Neuer PC läuft nicht - was tun? Leserbrief der Woche
Tag für Tag erhält PC Games Hardware Anfragen, Vorschläge und Kritik von Lesern. In der Rubrik "Leserbrief der Woche" stellen wir Ihnen ab sofort wöchentlich einen ausgewählten Leserbrief und die Antwort eines Fachredakteurs vor. Beachten Sie, dass die Leserbrief der Woche nicht zwangsläufig in der Woche an die Redaktion geschickt wurde, in der Sie Ihnen an dieser Stelle präsentiert wird.
Der Freund von Leser Martin L. hat Probleme mit seinem PC, der offenbar zu heiß wird. Dabei handelt es sich um einen neuen Komplett-PC, bei dem so etwas eigentlich nicht vorkommen sollte. Wie sieht nun die beste Vorgehensweise aus?
Der Leserbrief:
Ein Freund von mir hat sich einen neuen PC gekauft und hat seit Anfang an Probleme mit der Kiste. Die Spiele beginnen nach 20 bis 30 Minuten zu laggen, die Temperaturen sind auch immer sehr hoch. Nach langem Hin und Her haben wir jetzt festgestellt, dass es daran liegt, dass sich die CPU und GPU runtertakten, da die Temperaturen über 90°C erreichen. Da es ein neues System ist und nichts daran geändert wurde, kann es doch nicht sein, dass sowas passiert, oder? Kann er den Rechner nun wieder zurückschicken und sein Geld zurückverlangen? Anscheinend handelt es sich schließlich um einen Konstruktionsfehler
Die Antwort von Stephan Wilke (Fachbereich Luftkühlung):
Schade, dass dein Freund solche Probleme mit seinem Spiele-PC hat. Wenn der gekaufte PC nicht ordnungsgemäß funktioniert, gibt es je nach Situation mehrere Möglichkeiten, damit umzugehen. Ich verweise dich daher mal auf die lesenswerte Blog-Reihe "Jura ad acta" unseres Moderators Pokerclock im PCGHX-Forum. Er ist Jura-Student und steckt daher in der Materie. Hier die Links zu den einzelnen Blogs:
- Jura ad acta - Das Fernabsatzrecht, 2 Wochen Frist und Kostenübernahme des Rückversands
- Jura ad acta - Mythos: zweimal Nacherfüllung, dann erst Rücktritt
- Jura ad acta - Der Wertersatz im Rahmen des Widerrufs- oder Rücktritts vom Vertrag
Leserbriefe können Sie an redaktion@pcgameshardware.de senden. Der Leserbrief der Woche wird jeden Samstag um 16:15 Uhr vorgestellt.

Ich habe an und für sich auch nie Probleme mit selbst zusammen gebauten System haben, die einzige fehlerquelle war meist ich.
- Aufm CPU kühler die Folie nicht abgemacht,
- stundenlang kein Internet, bis ich bemerkte das das Netzwerkkabel nicht eingesteckt war,
- kein Sound da abgestellt,
etc.
Was ich jedoch am meisten höre, sind Endkunden, welche sich nicht- oder nur tweilweise kompatible Hardware bestellen und letztendlich nicht optimal miteinander läuft.
lovely regards
Harrison
Ich hatte mit Selbstgebauten Rechnern auch noch keine Probleme, mit den zwei Fertigrechnern die ich besessen habe aber auch nicht
Einen Rechner zusammenstecken kann aber eigentlich Jeder, und meistens kann man auch noch sparen.
Hilfe zu Problemen findet man im Internet genug!
Ich selber hatte mal einen Vobis Rechner wo innerhalb 6 Wochen bis auf Netzteil, RAM und Gehäuse lles getauscht werden mußte. Auch gab es bei FJS Rechner zwischendurch ganze Serien die vor Fehlern strotzten. Mitunter sind es aber nicht Fehler direkt vom Hersteller sondern auch der Transport per ruppiger Speditionen und Co
Mit Fertig-Kisten aber eigentlich immer
MfG
fac3l3ss
Das ist aber auch eine Faule Ausrede, zu Anfang habe ich mir auch fertig PCs gekauft und die liefen alle sehr gut. Bei Laptops kauft man sowieso nur fertige Geräte. Ich hatte bis jetzt 4 - 5 fertige Desktop Geräte von denen hatte eines nur das Problem dass das DVD Laufwerk keine DVDs mehr gelesen hatte. Nach dem Umtausch ging das ganze Laufwerk zwar nicht mehr aber da habe ich angefangen die PCs eh selber zu bauen. Von den Selbstbauer Komponenten gab es mal ein Teildefektes Board von Asus, Wakü die mir den PCIe x1 Controller geröstet hat (Thermaltake), defekte Grafikkarten von Sapphire, Lüfter die ab kauf irre Laut waren, EVGs die durchgebrannt sind, ... auf jeden Fall hatte ich mit fertig PCs weit weniger Probleme als mit selber kaufen und selber bauen.