Geforce GTX 465 im Test: Overclocking & DX11-Tessellation
Geforce GTX 465 im Test: Pünktlich zur Computex fällt der Startschuss für Nvidias neuen 3D-Beschleuniger. Die DirectX-11-Grafikkarte hievt die Fermi-Architektur erstmals in den 250-Euro-Preisbereich - Konkurrenz für AMDs Radeon HD 5850?
Geforce GTX 465 im Test: Overclocking
Zum Testzeitpunkt befanden sich drei Retail-Exemplare der Geforce GTX 465 im PCGH-Labor: die Asus ENGTX465 (Referenzdesign), die MSI N465GTX (Referenzdesign) und die Gainward Geforce GTX 465 "GOOD" (Gainward Optimized Own Design). Mithilfe des MSI Afterburners in der Version 1.6.0 Beta 5 überprüfen wir das Taktpotenzial. Obwohl die Karten faktisch ein GTX-470-PCB nutzen, erlaubt das Tool (noch) keine Änderung der GPU-Spannung. Die OC-Tests beschränken sich daher auf die Standard-VGPU, die Lüfterdrehzahl setzen wir manuell auf 70 Prozent. Ab der Version 1.6.0 Beta 6 des Afterburners sind Änderungen der VGPU einer Geforce GTX 465 möglich. Das Maximum beträgt 1,0875 Volt.
Alle drei Karten absolvieren Crysis Warhead problemlos mit 750/1.500/1.900 MHz, womit fast 25 Prozent mehr Bilder pro Sekunde erreicht werden - das entspricht fast GTX-470-Niveau. Das Gainward-Modell stemmt sogar 790/1.580/2.000 MHz. Weiter reicht der GPU-Taktregler nicht; mehr RAM-Takt führt zum Absturz. Das OC-Potenzial verspricht, das der GTX 470 zu toppen. Sobald Änderungen an der GPU-Spannung möglich sind, rücken 900 MHz - bei sehr hoher Leistungsaufnahme - in greifbare Nähe.
Update 01.06.2010: Wir haben Benchmark-Werte mit 1,0875V Volt GPU-Spannung ermittelt und hinzugefügt. Damit arbeitet die getestete Asus GTX 465 mit beeindruckenden 870/1.740/1.950 MHz (+43/22 Prozent). Trotz leichter Grafikfehler laufen die Tests durch. Die Übertaktung lässt nicht nur die Bildrate explodieren, sondern auch die Leistungsaufnahme und Hitzeentwicklung. In Crysis Warhead legt die GTX 465 um satte 36 Prozent zu, im Heaven-Benchmark sogar um 38 bis 40 Prozent. Durch die Übertaktung rechnet die Karte rund 10 Prozent schneller als die große Schwester Geforce GTX 470.
Geforce GTX 465 im Test: DX11-Tessellationsleistung
Die zweite Ausgabe der Tessellation-Techdemo von Unigine protzt mit einer überarbeiteten dynamischen Beleuchtung, physikalisch animierten Flaggen und exzessivem Einsatz von Tessellation. Letztere steht in drei Stufen von "Moderate" über "Normal" bis hin zu "Extreme" bereit. Im Heaven-Benchmark 2.1 lassen die GF100-/Fermi-Karten ihre Tessellationsmuskeln mächtig spielen: Je höher die Tessellation-Last, desto größer die Differenz. Im besten Fall überflügelt die Geforce GTX 480 die HD 5870 um knapp 90 Prozent - selbst der Show-Case Metro 2033 veranschaulicht keine solche Dominanz.
Die Geforce GTX 465 lässt aufgrund der GPU-seitigen Einschnitte zwar deutlich Federn, liefert im Ernstfall - besonders fordernde Szenen, verkörpert durch die Minimum-Fps - aber noch die doppelte Leistung der Radeon HD 5870.
In diesem Artikel
- Seite 1 Geforce GTX 465 im Test: Architektur und Spezifikationen
- Seite 2 Geforce GTX 465 im Test: Impressionen, Lautheit und Leistungsaufnahme
- Seite 3 Geforce GTX 465 im Test: Testsystem, Benchmarks und Treiber
- Seite 4 Geforce GTX 465 im Test: Benchmark Anno 1404 (DX10)
- Seite 5 Geforce GTX 465 im Test: Benchmark Battlefield Bad Company 2 (DX10)
- Seite 6 Geforce GTX 465 im Test: Benchmark Call of Duty: Modern Warfare 2 (DX9)
- Seite 7 Geforce GTX 465 im Test: Benchmark Colin McRae: Dirt 2 (DX11/DX9)
- Seite 8 Geforce GTX 465 im Test: Benchmark Crysis Warhead (DX10)
- Seite 9 Geforce GTX 465 im Test: Benchmark Grand Theft Auto 4 (DX9)
- Seite 10 Geforce GTX 465 im Test: Benchmark Mass Effect 2 (DX9)
- Seite 11 Geforce GTX 465 im Test: Benchmark Metro 2033 (DX11/DX10)
- Seite 12 Geforce GTX 465 im Test: Benchmark Need for Speed: Shift (DX9)
- Seite 13 Geforce GTX 465 im Test: Benchmark WoW: Wrath of the Lich King (DX9)
- Seite 14 Geforce GTX 465 im Test: Overclocking & DX11-Tessellation
- Seite 15 Geforce GTX 465 im Test: Fazit
- Seite 16 Bildergalerie
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. zudem sollen auch viele neue spiele mit cuda unterstützung bald kommen und dann haben da atis sowieso keine chance mehr.
naja mit dem ram kann das nicht so viel zu tun haben weil ati 5870 und 5850 etc haben ja auch nen gb ram genau wie die gtx 465. dafür hat die aber andere vorteile wie halt tesslation und physiks. wenn man von der oc tauglichkeit ausgeht überflüglet die ne 5850 auch denke ich und für nen preis von ca 260 € ist das ganz okay. bei 230€ bei ner hd 5850 fehlt einem ja auch die physiks berrechnung und sowas ne
und naja die karte ist grad erst draußen und deswegen werden die preise auch noch weiter purzeln denke ich. und das bisschen "laut". wenn ich mir nen film angucken will kann ich auch ne alte grafikkarte im sys dafür verwenden bzw die karte ein wenig runtertakten...
@Topic
Zu stromhungrig, zu laut zu teuer.
Next try Nvidia.
Also das ist doch wohl ein Witz!?
Für den Preis so was an zu bieten!?
Zu laut, zu viel Strom und zu teuer!!!
Hatte gedacht das es mit der besser wird! Aber ich weis nicht, was sich da wieder Nvidia gedacht hat. Sind die Damen & Herren mittlerweile so weltfremd und können nicht aus ihren Fehlern lernen? Ich war mal eine echter Anhänger, aber das ist schon eine lange Zeit her. Leider bestätigt sich es sich immer wieder, warum ich von Nvidia weg bin.
Einstellen des Subport von Hartware, obwohl sie noch verkauft wird!
Verkauf von defekten Chips, mit dem wissen das sie es sind!
Mit aller macht erster sein, egal was es kostet.
und und und...
Was ich einfach nicht verstehe das es immer noch Menschen gib, die trotzdem los rennen und kaufen.
Ach ja ich kann mit nicht vorstellen, das es die ATI-Chips sind, die einen solchen Einbruch bei 1920x1200(DX11) in Metro 2033 hervorrufen. Ich tippe mehr auf einen Treiberfehler. Mir ist schon bewusst, das sie in Tessellation, der Fermi nicht das Wasser reichen können. Aber das ist einfach zu viel!