GTX 1060 im Test: Benchmarks und Fazit
Wie gut schlägt sich die Geforce GTX 1060 in Spiele-Benchmarks? Und welches Fazit zieht PC Games Hardware?
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Nvidia Geforce GTX 1060 im Test: Spiele-Leistung
Gehen wir direkt in medias res, kommen also zum Eingemachten: Die Spieleleistung der GTX 1060, gemessen in 1080p und 1440p. Weitere Erläuterungen finden Sie unterhalb dieses Benchmarks, den Sie wie alle neueren PCGH-Benchmarks übrigens konfigurieren können!
Unsere Standard-Benchmarks finden wie immer mit höchstmöglichen Details und bester Texturqualität ("Hohe Qualität") im Treiber statt, selbstverständlich jedoch ohne hersteller-exklusive Features wie Gameworks-Haar in The Witcher 3 oder GPU-Physx in Metro Last Light. Darüber hinaus testen wir die Referenzkarten mit den Standard-Boost-Taktraten, deren Erreichbarkeit in Spielen wir zuvor prüfen. Speziell einzelne Partnerkarten können teils aufgrund besserer Kühlung, teils aufgrund erhöhter Leistungsaufnahme höhere Taktraten erreichen.
Ein Wort noch zur Radeon RX 480: Nachdem kurz vor deren Launch bereits ein neuer Treiber erschien, der die auf rund 8,6 GByte/Sek. limitierte PCI-Express-Transferrate auf die üblichen Werte anhob, legte AMD im Juli noch einmal nach. Die Radeon Software Crimson Edition 16.7.2 Hotfix verbessert den zu hohen Stromfluss über den PCI-Express-Slot und bringt gleichzeitig ein paar Performance-Verbesserungen mit. Wir testen die RX 480 ohne den optionalen Kompatibilitätsmodus, der die Leistungsaufnahme auf Kosten der Taktrate noch weiter senken kann.
Weitere Details wie und warum wir welche Titel testen finden Sie in unserer Benchmark-FAQ.
Nvidia Geforce GTX 1060 im Test: Spezial- und OC-Benchmarks
Doch nicht nur die Performance der etablierten und ausgepatchten Spiele ist interessant, sondern auch die sich ständig im Fluss befindliche Leistung unter aktuellen Low-Level-APIs wie DirectX 12 oder Vulkan. Zu diesem Zwecke haben wir ein separates Benchmark-Set erstellt, in wir Sie sich über die Performance im Vergleich speziell zur RX 480 in DX12- und Vulkan-Titeln informieren. Denn auch wenn sich quasi mit jedem der zahlreichen Patches die Leistung sowie die genutzten Features noch ändern, sieht der generelle Trend so aus, dass die Radeon-Karten im Allgemeinen und die RX 480 im Besonderen unter den neueren APIs teils merklich besser abschneiden. Behalten Sie also auch diesen Performance-Aspekt im Hinterkopf!
Quelle: PC Games Hardware
Geforce GTX 1060 6 GB im Test (14)
Während unserer Tests zeigte sich die GTX 1060 ziemlich taktfest und hielt außerhalb von Stresstests wie Furmark oder dem PCGH-VGA-Tool Taktraten konstant oberhalb des von Nvidia angegebenen Boost-Niveaus von 1.709 MHz. Trotzdem haben wir uns für die Standard-Benchmarks für den Betrieb mit Default-Boost entschieden, da nicht ausgeschlossen ist, dass wir ein besonders boostwilliges Exemplar der GTX 1060 FE erhalten haben.
Im folgenden Benchmarkset darf die GTX 1060 zusätzlich zeigen, wie stark ihre OC-Muskeln sind. Die Basis der Overclocking-Werte bildet unsere Founder's Edition, welche wir mit dem in Tools maximal einstellbaren Powerlimit (116 % = 140 Watt) sowie 100 Prozent Lüfterdrehkraft übertakten.
Nachtrag 19.07.2016, 15:15 Uhr: Unter Vulkan scheint Presentmon64.exe auf AMD-Karten plausible Ergebnisse zu liefern, auf Geforce-Karten jedoch nicht. Nach einem möglichen Bug befragt, verwies Nvidia auf mögliche Probleme im Zusammenspiel zwischen der von Presentmon analysierten DX Swapchain und dem Vulkan-Treiberpfad. Man untersuche das derzeit und prüfe auch, ob nicht doch ein Treiberbug vorläge.
*Nachtrag 19.07.2016, 16:21 Uhr: Wir haben nun Vulkan-Werte der GTX 1060 ergänzt, bitten diese allerdings unter Vorbehalt zu sehen, da noch immer nicht geklärt ist, ob PresentMon unter Vulkan korrekt mit dem neuen Nvidia-Triber 368.81 WHQL, den wir für den Nachtest genutzt haben, zusammenarbeitet. Wir befinden uns weiterhin in Kontakt mit Nvidia, um diesem Problem auf den Grund zu gehen.
Und für den Fall der Fälle, hier noch ein paar 3D-Mark-Werte inklusive des DX12 FL11_0-Benchmarks Time Spy, denen Sie wie üblich aber keinesfalls mehr Bedeutung beimessen sollten als unseren Spiele-Benchmarks.
| 3DMark Time Spy (1440p) | Graphics Score | GT1 | GT2 | CPU | - | Overall Score |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Geforce GTX 1070/8G | 5.663 | 37,4 | 32,1 | 20,2 | - | 5.711 |
| Geforce GTX 1060/6G | 4.045 | 26,7 | 23,0 | 20,2 | - | 4.253 |
| Radeon RX 480/8G | 3.830 | 25,6 | 21,5 | 19,6 | - | 4.038 |
| 3DMark Fire Strike (1080p) | Graphics Score | GT1 | GT2 | PT1 | CT1 | Overall Score |
| Geforce GTX 1080/8G | 22.027 | 106,8 | 86,8 | 46,4 | 42,4 | 18.094 |
| Geforce GTX 1070/8G | 18.308 | 87,5 | 73,0 | 46,4 | 34,8 | 15.483 |
| Geforce GTX 1060/6G | 13.219 | 63,0 | 52,8 | 46,5 | 22,0 | 11.343 |
| Radeon RX 480/8G | 12.407 | 58,3 | 50,2 | 46,0 | 20,0 | 10.634 |
| Radeon R9 Fury X/4G | 16.558 | 77,5 | 67,2 | 46,4 | 31,5 | 14.217 |
| Radeon R9 390X/8G | 12.928 | 62,2 | 51,3 | 45,6 | 23,6 | 11.340 |
| Geforce GTX 970/3,5+0,5G | 11.115 | 53,3 | 44,2 | 46,6 | 19,7 | 9.871 |
| 3DMark Fire Strike Extreme (1440p, AF) | Graphics Score | GT1 | GT2 | PT1 | CT1 | Overall Score |
| Geforce GTX 1080/8G | 10.320 | 54,2 | 38,3 | 46,3 | 21,4 | 9.552 |
| Geforce GTX 1070/8G | 8.841 | 43,6 | 31,7 | 46,5 | 17,1 | 7.917 |
| Geforce GTX 1060/6G | 6.131 | 31,6 | 23,1 | 46,4 | 12,2 | 5.858 |
| Radeon RX 480/8G | 5.345 | 25,9 | 21,1 | 45,9 | 10,4 | 5.115 |
| Radeon R9 Fury X/4G | 7.765 | 38,8 | 29,9 | 46,5 | 15,6 | 7.316 |
| Radeon R9 390X/8G | 5.638 | 29,0 | 21,2 | 45,8 | 11,8 | 5.470 |
| Geforce GTX 970/3,5+0,5G | 5.078 | 26,8 | 18,7 | 46,8 | 10,5 | 4.948 |
| 3DMark Fire Strike Ultra (2160p,AF) | ||||||
| Geforce GTX 1080/8G | 4.980 | 27,7 | 17,8 | 46,7 | 12,3 | 5.029 |
| Geforce GTX 1070/8G | 4.127 | 22,3 | 15,0 | 46,7 | 10,0 | 4.191 |
| Geforce GTX 1060/6G | 2.909 | 15,8 | 10,5 | 46,7 | 7,2 | 3.003 |
| Radeon RX 480/8G | 2.586 | 12,6 | 10,1 | 45,9 | 6,0 | 2.643 |
| Radeon R9 Fury X/4G | 3.945 | 20,1 | 15,0 | 46,4 | 9,0 | 3.965 |
| Radeon R9 390X/8G | 2.841 | 14,7 | 10,7 | 45,7 | 6,9 | 2.922 |
| Geforce GTX 970/3,5+0,5G | 2.456 | 13,3 | 8,9 | 46,7 | 6,0 | 2.541 |
Nvidia Geforce GTX 1060 6GB im Test: Fazit
Quelle: PC Games Hardware
Geforce GTX 1060 6 GB im Test (13)
Gerade im eher preisbewussten Mittelklasse- bis Performance-Bereich spielt die Leistung pro Euro eine große Rolle. Die Einschätzung einer neuen Karte hängt daher maßgeblich an dieser Bezugsgröße. Gehen wir einstweilen von der unverbindlichen Preisempfehung der GTX 1060 aus.
Für rund 320 Euro liegt die Special Limited Founder's Edition der GTX 1060 mit einem Preis-Leistungsindex von 91,3 % knapp hinter der Radeon RX 480/8G (92,3 %; 4G: 95,4%). Damit liegt die GTX 1060 SLFE in Sachen Leistung pro Euro deutlich vor den anderen, neuen Nvidia-Karten, muss aber die stark im Preis gesunkene GTX 970 ziehen lassen, auch wenn sie absolut gesehen in unserem Leistungsindex 14 Prozent (7,6 Prozentpunkt) schneller ist.
Geht man vom unverbindlich empfohlenen Preis der günstigsten Partner-Karten aus und setzt 280 Euro an, übernimmt die GTX 1060 gar die Führung in Sachen Leistung pro Euro - die folgenden Tage werden zeigen, wie sich die Preise in den Shops einpendeln.
Im direkten Vergleich zur Radeon RX 480 bietet die GTX 1060 das leistungsfähigere Gesamtpaket, auch wenn die Radeon in einigen Bereichen durchaus auftrumpfen kann. Die Geforce arbeitet sparsamer und über alle Tests gesehen schneller. In Auflösungen bis 1440p, die wir über den Produktlebenszyklus für das höchste der Gefühle halten, wirken sich auch der 2 GiByte weniger fassende GDDR5-RAM im Vergleich zur RX 480 nur in Ausnahmefällen negativ aus - doch das kann sich künftig noch ändern. Rise of the Tomb Raider und Mirror's Edge Catalyst sprengen beispielsweise schon in 1080p die 4-GiB-Grenze und kommende Blockbuster wie Watch Dogs 2 werden gewiss ebenfalls nicht zimperlich mit dem Speicherhaushalt umgehen. Mit Blick auf die Zukunft erscheint uns die Radeon RX 480/8G als besser gerüstet, im Hier und Jetzt hat die GTX 1060 dank ihrer im Mittel höheren Leistung Vorteile.
Weitere Benchmarks und Messergebnisse zur Geforce GTX 1060 und zusätzlichen Radeon RX 480 finden Sie in der PCGH 09/2016, welche ab dem 29. Juli digital und ab dem 3. August am Kiosk verfügbar ist.



Hab nen Cooltek K3 Evolution Gehäuse und da wäre die Devil offiziel ca. 20cm zu lang, aber irgendwie könnte das trotzdem passen. Bin mir da nicht sicher
Gesendet von meinem D5503 mit Tapatalk
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