Gaming-PC für F1 24 kaufen oder aufrüsten: Konfigurationen und Tipps für echte Racer
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Wer in F1 24 in einem Red Bull oder Ferrari in Monaco, Monza oder Spa-Francorchamps neue Rundenrekorde aufstellen möchte, benötigt dafür mehr Hardware-Leistung als noch beim Vorgänger. Wir geben Tipps für alle, die für die Rennsimulation einen Gaming-PC kaufen oder aufrüsten möchten.
Beim jüngsten Formel-1-Grand-Prix in Monaco gab es abgesehen von mehreren Berührungen und einem Crash in der ersten Runde zwar nur wenig Action auf dem für Überholvorgänge schlecht geeignetem Stadtkurs, doch im Hinblick auf die WM-Wertung handelte es sich um ein ausgesprochen spannendes Wochenende: Red Bull schwächelte und hat nun Ferrari in der Konstrukteurswertung mit nur noch 24 Punkten Differenz im Nacken. Serien-Weltmeister Max Verstappen hat zwar noch einen 31 Punkte großen Vorsprung in der Fahrerwertung, allerdings rückten auch ihm Konkurrenten wie Charles Leclerc und Lando Norris näher. Wer dem Niederländer die Titelverteidigung ermöglichen oder vielleicht sogar einem Underdog wie Altmeister Fernando Alonso zum dritten WM-Erfolg verhelfen will, der hat zumindest virtuell mit F1 24 seit dem offiziellen Launch am 31. Mai alle Möglichkeiten dazu - zumindest, sofern die Hardware mitspielt. Auf der Basis unseres Technik-Tests von F1 24 gehen wir im Folgenden darauf ein, welche Komponenten im Rechner für eine tolle Bildqualität und flüssige Darstellung stecken sollten - ganz egal, ob Sie für die Rennsimulation einen Gaming-PC kaufen, selbst konfigurieren oder aufrüsten möchten.
Systemanforderungen: Das braucht F1 24
| Betriebssystem | Windows 10 64 Bit 21H1 oder neuer | Windows 10 64 Bit 21H1 oder neuer |
|---|---|---|
| Prozessor | Intel Core i3-2130, Core i5-9600K (VR), AMD FX 4300, Ryzen 5 2600X (VR) | Intel Core i5-9600K, AMD Ryzen 5 2600X |
| Arbeitsspeicher | 8 GiB RAM | 16 GiB RAM |
| Grafik | GTX 1060 (6 GiB), GTX 1660 TI (VR), RTX 2060 (RT), RX 480, RTX 580 (VR), Arc 380 (VR/RT) | RTX 2070 (VR), RTX 3070 (RT), RX 6600 XT, RX 6700 XT (VR), RX 6800 (RT), Arc A580 (VR/RT) |
| DirectX | Version 12 | Version 12 |
| Netzwerk | Breitband-Internetverbindung | Breitband-Internetverbindung |
| Speicherplatz | 100 GB verfügbarer Speicherplatz | 100 GB verfügbarer Speicherplatz |
| Soundkarte | DirectX Compatible | DirectX Compatible |
| VR-Unterstützung | Tastatur und Maus benötigt | Tastatur und Maus benötigt |
| Zusätzliche Anmerkungen | Shader Model 6.6 | Shader Model 6.6 |
Die offiziellen Systemanforderungen von F1 24 sind moderat: Minimal werden ein Intel Core i3-2130 oder ein AMD FX-4300 vorausgesetzt, also CPUs, die selbst in den Erscheinungsjahren 2011 und 2012 bereits nicht zur Speerspitze gehörten. Auch die empfohlenen Modelle Core i5-9600K und Ryzen 5 2600X sind mit einem Erscheinungstermin im Jahr 2018 keine hohe Messlatte. Gleiches gilt für die minimal/empfohlenen 8/16 GiByte RAM. Höhere Ansprüche stellt der Titel hingegen an die Grafikkarte: Minimal werden eine Geforce GTX 1060 oder Radeon RX 480 (beide 2016) angeraten, empfohlen für die Raytracing-Nutzung werden hingegen die Modelle Geforce RTX 3070 und Radeon RX 6800 (beide 2020). Die Intel-Empfehlungen sind mit minimal einer Arc 380 (2022) und besser einer Arc 580 (2023) moderner, länger ist Intels Arc-A-Serie schließlich noch nicht auf dem Markt. Allzu klein sollte die SSD nicht sein: F1 24 genehmigt sich 100 GB auf dem Datenträger.
Die richtige Grafikkarte für F1 24
PCGH nutzt als Testszene Las Vegas bei regnerischen Bedingungen - die für die Hardware am stärksten fordernde Kombination aus Strecke und Wetter in F1 24. Wie wir herausgefunden haben, ist gerade mit Raytracing die Menge des Grafikspeichers wichtig: Während 6 GiByte für Full HD mit Rasterizing genügen, sollten es mit Raytracing am besten 10 GiByte sein, da es selbst bei 8 GiByte noch nicht ganz rund läuft. Wer mehr als WQHD (2.560 × 1.440) anpeilt, sollte eine Grafikkarte mit mindestens 12 GiByte nutzen: Diese Speichermenge genügt nach PCGH-Tests zumindest für 4K UHD (3.840 × 2.160). Die mit Abstand schnellste Grafikkarte ist wie gewohnt Nvidias Geforce RTX 4090, doch die sprengt bekanntlich das Budget vieler PC-Spieler. Im Folgenden sind daher die getesteten Grafikkarten aufgeführt, die in der jeweiligen Auflösung bei maximalen Details mit/ohne Raytracing mindestens 60 Fps erreichen. Dabei beziehen wir uns auf die P1-Fps - die durchschnittliche Bildrate ist entsprechend noch etwas höher, typischerweise 10 bis 30 Prozent.
Ohne Raytracing:
- 1.920 × 1.080: Geforce RTX 2070 Super mit 71,3/61 Fps (Avg./P1)
- 2.560 × 1.440: Radeon RX 7600 XT mit 70,8/64 Fps (Avg./P1)
- 3.840 × 2.160: Geforce RTX 4070 mit 68,4/61 Fps (Avg./P1)
Mit Raytracing und Quality-Upsampling:
- 1.920 × 1.080: Geforce RTX 2080 Ti mit 76,9/62 Fps (Avg./P1)
- 2.560 × 1.440: Geforce RTX 4070 mit 80,0/63 Fps (Avg./P1)
- 3.840 × 2.160: Geforce RTX 4080 Super mit 81,8/65 Fps (Avg./P1)
Die richtige CPU für F1 24
Gerade die mit maximalen Details inklusive Raytracing durchgeführten Prozessor-Benchmarks zeigen den wichtigen Unterschied zwischen durchschnittlicher Bildrate und Perzentil-Fps auf: Während etwa ein Ryzen 5 2600 ordentliche 69,1 Fps im Durchschnitt erzielt, bricht die Framerate für kurze Zeit auf nicht einmal den halben Wert ein: Wir messen 34 P1-Fps und 28 P0,2-Fps. Ohne das Reduzieren CPU-intensiver Details erlaubt der sechs Jahre alte AMD-Prozessor also kein durchgehend flüssiges Spielen. Der beliebte Budget-Prozessor Ryzen 5 5600 mit ebenfalls sechs Kernen schlägt sich mit 98,9/59/48 Fps (Avg./P1/P0,2) schon erheblich besser. Durchgehend über 60 Fps, selbst bei den P0,2-Fps, liefern Prozessoren wie der Core i5-12400F und Ryzen 7 5800X3D, die im Durchschnitt sogar 111,3 respektive 141,8 Fps liefern und damit höchstens noch aktuelle Oberklasse-Grafikkarten einbremsen. Aktuelle CPUs vom Schlage eines Ryzen 7 7800X3D oder Core i5-14600KF bieten natürlich noch mehr Dampf, sind aber kein Muss (und wurden von uns aufgrund der Denuvo-Beschränkungen bisher noch nicht präzise in F1 24 vermessen).
Gaming-PC für F1 24 kaufen oder aufrüsten
Sofern man mindestens einen in den vergangenen Jahren beliebten P/L-Tipp wie den AMD Ryzen 5 5600 oder Intel Core i5-12400F nutzt, kommt es vor allem auf die Grafikkarte an. Hier hängt es wie so oft von der genutzten Auflösung und den Grafikeinstellungen ab, welches Modell es mindestens sein sollte. Im Folgenden stellen wir zwei Gaming-PCs für unterschiedliche Budgets vor, die Ihnen basierend auf den PCGH-Tests beim Spielen von F1 24 eine tolle Optik und hohe Bildraten bescheren.
PCGH-Ratgeber-PCs: Gaming-PC konfigurieren für jedes Budget
Im PC-Konfigurator von Dubaro haben Sie die Möglichkeit, jeden PCGH-Ratgeber-PC umfassend zu individualisieren, bevor Sie ihn bestellen. Sollte ein bestimmtes Merkmal Ihren Wünschen nicht entsprechen, besteht in vielen Fällen die Option, die Konfiguration des PCGH-Ratgeber-PCs anzupassen, um sie optimal auf Ihre Bedürfnisse abzustimmen. So können Sie beispielsweise ein anderes Gehäuse auswählen oder eine zusätzliche SSD hinzufügen.
PCGH-Ratgeber-PC 1500 Edition mit Ryzen 7 5700X3D + Radeon RX 7800 XT
Für eine gute Leistung sorgt in diesem Gaming-PC für 1.450 Euro ein Ryzen 7 5700X3D. Der 8-Kerner ist dank zusätzlich verbautem 3D V-NAND mit einem besonders großen Cache ausgestattet, der gerade in Spielen als Nachbrenner fungiert und auch die Energieeffizienz steigert. Im PCGH-CPU-Index erreicht der Prozessor 76 % der Gaming-Leistung eines Core i9-14900K und in F1 24 liefert der eng verwandte Ryzen 7 5800X3D durchschnittlich 141,8 Fps! Die Kühlung übernimmt ein Be quiet! Dark Rock 4, während ihm 32 GiByte DDR4-3600 RAM von Kingston Fury Beast zur Seite stehen. Die Grafikkarte Radeon RX 7800 XT bietet viel Leistung und Speicher für das investierte Geld: Ohne Raytracing hat dieses Modell in F1 24 selbst für 4K UHD mit 81,3 Fps noch genug Power und setzt sich deutlich von einer teureren RTX 4070 ab. Auch mit Raytracing kann sich die Leistung sehen lassen: Flüssiges Spielen in Full HD ist mit durchschnittlich 96,9 Fps sehr gut möglich und sogar WQHD mit 75,2 Fps läuft gut, wobei in diesem Fall die 60-Fps-Marke mit 56 P1-Fps stellenweise unterschritten wird. Das Herzstück des Systems ist das Mainboard Gigabyte B550 Gaming X V2, das mit einer 2 TB großen Kingston NV2 NVME-SSD bestückt ist. Für die Stromversorgung sorgt das 700 Watt starke Netzteil Be quiet! Pure Power 11. Alle Komponenten sind in einem Corsair 3000D RGB Airflow Black untergebracht. Im aktuellen Angebot sind zusätzlich die PCGH-Wärmeleitpaste Carbonite Ultra und ein Gutschein für ein PCGH-Sonderheft als kostenlose Beigaben enthalten.
PCGH-Ratgeber-PC 3000 Edition mit Ryzen 9 7950X3D + Geforce RTX 4080 Super
Der AMD Ryzen 7950X3D, der diesen Gaming-PC antreibt, bietet nicht nur eine extrem hohe Spiele-Leistung mit einem PCGH-Index-Wert von 99,6 %, sondern ist dank 16 Kernen auch in Anwendungen mit 87,4 % sehr schnell unterwegs - insbesondere wenn man sich die Energieffizienz des AMD-Topmodells vor Augen hält. Gekühlt wird er im PCGH-Ratgeber-PC 3000 Edition von der AIO-Wasserkühlung Arctic Liquid Freezer III 240. Auf dem Mainboard Asrock X670E Pro RS steckt er zusammen mit 32 GiByte DDR5-6000-RAM (Kingston Fury Beast) und einer Geforce RTX 4080 Super. Diese Grafikkarte zeichnet sich insbesondere durch eine sehr hohe Leistung mit Raytracing aus (Index-Wert: 79,6 %). In F1 24 reicht das selbst in 4K UHD mit allen Details am Anschlag und Raytracing-Effekten für durchschnittlich 81,8 Fps, wobei die P1-Fps mit 65 Fps auch gut ausfallen. Noch schneller ist nur eine Geforce RTX 4090 (wie sie z. B. im PCGH-Ratgeber-PC 4000 Edition steckt). Für das Betriebssystem und andere Daten steht eine 2 TB große Kingston NV2 bereit. Für eine stabile und effiziente Energieversorgung sorgt das 850 Watt starke Be quiet! Straight Power 12 Platinum. Das Gehäuse ist ein schallgedämmtes Fractal Design Define 7 PCGH Edition. Käufer des auf 2.900 Euro reduzierten Gaming-PCs erhalten zusätzlich die Wärmeleitpaste PCGH Gear Carbonite Ultra inklusive eines Gutscheins für ein PCGH-Sonderheft.
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