Computer und Komponenten: Weiterhin mit steigenden Preisen zu rechnen

21
News Andreas Link Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Computer und Komponenten: Weiterhin mit steigenden Preisen zu rechnen
Quelle: Samsung

Der taiwanische Branchendienst Digitimes meldet, dass auch weiterhin mit steigenden Preisen bei Computern und Komponenten zu rechnen ist. Ab dem zweiten und insbesondere im dritten Quartal soll es noch einmal nach oben gehen.

Medienberichten zufolge werden die Preise für Computer und Einzelkomponenten im Verlaufe des Jahres weiter steigen. Im dritten Quartal soll diese Entwicklung voll durchschlagen, berichtet Digitimes und beruft sich dabei auf Quellen, die Kostensteigerungen bei wichtigen Komponenten sehen. Schon seit einiger Zeit kann man unter anderem beobachten, dass die Preise für Hauptspeicher anziehen, was hier auf die Fertigungskapazitäten zurückgeht.

Digitimes sieht weiterhin Preissteigerungen in den Bereichen Displays, Akkus und NAND-Speicher für SSDs, die sich auf die Gesamtpreise auswirken werden. Bei Komplettsystemanbietern sollen sich die Preise zum Modellwechsel bei Intel-Prozessoren erhöhen. Zur Gamescom werden Kaby-Lake-X und eventuell Skylake-X erwartet. In vielen Ländern und insbesondere Nordamerika fällt das auch mit dem "back-to-school"-Geschäft zusammen, das ähnlich ertragreich ist wie das Weihnachtsgeschäft - gerade im Komplettsystembereich.

Hersteller hatten mögliche Preissteigerungen für das laufende Jahr bereits angedeutet, sofern sich die Lage auf dem Komponentenmarkt nicht entspannt. Grundsätzlich sollte man sich auf steigende Preise einstellen, was den Einzelkomponentenkäufern aber auch nicht fremd vorkommen dürfte. Die müssen nämlich schon seit einiger Zeit durchaus mehr für Prozessoren und Grafikkarten hinlegen, die in der vorangegangen Generation noch günstiger zu haben waren.

Die Effekte sind nicht nur alleine auf Produktion und Fertigung zurückzuführen, sondern auch auf das immer größere Wechselkursrisiko, dem sich die Unternehmen zunehmend entziehen. Bezahlen muss es dann der Kunde. Im Folgenden exemplarisch die Steigerung im Bereich Arbeitsspeicher über ein Jahr und im Bereich SSD.

Crucial Ballistix Sport LT grau DIMM Kit 16GB

Samsung SSD 850 Evo 500GB

21
    • Kommentare (21)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von BunkerFunker Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Ja, es ist schon beachtlich wie die Preise für Hardware steigen... Vielleicht gibt's nicht genügend Hardware-Hersteller.
      • Von BunkerFunker Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Ja, es ist schon beachtlich wie die Preise für Hardware steigen... Vielleicht gibt's nicht genügend Hardware-Hersteller.
      • Von hgxmod Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Hallo,
        das ist wie mit dem Heizöl, irgendwann muss man sich entscheiden zu kaufen und oft ist der Zeitpunkt nicht so rosig.
        Wenn ich wüsste, dass der Euro zum Dollar steigen würde, tu ich aber nicht. Also warten zwecklos.
        mfG. hgxmod
      • Von dPbvulkan
        Gut, dass ich jetzt vor einer Woche RAM aufgerüstet hab und mein neues System mit GPU gekauft hab. RAM wird ja nur noch teurer und wer weiß wie es bei den Grafikkarten wird.
      • Von Nightstalk3rx Schraubenverwechsler(in)
        Und warum? Wegen der 1080 TI...
      • Von Honkalonka78 PC-Selbstbauer(in)
        Vor ein paar Jahren war der Euro-/Dollarkurs auch noch 30% günstiger.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 06/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk