Lenovo präsentiert kleinsten Desktop-PC der Welt
Mit 22 mm Breite, Wohnzimmer-tauglichem Design und voller Multimedia-Unterstützung versucht Lenovo, ins HTPC-Geschäft einzusteigen.
Quelle: http://www.lenovo.com
Auch mit "externem" Laufwerk bleibt der Lenovo Q180 kompakt und elegant.
Full-HD, Blu-Ray 3D, VGA und HDMI, 7.1 Sound, USB 3 und bis zu 4 GiB RAM - für einen Desktop-PC klingt die Feature-Liste des Ideacentre Q180 erst einmal dürftig. Realisiert man das Ganze in ein Gehäuse, das kleiner als zwei DVD-Hüllen ist, entsteht aber ein zumindest ungewöhnliches Stück Technik. Ebenso überraschend: Das elegante Design stammt aus dem Hause Lenovo, welches bislang eher für robust-martialische Notebooks und solide Büro-PCs bekannt war.
In dem 155 x 192 x 22 mm großen Chassis verbirgt man einen 2,13 GHz Intel Atom Dual-Core-Prozessor der neuen 32 nm Generation (D2700), einen 2,5" Massenspeicher (HDD bis 750 GB oder SSD bis 128 GB), vermutlich ein Speicherslot (2 oder 4 GiB bestellbar), Bluetooth, WLAN und Card-Reader. Die Grafikausgabe übernimmt jedoch nicht die schwache, integrierte Einheit, sondern eine dedizierte Radeon HD 6450A, deren Multimediabeschleunigung den HTPC-Einsatz überhaupt erst sinnvoll macht.
Das hierfür nötige optische Laufwerk ist in dem 22 mm Gehäuse jedoch nicht enthalten, sondern wird Optional über USB angebunden. Abgesehen von der optisch verdoppelten Dicke ändert dieses aber wenig am Erscheinungsbild, denn Lenovo bietet ein Bundle mit Laufwerk in gleichem Design und Format an, dass sich mit dem eigentlichen PC zu einer Einheit verbindet. Selbst das Verbindungskabel ist eine Speziallösung, die sich passgenau an die Rückwand anschmiegt.
In Deutschland wird der Q180 aktuell noch nicht vertrieben, in den USA ist er dagegen zu empfohlenen Preisen von 399,00 (ohne Laufwerk, 2 GiB) respektive 449,00 US-Dollar (mit Laufwerk, 4 GiB) bestellbar, aktuell gibt es zudem um die 100 € Vorweihnachtsrabatt. Als Massenspeicher wird unabänderbar eine 500 GB Festplatte verbaut. Für weitere 60 US-Dollar Aufpreis gibt es eine elegante Kombination aus Tastatur und Mausersatz, die ein bequemes bedienen von der Couch ermöglicht.

Jup, das ist die Definition. Normalerweise führt die damit verbundene Hardware-Einsparung aber auch dazu, dass Thin-Clients die kleinsten verfügbaren Computer sind. Aber in dem Fall muss ich halt sagen: Ich hab noch nie an einem Thin-Client gesessen, der so klein war, wie dieser vollständige PC.
Definiert sich ein ThinCLient nicht durch das Client-Server Modell? Eigentlich ist das Teil doch "nur" ein extrem kleiner PC.
Einen Thin-Client, der genug Power für sämtliche Multimedia-Einsätze hat, gab es bislang noch nicht...
Ganz abgesehen davon, dass viele "Thin"-Clients deutlich dicker sind.
Erst hätt ich gedacht, das is sone mini-Säule xDD
Ist eigentlich ein "Thin-Client" mit eigener HDD, mehr nich. -> keine "Weltneuheit" ...
Hübsches Gerät!
Und klar kann man damit zocken. OK, nicht in full HD mit Kantenglättung aber damit läuft auf jeden Fall was. Ich kann mit meinem Lenovo Ideapad ja auch zocken. Borderlands hab ich zum Beispiel damit komplett durchgezockt. Nur ist der C2D ist etwas stärker als die Atommöhre. Dafür frisst die HD 6450 die HD 4330.
LG