RAM-Preise steigen exorbitant: Auch PCGH-PCs werden teurer
Die Preise für DDR5-Arbeitsspeicher steigen aufgrund der historischen Speicherkrise und der exorbitanten Nachfrage aus dem weiterhin boomenden KI-Segment immer weiter. Davon bleiben auch die PCGH-PCs nicht unberührt und werden bald teurer.
Wie ein kurzer Blick in den PCGH-Preisvergleich von Geizhals offenlegt, werden die Speicherchips ("ICs") von Samsung, Micron und SK Hynix für DDR5-Arbeitsspeicher so stark nachgefragt, dass sich die durchschnittlichen Verkaufspreise für die populärsten DDR5-Speicherkits seit Mitte September mittlerweile teils mehr als verdoppelt haben und ein Ende ist noch immer nicht in Sicht. Davon bleiben auch unsere PCGH-PCs selbstverständlich nicht unberührt und werden schon bald (deutlich) teurer.
Aufgrund der auch im Einkauf seit ungefähr zwei Monaten immer weiter steigenden Preise für DDR5-Speicherkits und Consumer-SSDs sowie einer damit verbundenen stetig geringeren Zuteilung der angefragten Hardware, erhöht sich der Preis für unseren offiziellen Partner Krotus Computer beinahe täglich. Mit gewisser Verzögerungse Entwicklung auch Komplett-PCs wie die PCGH-PCs.
Wie wir von Krotus Computer erfahren haben, werden sämtliche PCGH-PCs vermutlich ab Januar mindestens 300 bis 400 Euro teurer werden. Die Preise für RAM und SSDs gehen schlicht durch die Decke. - PCGH -
"Unser Ziel ist es, immer möglichst faire Preise für unsere PCs anzubieten, aber durch die enorm steigenden Einkaufspreise müssen wir die Preise unserer PCs auch entsprechend anpassen", so Krotus Computer gegenüber PCGH.
Solange wir noch günstigeren Lagerbestand haben können wir auch diesen besseren Einkaufspreis natürlich im PC-Preis weitergeben, wenn der aber aufgebraucht ist müssen wir unsere Preise entsprechend stärker anheben. Aktuell sehen wir leider noch kein Ende der Preissteigerungen und können somit nicht sagen wann die Preise wieder sinken oder wenigstens stabil bleiben. - Krotus Computer -
Während PCGH noch vor wenigen Tagen berichtet hat, dass die Preise für die populären DDR5-Speicherkits zwischen 200 und 300 Prozent gestiegen sind, meldet Tom's Hardware inzwischen Teuerungsraten von 500 Prozent. CyberPowerPC hatte eine entsprechende Warnung an seine Kunden herausgegeben.
Quelle: CyberPowerPC
In der Zwischenzeit haben sich auch die Preise für SSDs verdoppelt und ein Ende der historischen Speicherkrise ist nicht in Sicht. Innerhalb der Branche hieß es zuletzt aus Kreisen der OEMs und Zulieferer, dass man von "mindestens vier Jahren" ausgeht. Die Spitze sei noch lange nicht erreicht und bei DDR4, DDR5, NAND, SSDs und HDDs ein so bislang "beispielloses Phänomen" zu beobachten. Dieser KI-Hype könnte die Privatanwender noch über Jahre zu Statisten degradieren.
Während SSDs, Festplatten und vor allem DDR5-Speicherkits bereits stark im Preis gestiegen sind, wird auch bei aktuellen Grafikkarten ein zeitlich etwas verzögerter Preisanstieg erwartet. Der KI-Boom hält die gesamte Branche im Schwitzkasten.
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Quelle:

In dem wir schreiben = 0-5 % Nutzung
In dem ich schreibe = 5 % Nutzung
Rest = wofür ich überhaupt Internet habe.
Ich denke mir: Du solltest deine Nutzung reflektieren.
Oder hast du einen Zeitscheisser und suhlst dich gerne
im Dreck und Morast?
Sogar "abschleppen" (also Verbindung zu speziellen Interessen)
war früher um vieles einfacher/unkomplizierter/möglicher...
... obwohl sie das Ganze so schnell gar nicht nutzen können.
Evtl. ist Das ein Versuch von OpenAI die Konkurrenz in China etc. wirtschaftlich auszubremsen.
und
Ein kleiner OEM, der Gamer-PC´s herstellt, hatte diesen Coup von OpenAi sicher auch nicht auf dem Schirm.
Kauft selten soviel Ram+M2 im vorraus auf Lager+Kredit/Zinsen.
Und man baut auch nicht gerne eine auf, wenn man nicht weiß, wie nachhaltig die Nachfrage sein wird.
Ja klar, die Hersteller und Lieferanten sind total überrascht von der Entwicklung.
Firmen und Forschungseinrichtungen bestellen ihre Hardware Monate, wenn nicht sogar 1-2 Jahre im Voraus.
Weiß jetzt nicht genau wie die Liefertermine bei Nvidia für Profi-/KI-GPUs aussehen, aber in Vergangenheit waren es oft 1 Jahr und länger.
Von diesen Verkaufs-/Bestellzahlen hat natürlich keiner in Branche etwas mitbekommen...ist ja völlig unlogisch, wenn hunderttausende "KI-Beschleuniger" mehr verkauft werden als zuvor, das dies auch Bedarf in anderer Hardware, z.B. RAM und SSDs, auslöst...