Mini-PC für Office, Internet & Co. - Leserbrief der Woche
Tag für Tag erhält PC Games Hardware Anfragen, Vorschläge und Kritik von Lesern. In der Rubrik "Leserbrief der Woche" stellen wir Ihnen wöchentlich einen ausgewählten Leserbrief und bei Bedarf die Antwort eines Fachredakteurs vor. Beachten Sie, dass der Leserbrief der Woche nicht zwangsläufig in der Woche an die Redaktion geschickt wurde, in der er Ihnen an dieser Stelle präsentiert wird.
PCGH-Leser Volker L. hat das Special über Mini-PCs in der aktuellen Ausgabe 02/2013 gelesen. Er plant, ebenfalls einen Mini-PC zusammenzubauen, benötigt aber kein spieletaugliches System wie die Beispielkonfiguration im Heft.
Der Leserbrief:
"Ich bin diese Woche über euren tollen Mini-ITX-Selbstbau-Artikel hergefallen. Als Abfallprodukt lässt sich hieraus meiner Meinung nach in abgespeckter Form ein toller leistungsfähiger Mini-PC mit nur geringen Spieleambitionen ableiten. Anwendungsfall: Office, Internet, E-Mail, Fotos bearbeiten, Videos abspielen (nicht bearbeiten) und evtl. Streaming
Aufbau:
- Grafikkarte: entfällt
- Prozessor: Intel Core i3-3225 mit HD-4000-GPU (alternativ Low-Cost mit Pentium G850/G860)
- Gehäuse mit halber Höhe und externem Netzteil (z. B. JCP MI 102, Intertech 1001 usw.)
- Mainboard bleibt (alternativ falls Wi-Fi/Bluetooth erforderlich: Gigabyte H77N-WiFi)
- RAM: 8-GiByte-Kit bleibt (wegen Windows7/8 64 Bit)
- SSD: bleibt
- optisches Laufwerk: entfällt"Preis: ca. 460 Euro (und damit kaum teurer als die gängigen Fertiglösungen nur mit HDD wie z. B. Zbox ID82/ID83)
Hierzu drei Fragen:
1.) Welchen Arbeitsspeicher habt ihr genau verbaut?
2.) Würde für diese Zwecke ein Pentium G850/G860 ausreichen, der immerhin etwa 60 Euro günstiger ist?
3.) Seht ihr bei dem beschriebenen Aufbau irgendeinen Haken, z. B. bei der Kühlung?"
Die Antwort von Stephan Wilke:
"Zu Ihren Fragen:
1.) Es wurde dieses Kit verwendet.
2.) Für die von Ihnen genannten Anwendungsbereiche ist ein Pentium G850/G860 ausreichend, auch wenn sich bisweilen die geringere Rechenleistung bemerkbar machen könnte (z. B. bei der Stapelbearbeitung von hochauflösenden Fotos).
3.) Nach unserer Erfahrung sind die Pentium G850/G860 mit Sandy-Bridge-Architektur trotz höherer TDP in der Praxis genau so leicht zu kühlen wie die Core-i3-Modelle mit Ivy-Bridge-Architektur. Anstelle des G850/G860 würden wir Ihnen allerdings eher zu den praktisch ebenso günstigen Nachfolge-Modellen G2010/G2020 raten, die dank modernerer Ivy-Bridge-Architektur bei 55 Watt (statt 65 Watt) TDP liegen, weniger Strom benötigen und eine flottere IGPU bieten. Unterschätzen Sie aber dennoch nicht den Strombedarf der Pentium-G-CPUs: Unser Test-System mit einer Grafikkarte, die im Leerlauf 7 Watt benötigt, lag bei CPU-Last bei 70 Watt (G860) beziehungsweise 55 Watt (G2120). Die von Ihnen genannten Gehäuse sind aus unserer Sicht hinsichtlich der Kühlung und Energieversorgung eher für CPUs mit maximal 35 Watt TDP ausgelegt."
Leserbriefe können Sie an redaktion@pcgameshardware.de senden. Der Leserbrief der Woche wird jeden Samstag um 15:30 Uhr vorgestellt. Der Leserbrief gibt nicht die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich außerdem vor, Leserbriefe zu kürzen.

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Hab erst vor kurzen eine Gaming basis mit 3570k um ka 550€ gebaut. (grafikkarte hatt ma schon).
Gehts nicht mit AMD apu unter 300€?
Natürlich siehe meine Sig
Board 54€ inkl.Versand, APU 47€ inkl.Versand, 8GB 1600 RAM 40€ inkl.Versand, HDD/SSD 60€ inkl. Versand, HTPC Case 80€ inkl. Versand =281€ tadaaa
Ich finde 460€ schon viel für diese Zwecke.
Hab erst vor kurzen eine Gaming basis mit 3570k um ka 550€ gebaut. (grafikkarte hatt ma schon).
Gehts nicht mit AMD apu unter 300€?
Für eben genau diesen Anwendungszweck habe ich mir vor kurzem meinen in der Sig zu sehenden HTPC gebaut. Ich bin vollauf begeistert von der kleinsten aktuellen AMD APU (nicht für Stromsparfetischisten). Als Gehäuse dient das wirklich sehr tolle Tacens aluminium HT