Deal: 1,8 Liter kleiner Gaming-PC mit Sockel AM5 - das geht jetzt günstig wie nie
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Wer den Minisforum MS-A1 nicht kennt, könnte es für einen schlechten Scherz halten: Ein Gaming-PC mit 1,8 Liter Volumen klingt eigentlich unrealisierbar, doch der frisch im Preis gefallene Barebone ist dank schneller APUs für den Sockel AM5 dafür ideal.
Wer beim Gaming-PC auf eine spektakuläre Optik steht, dürfte eher wenig Gefallen am Minisforum MS-A1 Gefallen finden, denn das Gehäuse ist fast schon betont unauffällig gehalten, ganz ohne bunte Logos oder RGB-LED-Overkill. Doch davon sollte man sich keinesfalls täuschen lassen: Verbaut ist ein Sockel-AM5-Mainboard mit dem Chip AMD A600. Damit unterstützt der Barebone-PC Ryzen 7000, Ryzen 8000 und mit aktuellem UEFI auch Ryzen 9000. Auch der Ryzen 7 8700G, die aktuell schnellste APU für den Sockel AM5, kann damit verbaut werden.
Externe Grafikkarte via Oculink möglich
Die Kühllösung ist nämlich bis 65 Watt TDP bei Chips mit einem CCD wie 8700G, 8600G oder 7600 freigegeben, bei Dual-CCD-CPUs wie einem 7950X3D oder 9950X beträgt das Limit 100 Watt. Diese Chips müssten also via Powerlimit oder Undervolting entsprechend eingebremst werden. Möglich macht es die Kombination aus vier Heatpipes und zwei Lüftern. Wer den Mini-PC mit einem Ryzen 7 8700G (oder Ryzen 5 8600G) kombiniert, kann die meisten aktuellen Spiele in Full HD bei niedrigen bis mittleren Details spielen. Zur Not helfen FSR oder ein Schritt zurück auf 900p.
Spannend ist beim Minisforum MS-A1, dass das Barebone-System über eine Oculink-Buchse verfügt. Dabei handelt es sich um eine von der PCI-SIG entwickelte Schnittstelle für den PCI-Express-Standard, die eine sehr schnelle Anbindung für externe Grafikkarten darstellt (PCI-Express 4.0 ×4). Weder USB4 noch Thunderbolt 4 können damit in der Praxis mithalten! Über einen zusätzlichen Oculink-Adapter lässt damit theoretisch sogar eine Geforce RTX 4090 anschließen. Natürlich nimmt das Setup dann deutlich mehr als 1,8 Liter Volumen ein, aber eine derartige Lösung ist sehr flexibel nutzbar, da sich die externe Grafikkarte nur bei Bedarf anschließen lässt.
Bis zu 96 GiByte RAM und vier M.2-SSDs
Wo wir schon beim Volumen sind: Der Minisforum MS-A1 misst lediglich 18,95 × 18,6 × 4,8 cm, ist also wirklich äußerst kompakt für ein System mit gesockelter CPU und steckbarem RAM: Es stehen zwei Slots für DDR5-RAM in SO-DIMM-Bauweise zur Verfügung, was für eine Kapazität von bis zu 2× 48, also 96 GiByte genutzt werden kann. Auch die Möglichkeiten zur SSD-Installation sind erstaunlich umfangreich: Bei einer CPU mit der Architektur Raphael, Phoenix und Granite Ridge können bis zu vier(!) M.2-SSDs installiert werden, ansonsten immerhin noch drei NVME-SSDs, im schnellsten Fall mit PCI-Express 4.0 ×4.
Neben WiFi 6E und Bluetooth 5.2 werden eine Vielzahl von Anschlüssen geboten: Vorhanden sind 2× RJ-45 2,5G-LAN, 1× HDMI 2.1 (4K UHD @ 120 Hz), 1× DisplayPort 2.0 (4K UHD @ 144 Hz), 1× USB4 Typ C inkl. DisplayPort, 1× USB 3.2 Gen2 Typ A, 2× USB 3.2 Gen1 Typ A, 2× USB 2.0 Typ A und 1× 3,5 mm Klinke. Dazu kommt eine Buchse für das externe 240 Watt starke Netzteil, dessen Abmessungen uns nicht bekannt sind.
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