HP: Korruptionsverdacht in Russland
Der US-Konzern Hewlett Packard steht in Russland unter Korruptionsverdacht. Deutsche Behörden ermitteln zusammen mit der russischen Staatsanwaltschaft in diesem Fall. Acht Millionen US-Dollar Schmiergeld sollen geflossen sein.
Quelle: Hewlett Packard
HP: Korruptionsverdacht in Russland
Hewlett Packard steht in Russland unter Korruptionsverdacht. Der US-Konzern soll Bestechungsgelder gezahlt haben, um einen lukrativen Auftrag an Land zu ziehen. Dieser soll ein Volumen von 35 Millionen US-Dollar haben. HP habe 8 Millionen US-Dollar Schmiergeld gezahlt. Die Büros des Systemanbieters in Moskau sollen durchsucht worden sein, heißt s im Wall Street Journal weiter.
Die Ermittlungen werden von der Staatsanwaltschaft Dresden geführt, da die deutsche Niederlassung die Rechner geliefert haben soll. Die Dresdner haben die russischen Behörden zur Amtshilfe eingeschaltet. Interessant ist die Tatsache, dass die russische Generalstaatsanwaltschaft den Auftrag vergeben hat. Diese ist selbst im Kampf gegen Korruption aktiv.
Die Ermittlungen wurden seitens HP bestätigt. Im Detail wollte man sich aber nicht äußern. Man merkte lediglich an, dass der mutmaßliche Fall bereits sieben Jahre zurückliegt und die damals involvierten Personen zum größten Teil nicht mehr bei HP beschäftigt sind. Während der ersten Ermittlungen soll sich herausgestellt haben, dass HP eine ganze Reihe Strohfirmen installiert hat, um den Deal abzuwickeln. Für Hewlett-Packard könnte der Fall schmerzhafte Konsequenzen haben, denn die US-Börsenaufsicht forderte bereits bei den deutschen Behörden Informationen zum Korruptionsverdacht an und will prüfen, ob gegen das US-Gesetz verstoßen wurde.

Auch Intel und nvidia haben doch ebenfalls scho den gleichen Mist gemacht, nur die Leute lernen nicht daraus und kaufen weiterhin.
Die Gier nach Geld macht uns zu schlechten Menschen.