geforce GTX 465 im Test: Fazit
    • Kommentare (104)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Krachbummente Komplett-PC-Aufrüster(in)
        AW: Test Geforce GTX 465: Nvidias günstigste DirectX-11-Grafikkarte

        naja mit dem ram kann das nicht so viel zu tun haben weil ati 5870 und 5850 etc haben ja auch nen gb ram genau wie die gtx 465. dafür hat die aber andere vorteile wie halt tesslation und physiks. wenn man von der oc tauglichkeit ausgeht überflüglet die ne 5850 auch denke ich und für nen preis von ca 260 € ist das ganz okay. bei 230€ bei ner hd 5850 fehlt einem ja auch die physiks berrechnung und sowas ne . zudem sollen auch viele neue spiele mit cuda unterstützung bald kommen und dann haben da atis sowieso keine chance mehr.
        und naja die karte ist grad erst draußen und deswegen werden die preise auch noch weiter purzeln denke ich. und das bisschen "laut". wenn ich mir nen film angucken will kann ich auch ne alte grafikkarte im sys dafür verwenden bzw die karte ein wenig runtertakten...
      • Von Krachbummente Komplett-PC-Aufrüster(in)
        AW: Test Geforce GTX 465: Nvidias günstigste DirectX-11-Grafikkarte

        naja mit dem ram kann das nicht so viel zu tun haben weil ati 5870 und 5850 etc haben ja auch nen gb ram genau wie die gtx 465. dafür hat die aber andere vorteile wie halt tesslation und physiks. wenn man von der oc tauglichkeit ausgeht überflüglet die ne 5850 auch denke ich und für nen preis von ca 260 € ist das ganz okay. bei 230€ bei ner hd 5850 fehlt einem ja auch die physiks berrechnung und sowas ne . zudem sollen auch viele neue spiele mit cuda unterstützung bald kommen und dann haben da atis sowieso keine chance mehr.
        und naja die karte ist grad erst draußen und deswegen werden die preise auch noch weiter purzeln denke ich. und das bisschen "laut". wenn ich mir nen film angucken will kann ich auch ne alte grafikkarte im sys dafür verwenden bzw die karte ein wenig runtertakten...
      • Von PulsarS Komplett-PC-Aufrüster(in)
        AW: Test Geforce GTX 465: Nvidias günstigste DirectX-11-Grafikkarte

        Zitat von SpiritOfMatrix
        Ach ja ich kann mit nicht vorstellen, das es die ATI-Chips sind, die einen solchen Einbruch bei 1920x1200(DX11) in Metro 2033 hervorrufen. Ich tippe mehr auf einen Treiberfehler. Mir ist schon bewusst, das sie in Tessellation, der Fermi nicht das Wasser reichen können. Aber das ist einfach zu viel!
        Das hat mit Tesselation nichts zu tun, bei 1 GiB geht einfach der Videospeicher aus, thats all.

        @Topic
        Zu stromhungrig, zu laut zu teuer.
        Next try Nvidia.
      • Von ShiZon
        AW: Test Geforce GTX 465: Nvidias günstigste DirectX-11-Grafikkarte

        Zitat von Birdy84
        Nicht überteuert? Die GTX 260 kostet seit fast einem Jahr das gleiche!
        Ups, das habe ich nicht gewußt, das ist schon hart fast ein Jahr auf dem gleichen Preisniveau. So gesehen hab die doch überteuert gekauft. *schnauf*
      • Von SpiritOfMatrix
        AW: Test Geforce GTX 465: Nvidias günstigste DirectX-11-Grafikkarte

        Also das ist doch wohl ein Witz!?

        Für den Preis so was an zu bieten!?
        Zu laut, zu viel Strom und zu teuer!!!

        Hatte gedacht das es mit der besser wird! Aber ich weis nicht, was sich da wieder Nvidia gedacht hat. Sind die Damen & Herren mittlerweile so weltfremd und können nicht aus ihren Fehlern lernen? Ich war mal eine echter Anhänger, aber das ist schon eine lange Zeit her. Leider bestätigt sich es sich immer wieder, warum ich von Nvidia weg bin.

        Einstellen des Subport von Hartware, obwohl sie noch verkauft wird!
        Verkauf von defekten Chips, mit dem wissen das sie es sind!
        Mit aller macht erster sein, egal was es kostet.
        und und und...

        Was ich einfach nicht verstehe das es immer noch Menschen gib, die trotzdem los rennen und kaufen.

        Ach ja ich kann mit nicht vorstellen, das es die ATI-Chips sind, die einen solchen Einbruch bei 1920x1200(DX11) in Metro 2033 hervorrufen. Ich tippe mehr auf einen Treiberfehler. Mir ist schon bewusst, das sie in Tessellation, der Fermi nicht das Wasser reichen können. Aber das ist einfach zu viel!
      • Von Birdy84 Lötkolbengott/-göttin
        AW: Test Geforce GTX 465: Nvidias günstigste DirectX-11-Grafikkarte

        Zitat von ShiZon
        Einige Händler verfügen noch über ein paar GTX 260, habe meine Zotac GTX 260² vorherigen Monat bei Hardwareversand für 164 € gekauft, also überteuert fand ich das nicht wirklich, die GTX 465 ist für mich auch höchst uninteressant, preislich wie vom Verbrauch.
        Nicht überteuert? Die GTX 260 kostet seit fast einem Jahr das gleiche!
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