Gaming-PCs werden bald teurer: Steigende RAM-Preise lassen Anbietern kaum eine Wahl
DDR5-RAM verteuert sich derzeit deutlich und es ist für PC-Fertiger schwieriger, ausreichend Nachschub zu bekommen. Die Preise der PCGH-PCs sind aktuell noch unverändert, doch wer nicht mehr zahlen möchte, dürfte nicht mehr viel Zeit haben.
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Nachdem die Preise für DDR4-Arbeitsspeicher bereits seit Sommer spürbar angezogen sind und viele Kits sich um etwa 60 bis 100 Prozent verteuert haben, haben die Preissteigerungen nun auch DDR5-RAM erreicht. Die Gründe dafür sind allerdings andere, denn während der alte Speicherstandard von den Speicherchipproduzenten schlicht in den Ruhestand verabschiedet und nicht mehr nachproduziert wird, ist es beim Nachfolger schlicht die sehr hohe Nachfrage, die insbesondere durch den weltweiten Ausbau von Rechenzentren für KI-Berechnungen getrieben wird und auf ein nicht ausreichend großes, nach Preisrückgängen von den Fertigern im Jahr 2023 bewusst verknapptes Angebot trifft.
RAM-Preise steigen derzeit rasant
Glaubt man manchen Branchen-Insidern, dann könnte Arbeitsspeicher nicht nur ein paar Monate knapp sein, sondern für viele Jahre eine Unterversorgung vorherrschen. Aktuell gibt es zumindest wenig Gutes für Verbraucher zu vermelden: Die Chipproduzenten wie Samsung haben bereits ihre Preise angehoben, Modulfertiger haben Mühe, ausreichend Nachschub an DRAM-Bausteinen zu erhalten und im Handel gehen die Preise für RAM-Sticks durch die Decke. Preissteigerungen von 20-25 % allein in den vergangenen 1-2 Wochen sind keine Seltenheit, wie wir in diesem Artikel bereits mit konkreten Beispielen festgehalten haben.
Auch die PCGH-PCs sind (bald) betroffen
Das Ganze wirkt sich aber nicht auf PC-Schrauber und Aufrüster aus, die Arbeitsspeicher im Handel zu höheren Preisen erwerben müssen, sondern auch PC-Fertiger wie Krotus Computer, unseren Partner bei den PCGH-PCs. Hier fällt es zunehmend schwerer, für die Produktion benötigte RAM-Kits nachzubestellen (da die Modulproduzenten nicht liefern können) und die aktuellen Einkaufspreise liegen deutlich höher als noch vor einigen Wochen.
Das hat Konsequenzen: Besonders bei RAM-Kits mit 48 GiByte verschärft sich aktuell das Nachschubproblem. Es wird daher voraussichtlich bald nicht mehr möglich sein, PCGH-PCs mit dieser RAM-Kapazität anzubieten. Betroffen davon sind zwei Konfigurationen, auf die wir im Anschluss konkret zu sprechen kommen. Sollte das Szenario eintreffen, werden diese Rechner zukünftig mit 32 GiByte angeboten. Aktuell haben Sie aber noch die Möglichkeit, PCGH-PCs mit 48 GiByte RAM zu bestellen.
Ebenfalls kaum vermeiden lassen sich Preisanhebungen, denn bisher war es noch möglich, die PCGH-PCs mit zu besseren Konditionen eingekauften RAM-Modulen zu bestücken. Da RAM-Kits aber inzwischen wesentlich teurer im Einkauf sind, wird Krotus Computer die gestiegenen Kosten auf die PCGH-PCs umlegen müssen, denn eines ist klar: Am Service wird auch weiterhin nicht gespart! Auf Merkmale wie eine saubere Kabelverlegung, aktuelle UEFI- und Treiberversionen, Optimierungen wie angepasste Lüfterkurven und nicht zuletzt eine kompetente, individuelle Beratung kann sich auch weiterhin jeder Kunde verlassen. Das heißt also: Jetzt besteht noch die Chance, PCGH-PCs zu niedrigeren Preisen zu kaufen.
PCGH-Premium-PC RTX5070Ti-Edition V2
Der PCGH-Premium-PC RTX5070Ti-Edition V2 für 2.210 Euro ist der günstigste Rechner im Lineup, in dem AMDs Ryzen 7 9800X3D verbaut ist. Der 8-Kern-Prozessor bietet dank des zusätzlichen 3D-V-Caches eine besonders hohe Leistung in Spielen und ist damit eine hervorragende Wahl für alle, die höchste Ansprüche an die Gaming-Performance stellen. Gekühlt wird er von einem Arctic Freezer 36 Black, der eine Top-Kühlleistung und Silent-Tauglichkeit zu einem herausragenden Preis bietet. Dazu kommen - solange der Vorrat reicht - 48 GiByte RAM in der Form des Kits Patriot Viper Venom mit einer Freigabe für DDR5-6000 und CL30 zum Einsatz. Beim Mainboard handelt es sich um das Asus TUF Gaming B850-Plus Wifi, das bereits Wifi 7 unterstützt.
Als Grafikkarte kommt Nvidias Geforce RTX 5070 Ti zum Einsatz, welche mit 16 GiByte mehr Grafikspeicher als die (von uns in keinem PCGH-PC standardmäßig verbaute) RTX 5070 bietet, was auch die teurere RTX 5080 nicht übertrifft. Für das Betriebssystem und Anwendungen ist eine Samsung 990 Evo Plus 2 TB verbaut, die bis zu 7.250 MB/s erzielt. Die Energieversorgung der Komponenten übernimmt ein 850 Watt starkes Be quiet! Pure Power 13 M, das vollmodular aufgebaut ist und eine 80-Plus-Gold-Effizienz aufweist. Mit dem Fractal Design North XL Mesh und seiner aus Echtholz bestehenden Front bietet dieser PC eine vornehme Optik für alle, die einen Gaming-PC ohne auffällige RGB-Beleuchtung bevorzugen.
PCGH-High-End-PC RTX5080-Edition V2
In weiten Teilen entspricht der PCGH-High-End-PC RTX5080-Edition V2 für 2.520 Euro dem gerade vorgestellten Premium-PC, doch es gibt zwei wesentliche Unterschiede: Zum einen kommt hier mit der Geforce RTX 5080 eine noch schnellere Grafikkarte zum Einsatz. Die zusätzliche Rechenleistung, welche durch 10.752 statt 8.960 CUDA-Kernen, einen höheren Boost-Takt sowie einen beschleunigten Grafikspeicher freigesetzt wird, zahlt sich vor allem für anspruchsvolle Gamer aus, die hohe Bildraten in WQHD und 4K UHD bei maximalen Grafikdetails erwarten.
Die zweite Differenz ist die Optik, denn hier setzen wir mit dem Be quiet! Light Base 600 LX auf ein Gehäuse, welches den Blick von vorne und der Seite auf die verbaute Hardware freigibt. Konsequenterweise setzen wir daher auch auf die RGB-Version des Arctic Freezer 36 und setzen auch beim Arbeitsspeicher auf die beleuchtete Variante der Patriot Viper Venom mit DDR5-6000-Takt und CL 30. Auch hier gilt: Aktuell wird der PC noch mit 48 GiByte angeboten, aber da es aktuell schwierig ist, Nachschub zu beziehen, könnte eine Umstellung auf 32 GiByte Speicherkapazität erforderlich sein.
Quelle: Krotus Computer
Krotus Computer bietet bei allen PCGH-PCs einen umfangreichen Service: Stresstest, Lüfterkurven, aktuelle UEFI- und Treiberversionen etc.
Fazit: RAM-Preise verteuern Gaming-PCs
Die aktuelle Entwicklung dürfte PC-Spielern und Aufrüstern kaum gefallen: RAM-Kits werden teurer und auch PC-Fertiger müssen für DDR5-Arbeitsspeicher jetzt deutlich mehr zahlen als noch vor einigen Wochen. Preiserhöhungen bei Gaming-PCs sind damit unvermeidbar. Krotus Computer hat die Preise für die PCGH-PCs aktuell aber noch nicht angehoben, was interessierte Leser nutzen können. In Kürze werden nämlich die meisten PC-Anbieter gezwungen sein, die deutlichen Preissteigerungen auf die Endkunden umzulegen.
Was meinen Sie? Planen Sie, in Kürze einen Gaming-PC zu kaufen oder aufzurüsten? Beeinflussen die steigenden RAM-Preise ihre Entscheidung?
PCGH-PCs: Gaming-PC konfigurieren für jedes Budget
Im PC-Konfigurator von Krotus Computer haben Sie die Möglichkeit, jeden PCGH-PC umfassend zu individualisieren, bevor Sie ihn bestellen. Sollte ein bestimmtes Merkmal Ihren Wünschen nicht entsprechen, können Sie die Konfiguration des PCGH-Gaming-PCs anpassen, um ihn optimal auf Ihre Bedürfnisse abzustimmen. So können Sie etwa ein anderes Gehäuse und mehr RAM auswählen oder eine zusätzliche SSD hinzufügen.
Quelle: PCGH
Gaming-PCs werden bald teurer: Steigende RAM-Preise lassen Anbietern kaum eine Wahl
Alle PCGH-PCs basieren auf der zur Verfügung stehenden Auswahl an Komponenten sowie unseren Tests und Empfehlungen aus der Redaktion. Die PC-Zusammenstellungen werden regelmäßig aktualisiert. Sie können diese auch als Bauvorschläge für den Selbstbau nutzen, als Komplett-PC bestellen oder im PC-Konfigurator bei unserem Partner Krotus Computer Ihren Wünschen anpassen.

Ich würde allerdings nicht noch einmal den Aufpreis für noch bessere Timings bezahlen, cl30 sind auch voll ok.
Allerdings wenn die Speicher Preise hoch gehen, werden auch zwangsläufig die ssds teurer, hab ne 4TB 990pro, 1TB 970Evo+, 1TB 870evo und 2TB 860qvo, allerdings wird mein Speicher langsam knapp, auf der 2TB ist die Hälfte für Onedrive und die zweite für Temp, Treiber, Downloads, auf der 4TB hab ich win11 und Games, auf der 1tb win10 und Games und die 1TB ssd nur für Games. Zu meiner Verteidigung, mein Sohn spielte COD MW2, MW3 und dann haben wir den Gamepass und Ubisoft Abo und seid diesem Monat ea pro, wegen Battlefield 6 und haben nur ne 100mbit Leitung, weil die Telekom nicht aus dem Arsch kommt. Kann auch auf beiden nvme ssds Direkt Storage nutzen, musste auf meinem Board dafür die zwei USB4 Ports deaktivieren, ich will mir noch ne 4TB 990evo holen, die ist nur mit 2 Lanes angebunden, dann kann ich noch ein USB4 Port nutzen, kann ich im Bios so aufteilen, die 970Evo+ kommt dann an den chipsatz, dann könnte ich theoretisch noch irgendwann eine nvme ssd nachrüsten, wenn die dann kein Vermögen kosten, weil ki Speicher in jeder erdenklichen Form unterjocht!
Die 32 muss man erstmal "ausgelastet bekommen"....
Das reicht mir mal ne weile