GTX 1080: Lob und Kritik im ersten Linux-Test der Pascal-Grafikkarte
Die meisten Tests der neuen Geforce GTX 1080 von Nvidia beziehen sich auf die Leistung unter Windows. Nun gibt es auch das erste ausführliche Review der Pascal-Grafikkarte unter Linux, bei dem allerdings noch keine Open-Source-Treiber zur Verfügung standen. Das Fazit sieht ähnlich aus wie bei den Tests unter Windows.
Die auf Linux spezialisierte Webseite Phoronix hat den ersten ausführlichen Test der neuen Geforce GTX 1080 von Nvidia unter dem freien Betriebssystem veröffentlicht. Dabei kam ein Rechner mit einem 4 GHz schnellen Intel Xeon E3-1280 v5, 15 GByte RAM und Ubuntu 16.04 zum Einsatz, auf dem der aktuelle Nvidia-Treiber in Version 367.18 installiert war.
Wie bei den vielen Tests der Grafikkarte unter Windows kann sich die Geforce GTX 1080 auch hier vor eine Geforce GTX Titan X schieben, auch wenn der Abstand geringer ausfällt als unter Windows. Allerdings wurden für den Test neben mehreren synthetischen Benchmarks wie Unigine Heaven, Unigine Valley oder GPU-Test nur die beiden Open-Source-Spiele Tesseract und Xonotic verwendet, sodass ein direkter Vergleich mit den Windows-Ergebnissen anderer Tests nur schlecht möglich ist.
Die Treiber von Nvidia erhalten von Phoronix ein besonderes Lob, da sie schon zum Verkaufsstart der Geforce GTX 1080 in "großartigem Zustand" sind. Ein Wermutstropfen ist allerdings, dass es aktuell noch keine Open-Source-Treiber für die neue Grafikkarte gibt und das wohl auch für mehrere Monate so bleiben dürfte.
Die hohe Leistung der Geforce GTX 1080 hat allerdings auch ihren Preis und daher sind die Kosten für die Grafikkarte auch der zweite Kritikpunkt von Phoronix. "Wenn mein Kreditkarten-Auszug kommt, werde ich wohl ein paar bayrische Biere trinken und Loops meiner OpenGL/OPenCL/Vulkan-Benchmarks über die Phoronix-Testsuite ansehen, um mit dem Preis zurechtzukommen und mich daran zu erinnern, was für eine fantastische Karte die GTX 1080 in Sachen Rohleistung und Energieeffizienz geworden ist", so ein Teil des Fazits.

Und entgegen allen Wirtshausbehauptungen in diesem Thread sind Linuxspieler sehrwohl interessant: 0.8% Steam Linuxnutzer ergeben ziemlich genau 1000000 Nutzer (Stand Feb. 2015)
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es nur eine Person in dieser Branche gibt, welche auf 1 Million Nutzer verzichten möchte.
Sieht man ja auch an der immer weiter wachsenden Anzahl an Linuxgames
Fahre selber ein Mint DBE2 mit einem A8 7600 in WQHD - läuft alles bestens. Surfen, Office, ... nur Spiele nicht (aufgrund der HW).
Laufen Spiele auf Linux nativ allgemein (ohne Wine etc.) "änlich gut" wie unter Windows?
Gruß, Rum
Fahre selber ein Mint DBE2 mit einem A8 7600 in WQHD - läuft alles bestens. Surfen, Office, ... nur Spiele nicht (aufgrund der HW).
Laufen Spiele auf Linux nativ allgemein (ohne Wine etc.) "änlich gut" wie unter Windows?
Gruß, Rum