Shuttle XPC SX58J3 im Hands-On-Test: Barebone für High-End-Systeme jetzt erhältlich

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Shuttle ist bekannt für kompakte PCs mit hoher Leistung. Mit dem XPC SX58J3 bringt der Hersteller jetzt ein neues Barebone-System als Grundgerüst für schnelle Mini-PCs auf den Markt. PC Games Hardware macht den Test.

Update vom 28. Mai 2010: Shuttle XPC SX58J3 jetzt offiziell im Handel erhältlich
Shuttle hat das SX58J3 inzwischen offiziell vorgestellt. Laut Pressemitteilung ist das Mini-Barebone-System ab sofort im Handel erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 559,- Euro. Allerdings ist das SX58J3 im PCGH-Preisvergleich bereits ab rund 460,- Euro gelistet.

Shuttle XPC SX58J3 im Hands-On-Test (9) Quelle: PC Games Hardware Shuttle XPC SX58J3 im Hands-On-Test (9)
Original-Artikel vom 29. April 2010: Shuttle XPC SX58J3 im Hands-On-Test
Auf der Cebit Anfang März hatte Shuttle neue Produkte vorgestellt. Darunter auch das XPC Barebone SX58J3. Dieses Rumpf-System soll ab Anfang Mai als Grundgerüst für kompakte PCs mit Sockel-1366-Prozessoren dienen. PC Games Hardware hat bereits ein Testmuster erhalten und prüft die wichtigsten Eigenschaften des SX58J3 in einem Hands-On-Artikel.

Als Barebone handelt es sich beim SX58J3 nicht um vollständiges System sondern um ein Gehäuse in dem eine Hauptplatine, ein Netzteil und eine Kühllösung für den Prozessor untergebracht sind. CPU, Grafikkarte, Arbeitsspeicher, Festplatten und ein optisches Laufwerk müssen Sie selbst einbauen. Die Abmessungen sind mit 21,5 x 20 x 34 Zentimetern (Breite x Höhe x Tiefe) sehr kompakt gehalten. Hinter einer aufklappbaren Blende an der Front sind ein USB-, ein E-SATA und Audio-Anschlüsse sowie ein MMC/SD/MS-Kartenleser versteckt. Hinter einer weiteren Blende verbirgt sich der 5,25-Zoll-Schacht. An diesem ist ein Käfig für zwei 3,5-Zoll-Festplatten befestigt.

Shuttle XPC SX58J3 : Einziger echter Kritikpunkt ist, dass bei Grafikkarten deren Stromanschluss nach oben ragen die Stromkabel nicht unter den Laufwerkskäfig passen ohne, dass die stromkabel abgeknickt würden. Quelle: PC Games Hardware Shuttle XPC SX58J3 : Einziger echter Kritikpunkt ist, dass bei Grafikkarten deren Stromanschluss nach oben ragen die Stromkabel nicht unter den Laufwerkskäfig passen ohne, dass die stromkabel abgeknickt würden. Dank zweier Erweiterungssteckplätze können Sie auch eine Grafikkarte mit Dual-Slot-Kühllösung einbauen - die maximale Länge des 3D-Beschleunigers darf dabei maximal 27,5 Zentimeter betragen. Allerdings gibt es kleinere Platzprobleme die die Auswahl der kompatiblen Grafikkarten einschränkt. Varianten deren Stromanschlüsse nach oben und nicht nach hinten ragen, wie zum Beispiel die Referenz-Designs von Geforce GTX 480/470 oder Radeon HD 5870, passen zwar in das Gehäuse doch werden die Stromkabel abgeknickt wenn Sie den Laufwerksschacht einbauen - der Betrieb dieser Grafikkarten ist aber trotzdem möglich. Die Stromversorgung des Systems übernimmt ein 500-Watt-Netzteil im TFX-Format das über eine 80-Plus-Bronze-Zertifizierung verfügt und neben vier SATA- und zwei 4-Pin-Molex-Steckern auch einen 6-Pin- und einen 6+2-Pin-PCI-Express-Anschluss bietet.

Shuttle XPC SX58J3 im Hands-On-Test (2) Quelle: PC Games Hardware Shuttle XPC SX58J3 im Hands-On-Test (2) Das eigens für Shuttle hergestellte Mainboard bietet neben dem LGA-1366-Sockel auch vier DDR3-Speicherbänke sowie zwei PCI-Express-x16-Slots. Da der X58-Chipsatz auch Triple-Channel-Speicher unterstützt, sind die drei entsprechenden RAM-Bänke farblich gekennzeichnet. Das I/O-Panel bietet insgesamt acht USB-, einen E-SATA- und zwei Gigabit-LAN-Anschlüsse. Außerdem gibt es die zum 8-Kanal-Audio-Chip passenden 3,5-mm-Buchsen. Der Prozessor, den Sie selbst einsetzen müssen, wird von einer speziellen Kühllösung auf niedrigen Temperaturen gehalten. Vier Heatpipes leiten die Abwärme der CPU von der kupfernen Bodenplatte an die Kühlrippen weiter. Diese wiederum sitzen direkt an der Rückwand des Gehäuses und werden von einem 92-Millimeter-PWM-Lüfter gekühlt. Der Propeller entfernt gleichzeitig die erwärmte Luft aus dem Gehäuse.

Im Test mit einem Core i7-930 (2,8 GHz) kommt das System ohne Last auf eine Lautheit von nur 1,1 Sone wobei sich der Prozessor lediglich auf 47 Grad Celsius erwärmt. Unter extremer Belastung mit Core Damage steigt der Geräuschpegel auf 2,7 Sone und die CPU-Temperatur klettert auf 82 Grad Celsius.

Das XPC Barebone SX58J3 ist laut Shuttle ab der ersten Maiwoche im Handel erhältlich. Der unverbindliche Verkaufspreis liegt bei 529,- Euro. Im PCGH-Preisvergleich ist das System derzeit noch nicht gelistet.

Fazit
Mit dem SX58J3 hat Shuttle eine gute Plattform für extrem schnelle Mini-PCs auf X58-Basis entwickelt. Einziger Kritikpunkt ist die Inkompatibilität mit bestimmten Grafikkarten. Ansonsten bekommen Sie ein leistungsfähiges Grundgerüst für ein System das sich sowohl zum Spielerechner als auch zum potenten Arbeits-PC ausbauen lässt.

Produkt XPC Barebone SX58J3
Hersteller Shuttle
Preis 529 Euro (UVP)
Abmessungen (B x H x T) 21,5 x 20 x 34 cm
CPU-Sockel LGA 1366
Speicherbänke 4 (DDR3)
Montageplätze 1 x 5,25 Zoll (extern), 2x 3,5 Zoll
Frontanschlüsse USB, Audio, E-SATA, Kartenleser
Netzteil 500 Watt TFX 80 Plus Bronze
Erweiterungs-Slots 2 (volle Höhe)
Max. Länge Grafikkarte 27,5 cm
CPU-Temperatur (Idle, i7-930) 47 Grad Celsius
Lautheit (Idle) 1,1 Sone
CPU-Temperatur (Last, i7-930) 82 Grad Celsius
Lautheit (Last) 2,7 Sone

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    • Kommentare (13)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Undtot PC-Selbstbauer(in)
        AW: Shuttle XPC SX58J3 im Hands-On-Test: Barebone für High-End-Systeme

        Um ehrlich zusein überlege ich wirklich ob ich mir das schmucke Ding anschaffe. Ein "kleines" Systemupgrade wollte ich eh in nächster zeit mal durchführen.

        Es muss ja nicht immer direkt der teuerste CPU und die teuerste Graka sein. ich denke da zunächst an ein i7-930 und eben 6GB Speicher die zu den 460 € noch besorgt werden müssen. Den Rest kann ich erstmal so übernehmen.

        Würde dann auch versuchen meine Wakü dort anzuschließen, nur frage ich mich wie ich die Pumpe am Besten unterbringe. Radi oben aufs Gehäuse sollte gehen, AGB seitlich oder hinten.

        Edit möcht noch fragen:
        Wieso wurde denn die Laudstärke des gesamten Systems nichtmal gemessen? Und halt zusätzlich auch mal die Temperatur der Grafikkarte (mit Vergleich zum Desktop)...
      • Von Undtot PC-Selbstbauer(in)
        AW: Shuttle XPC SX58J3 im Hands-On-Test: Barebone für High-End-Systeme

        Um ehrlich zusein überlege ich wirklich ob ich mir das schmucke Ding anschaffe. Ein "kleines" Systemupgrade wollte ich eh in nächster zeit mal durchführen.

        Es muss ja nicht immer direkt der teuerste CPU und die teuerste Graka sein. ich denke da zunächst an ein i7-930 und eben 6GB Speicher die zu den 460 € noch besorgt werden müssen. Den Rest kann ich erstmal so übernehmen.

        Würde dann auch versuchen meine Wakü dort anzuschließen, nur frage ich mich wie ich die Pumpe am Besten unterbringe. Radi oben aufs Gehäuse sollte gehen, AGB seitlich oder hinten.

        Edit möcht noch fragen:
        Wieso wurde denn die Laudstärke des gesamten Systems nichtmal gemessen? Und halt zusätzlich auch mal die Temperatur der Grafikkarte (mit Vergleich zum Desktop)...
      • Von Meza100 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        AW: Shuttle XPC SX58J3 im Hands-On-Test: Barebone für High-End-Systeme

        Fürn Heimserver ?^^ Ich weiß ned xD Das wär mir bestimmt zu teuer. Außerdem gibts bestimmt noch Systeme, die stromsparender sind als des da ^^ oder ?
      • Von DAEF13
        AW: Shuttle XPC SX58J3 im Hands-On-Test: Barebone für High-End-Systeme

        Super Teil, aber schade, dass nur ein 92mm Lüfter montiert werden kann.
        Sonst könnte man auch eine H50 reinbauen, und das Teil wäre noch leiser.
      • Von iso139 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        AW: Shuttle XPC SX58J3 im Hands-On-Test: Barebone für High-End-Systeme

        Super für Heimserver
      • Von XXXilefXXX Komplett-PC-Aufrüster(in)
        AW: Shuttle XPC SX58J3 im Hands-On-Test: Barebone für High-End-Systeme

        cool,fürs wohnzimmer und kinder
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