EVGA Geforce GTX 1080 Ti FTW3 Elite: Exklusiv mit 12-Gbps-GDDR5X-Speicher
EVGA hat die Geforce GTX 1080 Ti FTW3 Elite veröffentlicht, die als erste Grafikkarte 12 Gbps schnellen GDDR5X-Speicher von Micron nutzt. Die Speicherübertragungsrate erhöht sich dadurch von 484,4 auf 528,3 GB/s. Da Nvidia die 12-Gbps-Varianten nicht offiziell bewirbt, scheint EVGA entweder einen exklusiven Deal zu haben oder sein eigenes Süppchen zu kochen.
Obwohl Micron intern schon Taktraten von 16 Gbps mit GDDR5X erreicht hat, geht die Serienproduktion des schnellen Speichers deutlich langsamer voran. Zu Beginn gab es ausschließlich Module, die mit 10 Gigabit pro Sekunde, kurz Gbps, liefen. Eingesetzt wurde und wird der 10-Gbps-GDDR5X auf der Geforce GTX 1080, die erst später eine parallel laufende Neuauflage mit 11-Gbps-GDDR5X erhalten hat, und der Titan X (Pascal). Die GTX 1080 Ti und Titan Xp kamen später auf den Markt und haben direkt den 11-Gbps-GDDR5X bekommen.
Inzwischen hat Micron, der als einziger GDDR5X produziert, 12 Gbps schnelle Chips in sein öffentliches Portfolio aufgenommen. Diesen scheint EVGA bereits auf der Geforce GTX 1080 Ti FTW3 Elite einzusetzen, die der Boardpartner jüngst angekündigt hat. Theoretisch könnte es sich auch um übertakteten 11-Gbps-Speicher handeln, erfahrungsgemäß übersteigen die Boardpartner die offiziellen Spezifikationen aber maximal um wenige Hundert Megahertz - zusätzliche 500 MHz wären äußerst außergewöhnlich. Die Grafikkarte kommt mit dem schnelleren Speicher derweil auf eine Übertragungsrate von 528,3 statt 484,4 GB/s.
Im Falle der Geforce GTX 1080 11 Gbps (und GTX 1060 6GB 9 Gbps) hatte Nvidia die Bestückung mit dem schnelleren Speicher offiziell freigegeben und die Neuauflagen öffentlich beworben. Eine GTX 1080 Ti 12 Gbps hingegen nennt Nvidia bis dato nicht. Denkbar ist, dass EVGA vorerst ein exklusives Abkommen hat, sofern der GDDR5X-Speicher mit den GPUs bei Nvidia im Paket eingekauft wird. Sollte Nvidia die Grafikchips einzeln an die Boardpartner verkaufen, könnte EVGA den 12-Gbps-RAM direkt bei Micron erstehen - generell zeigt sich Nvidia jedoch streng bei den Spezifikationen.
Anders als beim restlichen Portfolio ist die Geforce GTX 1080 Ti FTW3 Elite nicht exklusiv für Elite-Club-Mitglieder erhältlich. Auf seiner US-Produktseite nennt EVGA einen Preis von 850 US-Dollar, womit die Grafikkarte so viel kostet wie die FTW3 Hybrid und 10 USD teurer ist als die SC2 Hydro Copper mit Fullcover-Wasserblock. In Deutschland dürfte die FTW3 Elite entsprechend für an die 1.000 Euro aufschlagen. Zurzeit wird sie noch nicht im PCGH-Preisvergleich gelistet.


Glaube, dass ist nur Werbe-Gelaber.
Schau zB die Werte in meiner Signatur an, meine Karte ist nicht wirklich langsamer wie ab Werk, obwohl die sehr stark undervolted ist. Die Senkung der Coreclocks kompensiere ich mit Steigerung des Speichertakts und dieser brauch viel weniger Saft als Coreclock.
BTW hier mal meine air cooled Benchmark Resultate:
NVIDIA GeForce GTX 1080 Ti video card benchmark result - AMD Ryzen 7 1700,Micro-Star International Co., Ltd B350 TOMAHAWK ARCTIC (MS-7A34)
NVIDIA GeForce GTX 1080 Ti video card benchmark result - AMD Ryzen 7 1700,Micro-Star International Co., Ltd B350 TOMAHAWK ARCTIC (MS-7A34)
Für Leute die nicht selber ihre Karten manuell optimieren, wären das jedoch gute Alternativen. (Falls der Preis stimmt)
bei meinem Speicher ist bei 12,6Ghz Ende im Spielbetrieb.
glaube kaum das hier extra Speicher verwendet wird da eigentlich fast jeder Speicher die 12Ghz schaft mit 528,4 GB/s
muss Sagen bin mit meiner EVGA FE WB zufrieden und teilweise hab ich das Gefühl die FE Editionen haben die besseren Chips verbaut.
Ist es einfach nur der Speicher einer "normalen" 1080ti, der einfach nur von Werk aus so hoch übertaktet ist, wie sie meisten user es zu hause sowieso tun?
Oder ist es tatsächlich besserer Speicher, der auch mehr Takt kann?
Dann ließe der sich halt auch noch zusätzlich "zu Hause" übertakten und käme damit eher auf 13gbps