Shuttle DS57U: 1,3-Liter-Barebone mit Broadwell-Celeron

5
News Mark Mantel Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Shuttle DS57U: 1,3-Liter-Barebone mit Broadwell-Celeron (5)
Quelle: shuttle.eu

Shuttle hat sein erstes Barebone-System mit einem Celeron auf Broadwell-Basis vorgestellt. Zum Einsatz kommt ein festverlöteter 3205U mit zwei Kernen und integrierter GPU. Empfohlen werden dafür 228 Euro, in unserem Preisvergleich wird der PC schon ab knapp 190 Euro gelistet.

Nachdem der Notebookmarkt mit Broadwell-U bereits recht gut eingedeckt ist, folgt nun jener für Komplett-PCs. Shuttle hat sein erstes Barebone-System mit einem Celeron 3205U angekündigt, dessen Gehäuse mit Ausmaßen von 3,95 × 16,5 × 20,0 cm (B×H×T, stehend) auf ein Volumen von 1,3 Liter kommt. Der Celeron besitzt zwei Kerne (ohne SMT), die mit 1,5 GHz Basistakt (Turbo nicht vorhanden) rechnen und 2 MiByte L3-Cache zur Seite gestellt bekommen. Genutzt wird die integrierte HD-Grafikeinheit, deren genaue Spezifikationen Intel bislang allerdings noch nicht kommuniziert hat – zwischen acht und 16 Execution Units soll die GPU besitzen.

Verlötet wird der Celeron-SoC auf einem hauseigenen, FS57 getauften Mainboard, das zwei DDR3L-Speichermodule mit einer Spannung von 1,35 Volt unterstützt. Maximal verbaut werden können 16 GiByte RAM. Zusätzlich muss ein 2,5 Zoll großer Datenträger nachträglich installiert werden. Ein Mini-PCIe-Steckplatz (Half-Size) wird von einer WLAN-Karte (802.11b/g/n) belegt, ein Full-Size-Slot (PCIe 2.0, SATA 3 Gbit/s, USB 2.0) steht frei zur Verfügung. Extern geboten werden 4 × USB 2.0 sowie je 2 × USB 3.0, Gigabit-Ethernet und RS232. Als Bildausgänge stehen HDMI 1.4a und Displayport 1.2 zur Verfügung.

Shuttle gibt an, dass sich der Energiebedarf im Leerlauf unter Verwendung von 2 × 2 GiByte RAM und einer ungenannten 60-GByte-SSD auf 12,5 Watt belaufen soll. Bei Volllast soll sich der DS57U 26,5 Watt genehmigen. Gekühlt wird das Ganze komplett passiv. Empfohlen werden vom Hersteller 228 Euro, in unserem Preisvergleich wird der Barebone-PC bereits ab knapp 190 Euro gelistet. Lieferbar ist es vereinzelt ab 200 Euro. Hinzukommen noch die Kosten für Arbeitsspeicher und HDD/SSD.

Quelle: Shuttle (Pressemitteilung, Produktseite)

Bildergalerie

5
    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von MisterBombastic PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Ap0ll0XT
        Hmmm ich frage mich gerade, was bei PC Games Hardware ein Industrie-PC zu suchen hat. An sich ist das Teil für die Industrie super. Mit 2 seriellen COM-Port's lassen sich hervorragend Mashinen programmieren und steuern. Aber auch mit den beiden LAN-Schnittstellen lassen sich kleine Server und vor allem Hardwarerouter aufbauen.
        Dann hätten aber viele News zu Shuttle Barebones nicht erscheinen dürfen.
        Ich hatte schon einige Shuttle Barebones und alle hatten zumindest 1 seriellen Port und 2 LAN-Anschlüsse.
      • Von MisterBombastic PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Ap0ll0XT
        Hmmm ich frage mich gerade, was bei PC Games Hardware ein Industrie-PC zu suchen hat. An sich ist das Teil für die Industrie super. Mit 2 seriellen COM-Port's lassen sich hervorragend Mashinen programmieren und steuern. Aber auch mit den beiden LAN-Schnittstellen lassen sich kleine Server und vor allem Hardwarerouter aufbauen.
        Dann hätten aber viele News zu Shuttle Barebones nicht erscheinen dürfen.
        Ich hatte schon einige Shuttle Barebones und alle hatten zumindest 1 seriellen Port und 2 LAN-Anschlüsse.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von uka
        Hm naja ab 250-300 Euro beginnen dann die Intel NUC's mit i3 und i5 (auch Broadwell) ... schneller und kleiner und mit nem M2 Slot .

        Würde dann eher nicht zu einem System von Shuttle greifen .
        Im Gegensatz zu NUC & Co ist dieses System hier passiv gekühlt. Als Privatnutzer braucht man diesen zusätzlichen Kostenfaktor nicht unbedingt, aber in staubigen Industrieumgebungen spart es Wartungsaufwand.
      • Von Ap0ll0XT
        Hmmm ich frage mich gerade, was bei PC Games Hardware ein Industrie-PC zu suchen hat. An sich ist das Teil für die Industrie super. Mit 2 seriellen COM-Port's lassen sich hervorragend Mashinen programmieren und steuern. Aber auch mit den beiden LAN-Schnittstellen lassen sich kleine Server und vor allem Hardwarerouter aufbauen. Für andere Zwecke ist er aber entweder zu schwach oder zu hässlich. Die Hardwareausstattung erinnert mich eher an Thin-Client's. Aber selbst für solche Zwecke gibt es günstigere Geräte. Selbst Thin-Client's müssen nicht unbedingt 1,3 Liter haben. Da verkraftet man auch 1,5 oder 2 Liter
      • Von MisterBombastic PC-Selbstbauer(in)
        Als früher Shuttle der einzige mit Mini-PCs war konnte man Shuttle noch in Betracht ziehen.
        Heute ist die Auswahl einfach zu groß, bei Shuttle muss man zu viele Kompromisse eingehen.

        Hier zum Beispiel bei der Optik (ja, ich weiss, der ist für Firmen gedacht).

        Wieder mal kein aktuelles WLAN (nur 150Mbps), keine aktuelle Anbindung des Full-Size-Slots und keine UHD-Ausgabe möglich.
      • Von uka Software-Overclocker(in)
        Hm naja ab 250-300 Euro beginnen dann die Intel NUC's mit i3 und i5 (auch Broadwell) ... schneller und kleiner und mit nem M2 Slot .

        Würde dann eher nicht zu einem System von Shuttle greifen .
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 06/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk