Bester Gaming-PC für 1.500 Euro: Zusammenstellungen und Empfehlungen (Update)

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In diesem Artikel finden Sie Empfehlungen und Konfigurationsbeispiele für Gaming-PCs im Preisbereich von etwa 1.500 Euro - sowohl für den Eigenbau als auch für vorkonfigurierte Systeme, die Sie noch im Detail anpassen können.

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Bester Gaming-PC für 1.500 Euro: Zusammenstellungen und Empfehlungen (Update)
Quelle: Erzeugt mit ChatGPT

Update vom 26.06.: Wir haben den Artikel aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht.


Während bei einem Spielerechner für 1.000 Euro noch größere Kompromisse eingegangen werden müssen, erhält man für 1.500 Euro ordentlich Leistung und kann den PC auch so gestalten, dass er eine gewisse Zukunftssicherheit bietet. Trotzdem ist es wichtig, das Geld möglichst effizient auszugeben, weshalb in diesem Preisbereich nach Möglichkeit darauf verzichtet werden sollte, Geld in die Beleuchtung oder Gehäuse-Optik zu stecken, sofern man nicht auf Leistung verzichten möchte. Bei einem Gaming-PC für 2.000 Euro hat man dafür schon eher Spielraum. Ganz andere Möglichkeiten hat man natürlich, wenn 3.000 Euro für das nächste Gaming-System zur Verfügung stehen oder sogar 4.000 Euro oder vielleicht 5.000 Euro Budget angesetzt sind.

Warum es DEN besten Gaming-PC für 1.500 Euro gar nicht gibt

Jeder PC-Spieler bringt andere Voraussetzungen mit: Der eine möchte jetzt einfach nur möglichst viel Leistung in Spiel X haben, der andere will die langfristigen Kosten durch eine geringe Leistungsaufnahme und gute Aufrüstbarkeit gering halten und noch ein anderer legt besonders großen Wert darauf, dass der PC optisch gut ins Wohnzimmer passt und flüsterleise läuft. Daher ist es gut und sinnvoll, unterschiedliche Schwerpunkte bei der Auswahl der Komponenten zu setzen. Wir richten uns in diesem Artikel vor allem an den Durchschnitts-Gamer, der kein bestimmtes Spiel bevorzugt und darauf erpicht ist, viel Leistung pro Euro zu erhalten.

Gaming-PC 2026: Jetzt kaufen oder warten?

Nachfolger von Nvidias RTX-50-Serie, AMDs Radeon-RX-9000-GPUs, Intels Arrow-Lake-Prozessoren und AMDs Ryzen-9000-CPUs sind vorerst nicht in Sicht, die technologische Basis von Gaming-PCs ändert sich damit in den nächsten Monaten wohl nicht. Intels Nova Lake und AMDs Zen 6 werden erst nächstes Jahr gegeneinander antreten, bei Nvidia werden 2027 anstelle einer neuen Generation erst einmal die "Super"-Modelle mit mehr Speicher, z. B. Geforce RTX 5070 Super mit 18 GiByte erwartet.

Im Rahmen der aktuellen Speicherkrise hat sich Arbeitsspeicher (DDR5 noch mehr als DDR4) massiv verteuert, auch SSDs und Festplatten sind im Preis gestiegen. Auch Grafikkarten haben sich verteuert: Nach massiven Preissteigerungen im Januar fielen die Preise zwar wieder, liegen aber gerade bei Nvidia-Karten mit GDDR7-RAM immer noch über dem Vorkrisenniveau. Kurzfristiges Aussitzen ist nicht möglich - Branchen-Insider rechnen frühestens Ende 2027 mit einer gewissen Entspannung.

Bester Gaming-PC für 1.500 Euro: Bleiben Sie flexibel

Wenn das Budget für einen Gaming-PC bei 1.500 Euro liegt, ist in vielen Fällen auch eine geringfügig höhere Investition möglich. Es kann daher sinnvoll sein, vor dem Kauf zu prüfen, ob ein moderater Aufpreis von beispielsweise 50 Euro handfeste Vorteile bei Leistung oder Zukunftssicherheit mit sich bringt. Eine solche Investition kann sich langfristig auszahlen, da eine spätere Aufrüstung unter Umständen hinausgezögert wird.

Eigenbau oder einen fertigen Gaming-PC kaufen?

Ob ein Gaming-PC besser selbst zusammengestellt oder als vorkonfiguriertes System erworben wird, hängt von individuellen Anforderungen und Vorlieben ab. Beide Varianten bieten jeweils spezifische Vorteile:

Selbstbau-Vorteile:

  • Volle Kontrolle über die Auswahl der Hardware
  • Möglichkeit zur individuellen Anpassung an eigene Anforderungen
  • Potenziell besseres Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Vermittlung technischer Kenntnisse durch den Zusammenbau

Vorteile vorkonfigurierter Systeme:

  • Kein eigener Montageaufwand und Zeitersparnis
  • Umfassende Gewährleistung und Support für das Gesamtsystem
  • Gute Anbieter ermöglichen individuelle Konfigurationen bei gleichzeitig attraktivem Preis-Leistungs-Verhältnis

Im weiteren Verlauf dieses Artikels finden Sie eine Komponentenempfehlung für den Selbstbau sowie zwei vorkonfigurierte Systeme. Ein Modell liegt mit einem Grundpreis von 1.505 Euro auf dem angepeilten Niveau, während ein zweites System für 1.5.95 Euro aufzeigt, was mit einem etwas größeren Budget möglich ist. Beide Systeme lassen sich im dortigen PC-Konfigurator im Detail anpassen - beispielsweise durch den Tausch der Grafikkarte, ein anderes Gehäuse oder das Hinzufügen einer weiteren SSD.

PCGH-Allround-PC RX9060XT-Edition V2

Beim PCGH-Allround-PC RX9060XT-Edition V2 handelt es sich um einen der günstigsten PCGH-PCs. (Nur die Basiskonfiguration des PCGH-Budget-PC RTX5060-Edition kostet noch weniger.) Er ist für 1.505 Euro verfügbar und wir haben darauf geachtet, keine faulen Kompromisse einzugehen. So stehen dem 6-Kern-Prozessor AMD Ryzen 5 7500F beispielsweise trotz der aktuellen Speicherkrise 32 GiByte DDR5-6000-RAM mit CL 30 von Adata zur Verfügung.

Auch bei der Grafikkarte haben wir uns für ein Modell mit zukunftstauglichen 16 GiByte Grafikspeicher entschieden, nämlich die Radeon RX 9060 XT 16 GB. Diese fällt erst mit Raytracing etwas hinter eine Geforce RTX 5060 Ti 16 GB zurück. Des Weiteren sind eine 1 TB große WD_Black SN7100 und ein 650 Watt starkes Be quiet! Pure Power 12 verbaut. Beim Gehäuse handelt es sich um das Lian Li Vector V100.

PCGH-PCs: Gaming-PC konfigurieren für jedes Budget

Im PC-Konfigurator von Krotus Computer haben Sie die Möglichkeit, jeden PCGH-Ratgeber-PC umfassend zu individualisieren, bevor Sie ihn bestellen. Sollte ein bestimmtes Merkmal Ihren Wünschen nicht entsprechen, können Sie die Konfiguration des PCGH-Gaming-PCs anpassen, um ihn optimal auf Ihre Bedürfnisse abzustimmen. So können Sie etwa eine andere Grafikkarte, mehr RAM auswählen oder eine zusätzliche SSD hinzufügen.

PCGH-Gaming-PC RTX5060Ti-Edition V2

Bei diesem Rechner setzen wir auf den Intel Core i5-14600KF, der viel Leistung pro Euro bietet und es ermöglicht DDR4-RAM zu nutzen, der aktuell einen deutlichen Preisvorteil gegenüber DDR5-Arbeitsspeicher bietet (weshalb wir das System entsprechend umgestellt haben). Wir verbauen im PCGH-Gaming-PC RTX5060Ti-Edition V2 32 GiByte DDR4-3600-Module von G.Skill.

Als Grafikkarte kommt Nvidias Geforce RTX 5060 Ti in der besseren Version mit 16 GiByte Grafikspeicher zum Einsatz, weshalb man sich um Speichermangel keine Sorgen machen muss. Gegenüber der Radeon RX 9060 XT 16 GB bekommt man hier eine höhere Leistung bei Raytracing bzw. Pathtracing und das etwas bessere Nvidia-Feature-Set. Zur weiteren Ausstattung gehören eine WD_Black SN7100 mit 1 TB Speicherkapazität, ein Be quiet! Pure Power 12 650 Watt und das Lian Li Vector V100.

<strong>Bester Gaming-PC für 1.500 Euro:</strong> Zusammenstellungen und Empfehlungen (Anleitung 2026) Quelle: PCGH Bester Gaming-PC für 1.500 Euro: Zusammenstellungen und Empfehlungen (Anleitung 2026)

Bester Gaming-PC für 1.500 Euro: Komponentenliste für Selbstbau

Es gibt viele Optionen, um einen guten Spiele-PC für 1.500 Euro auf die Beine zu stellen. In unserem regelmäßig aktualisierten Artikel über den Bau eines Gaming-PCs finden Sie viele Konfigurationen für unterschiedliche Preisbereiche. Wir haben uns aufgrund der dynamischen Entwicklung im Rahmen der aktuellen Speicherkrise nur lose daran orientiert und folgenden PC auf die Beine gestellt:

  1. GPU: Radeon RX 9070 XT mit 16 GiB für ca. 640 Euro
  2. CPU: Intel Core i5-14600KF für ca. 235 Euro
  3. Kühler: Arctic Freezer 36 Black für ca. 30 Euro
  4. Arbeitsspeicher: G.Skill Ripjaws V 32 GiB, DDR4-3200, CL16 für ca. 210 Euro
  5. Mainboard: Asus Prime B760-Plus D4 für ca. 110 Euro
  6. SSD: WD_Black SN7100 mit 1 TByte für ca. 155 Euro
  7. Netzteil: Be Quiet Pure Power 12 650 W für ca. 75 Euro
  8. Gehäuse: Phanteks XT Pro Ultra für ca. 70 Euro
  9. Summe: 1.525 Euro

Da aufgrund der aktuellen Speicherkrise 32 GiByte DDR5-RAM kaum noch für unter 400 Euro zu bekommen sind, haben wir den Umstand genutzt, dass Intels Sockel-1700-CPUs auch mit DDR4-RAM umgehen können und setzen so auf die Kombination aus Core i5-14600KF plus 32 GiByte DDR4-3200. Das auch beim eher einfachen, aber mit PCI-Express 5.0 ×16 und immerhin 20 Gbps schnellem USB-C ausgestattete Mainboard eingesparte Geld lässt uns Spielraum für eine potente Grafikkarte, nämlich die Radeon RX 9070 XT. Mit 1.525 Euro liegen wir etwas über dem Preisziel, mit der Radeon RX 9070 gibt es aber eine kaum schlechtere GPU-Alternative, bei der man ca. 80 Euro spart. Ein Spiele-PC, bei dem die folgenden Minimalanforderungen nicht erfüllt sind, sollte für rund 1.500 Euro nicht mehr gekauft werden:

  • 6 CPU-Kerne mit SMT: Grundsätzlich sind zwar Prozessoren mit mindestens 8 Kernen zu bevorzugen, doch Modelle wie der Ryzen 5 7500X3D zeigen, dass auch sechs Kerne in Spielen noch konkurrenzfähig sein können, wenn ein großer Cache als Nachbrenner fungiert.
  • 12 GiByte Grafikspeicher: Grafikspeicher ist ein wichtiges Merkmal, wenn es darum geht, wie gut eine Grafikkarte altert. 16 GiByte, wie sie etwa eine Radeon RX 9070 (XT), RTX 5060 Ti 16 GB oder RX 9060 XT 16 GB bieten, sind daher klar zu bevorzugen, aber auch mit einer Geforce RTX 5070, die 12 GiByte mitbringt, kommt man in Full HD und WQHD noch zurecht.
  • 32 GiByte RAM: Durch die Preis-Leistungs-Brille betrachtet, handelt es sich hierbei um die derzeit beste Wahl. Angesichts der heftigen Preissteigerungen bei DDR5-RAM, sollte man auch die DDR4-Optionen im Blick haben. 32 GiByte DDR4-RAM sind im Zweifelsfall besser als 16 GiByte DDR5-RAM.
  • PCI-Express-4.0-×4-SSD: Diese Datenspeicher bieten ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Geschwindigkeit und Kosten. Während der Aufpreis für PCI-Express-5.0-SSDs vergleichsweise hoch ausfällt, lässt sich durch den Griff zu langsameren Alternativen mit PCI-Express 3.0 oder gar SATA bei gleicher Kapazität fast nichts sparen.

Alle PCGH-PCs basieren auf der zur Verfügung stehenden Auswahl an Komponenten sowie unseren Tests und Empfehlungen aus der Redaktion. Die PC-Zusammenstellungen werden regelmäßig aktualisiert. Sie können diese auch als Bauvorschläge für den Selbstbau nutzen, als Komplett-PC bestellen oder im PC-Konfigurator bei unserem Partner Krotus Computer Ihren Wünschen anpassen.

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