GTX 1080 Ti im "Real World-Test": Benchmarks und Fazit
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GTX 1080 Ti vs. Titan X Pascal vs. GTX Titan X Maxwell OC: Benchmarks
Wir einnern uns: Im Test der Geforce GTX 1080 Ti mit Referenztaktraten kann sich die neue Nvidia-Grafikkarte um Haaresbreite von der Titan X Pascal absetzen. Dabei hilft ihr der GPU-Boost auf 1.582 MHz, welchen Nvidia für eine weite Spanne an Applikationen, Grafikkartenmustern, Umgebungstemperaturen und weiteren Parametern als Durchschnitt angibt. Die Titan X rangiert bei 1.531 MHz und unterliegt der GTX 1080 Ti daher minimal bei der Rechenleistung. Auch bei der rohen Speichertransferrate ist die GTX 1080 Ti überlegen, sie kann trotz ihrer abgespeckten Speicherschnittstelle 484 GByte an Daten pro Sekunde transferieren, die Titan X "nur" 480 GByte/s. Letztere hat nur ein Ass im Ärmel: 12.288 anstelle von 11.264 MiByte Speicher. Diesen Trumpf kann sie jedoch abseits von extremen, konstruierten Szenarien nicht ausspielen - schon gar nicht, wenn spielbare Bildraten die Prämisse sind. Ein ähnliches Problem hat die ergraute Titan X Maxwell in diesem Test: Sie trägt ebenfalls 12 GiByte Speicher, bietet jedoch trotz der starken Übertaktung eine geringere Rohleistung auf, weshalb sich der Speicher in spielbaren Einstellungen nicht füllen lässt. Unter 4K helfen ihr die 12 GiB jedoch regelmäßig, sich von der GTX 980 Ti mit ihren 6 GiB abzusetzen.
| Modell | Titan X (Pascal) | GTX 1080 Ti | GTX 1080 | GTX 1070 | GTX Titan X | Fury X |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Codename | GP102-400 | GP102-350-K1 | GP104-400 | GP104-300 | GM200-400 | Fiji XT |
| Chipgröße (reiner Die) | 471 mm² | 471 mm² | 314 mm² | 314 mm² | 601 mm² | 596 mm² |
| Transistoren Grafikchip (Mio.) | 12.000 | 12.000 | 7.200 | 7.200 | 8.000 | 8.900 |
| Shader-/SIMD-/Textureinheiten | 3.584/28/224 | 3.584/28/224 | 2.560/20/160 | 1.920/15/120 | 3.072/24/192 | 4.096/64/256 |
| Raster-Endstufen (ROPs) | 96 | 88 | 64 | 64 | 96 | 64 |
| GPU-Basistakt (Megahertz) | 1.417 | 1.480 | 1.607 | 1.506 | 1.002 | k. Angabe |
| GPU-Boost-Takt (Megahertz) | 1.531 | 1.582 | 1.733 | 1.683 | 1.075 | 1.050 |
| Rechenleistung SP/DP (Mio./s) | 10.974/343 | 11.340/354 | 8.873/277 | 6.463/202 | 6.605/206 | 8.192/538 |
| Speicheranbindung (Bit) | 384 | 352 | 256 | 256 | 384 | 4.096 |
| Geschwindigkeit Grafikspeicher (GT/s) | 10,0 (G5X) | 11,0 (G5X) | 10,0 (G5X) | 8,0 (G5) | 7,0 (G5) | 1,0 (HBM) |
| Speicherübertragung (GB/s) | 480 | 484 | 320 | 256 | 336,6 | 512 |
| Übliche Speichermenge (MiB) | 12.288 | 11.264 | 8.192 | 8.192 | 12.288 | 4.096 |
| PCI-Express-Stromanschlüsse | je 1 × 6-/8-polig | je 1 × 6-/8-polig | 1 × 8-polig | 1 × 8-polig | je 1 × 6-/8-polig | 2 × 8-polig |
| Typische Leistungsaufnahme | <250 Watt | <250 Watt | <180 Watt | <150 Watt | <250 Watt | <275 Watt |
Bei den Benchmarks kombinieren wir bekannte PCGH-Spiele und -Szenen mit etwas exotischeren Titeln und Einstellungen. So mischen beispielsweise Assassin's Creed: Black Flag mit aktivem TXAA und GPU-Physx sowie Batman: Arkham Knight, ebenfalls mit maximaler GPU-Physik, in den Tests mit, flankiert von den Pre-Alpha-Spielen Unreal Tournament sowie Wreckfest. Komplettiert wir das Exotenpaket von Duke Nukem Forever, das wir mithilfe der Shader-Modifikation von Beetleatwar aufmöbeln - mit deutlichen Auswirkungen auf Grafik und Bildrate. Im Falle von Shadow Warrior 2 und Call of Duty: Modern Warfare Remastered belassen wir es nicht bei 4K, sondern steigen den Schwierigkeitsgrad auf 6K. Um den Schattenkrieger dabei noch spielbar zu bekommen, aktivieren wir Multi-res Shading, welches die Auflösung der Bildränder auf 60 % reduziert.
Den Anfang macht vor jeder Messung ein Ausflug in die virtuelle Welt: Wir spielen mindestens eine halbe Stunde, wie's uns beliebt, um die Hardware ordentlich vorzuwärmen. Erst im Anschluss daran laden wir die Testspielstände, aktivieren Fraps und den MSI Afterburner und erfassen damit sowohl die Bildraten als auch die korrelierenden GPU-Boosts. Letztere geben wir in jedem Benchmark als Mittelwert an, während der Messung und des Spielens schwanken die Frequenzen immerzu. Die Ausnahme bildet bei allem die alte GTX Titan X (Maxwell), sie rendert stets mit 1.500/4.207 MHz, ohne zu zucken. Die Ergebnisse:
Beachten Sie die unterschiedlichen Boosts, welche sich direkt aus dem Heizpotenzial des jeweiligen Spiels ergeben. Besonders auffällig ist die moderne Version von Call of Duty: Modern Warfare. Die Remastered-Version stellt in der 6K-Auflösung immense Anforderungen an den Grafikchip, niedrigere Boosts haben wir in keinem anderen Spiel vernommen. Es ist auch das einzige Spiel, bei dem wir das Powerlimit der alten, aber maximal übertakteten GTX Titan X von 350 auf 400 Watt erhöhen mussten, um die 1,5 GHz zu halten.
GTX 1080 Ti vs. Titan X Pascal vs. GTX Titan X Maxwell OC: Auswertung
Die Geforce GTX 1080 Ti und Titan X Pascal duellieren sich den Erwartungen entsprechend, keine Karte kann sich in irgendeinem Test nennenswert von der anderen absetzen. Die typischen, von Nvidia angegebenen Boosts, welche einen Mittelwert aus zahlreichen Parametern Daten wiedergeben, betragen 1.531 MHz (Titan X) respektive 1.582 MHz (GTX 1080 Ti). In den meisten Spielen werden diese Werte leicht überschritten, in einigen anderen fallen die Boosts nach einiger Spielzeit jedoch geringer aus. Während Nvidia bei der Angabe des typischen Boosts jedoch auch unterschiedliche GPU-Qualitäten einbezieht, können wir nur die spezifischen Ergebnisse der uns vorliegenden Grafikkartenmuster abbilden. Zwei andere Exemplare, welche über bessere oder schlechtere elektrische Eigenschaften verfügen oder deren Wärmeleitpaste besser oder schlechter verteilt wurde, erzielen andere Ergebnisse. Auch sei erneut an den bevorstehenden Sommer verwiesen: Eine höhere Umgebungstemperatur führt direkt zu geringeren Boosts und dennoch erhöhter Lüfterleistung, denn das Powerlimit steht fix auf 250 Watt (es sei denn, es wird manuell verändert).
Was die Lüfterleistung angeht, treten ebenfalls keine Überraschungen auf. Die GTX 1080 Ti regelt ihren Radiallüfter auch innerhalb des Gehäuses in den meisten Fällen auf 50 Prozent PWM-Impuls, was in circa 2.400 Lüfterumdrehungen pro Minute resultiert. Das genügt in Kombination mit der automatischen Taktabsenkung, um den 250 Watt an Abwärme Herr zu werden. In einigen Fällen steigt die Belüftung jedoch weit darüber, beispielsweise bei unserer 70-Minuten-Messung in Sniper Elite 4. Bestimmte Lastszenarien fordern die GTX 1080 Ti in 4K so stark, dass sie ihren Lüfter auf bis zu 59 Prozent treibt und anschließend bei 58 % verweilt. Wie wir im Test der GTX 1080 Ti schreiben, entsprechen die im Freiluftaufbau maximal erreichten 57 Prozent (The Witcher 3 in UHD) rund 4,0 Sone Lautheit. 59 % PWM entspricht etwa 4,4 Sone - nach wie vor bei 100 Prozent Powerlimit.
Quelle: PC Games Hardware
Geforce GTX 1080 Ti Founders Edition in NZXT Phantom: 70 Min. Sniper Elite 4 in 4K
Im Vergleich mit der hochgezüchteten Titan X Maxwell schlagen sich die GP102-Boliden erwartungsgemäß gut. Abstände zwischen 18 Prozent (Unreal Tournament) bis 23 Prozent (Titanfall 2, Mafia 3) sind die Regel. Zwei Titel fallen aus dem Raster: In Duke Nukem Forever mit installierter Shadermod können sich die Pascal-Chips um satte 38 Prozent von der Titan X Maxwell distanzieren. Der starke Nachladeruckler bei Sekunde 12 der Messung ist davon unberührt. Auch das Wintersportspiel Steep läuft auf den GP102-Chips überdurchschnittlich gut, hier beträgt die Differenz zum GM200 rund 29 Prozent, während Doom mit +26 % nur leicht heraussticht. Bemerkenswert ist hingegen die Performance-Schlucht in Wreckfest, das wir mit achtfachem Multisampling nebst Transparenz-Glättung testen. Hier sind die neuen Karten mehr als doppelt so schnell.
GTX 1080 Ti vs. Titan X Pascal vs. GTX Titan X Maxwell OC: Fazit
Die Ergebnisse überraschen nicht: Da die PC-Behausung in unserem Test über mehrere Lüfter verfügt, decken sich Taktraten und, daraus resultierend, die Leistung in etwa mit dem Freiluftbetrieb. Die Quintessenz der Messreihe ist, dass die Geforce GTX 1080 Ti FE erwartungsgemäß auch im Gehäuse etwas schneller rendert als die Titan X Pascal. Je nachdem, wie die Boosts ausfallen, liegt mal die eine, mal die andere Grafikkarte in Führung. Fühlbar ist die Differenz zu keiner Zeit, beide Modelle sind konkurrenzlos schnell. Nun sind alle Augen auf AMD gerichtet, deren Radeon RX Vega es in Kürze mit den schnellsten Nvidia-Grafikkarten aufnehmen können soll. Es bleibt spannend.
Eine 1080ti hat 11GB Vram die Nachfolger Karten hatten immer mehr Vram wie die.
Als Beispiel 780ti 3GB, 980ti 6GB die XX70er Karten hatten immer mehr Vram wie die High-End Karten
dieser Gen.
Auf 16Gb kann ich mir kaum Vorstellen bei 1170 und 1180 ganz einfach weil es Overkill wäre
zur Leistung dieser GPUs. Ich Tipe auf 12Gb deshalb das würde super passen und wäre ebenfalls echt viel VRAM.
Es kann sogar sein das dass der größte Unterschied zwischen 1180 und 1170 wird das die 1170 nur 8GB hat.
Nur 8GB VRAM hat kein Spiel in 4K angekratz und der nutzen von 16GB sind äußerst fragwürdig beim Gaming.
Ich Tippe daher auf maximal 12Gb, weil Nvidia bestückungen nach GPU Leistung macht und Overkill nur in Profikarten zu sehen ist.
Solange die Kompremierung genauso gut ist wie jetzt oder sogar besser wären sogar 8GB Ok.
Also den Voll Ausbau mit 24GB Vram.
Alles andere ist doch nur Mittelklasse.
Console Wars - PC MASTER RACE - YouTube
Also den Voll Ausbau mit 24GB Vram.
Alles andere ist doch nur Mittelklasse.