Ryzen-Handheld Aya Neo: Youtuber-Review mit Benchmarks zur Switch-Alternative
Der von einer Ryzen-APU befeuerte Handheld Aya Neo landete bei dem Youtube-Kanal Gamers Nexus und wurde dort ausführlich unter die Lupe genommen. Erste Benchmarks bescheinigen dem mobilen Kraftpaket durchaus genug Leistung selbst für anspruchsvollere Spiele wie Rocket League oder Rainbow Six: Siege.
Der Aya Neo-Handheld macht schon seit geraumer Zeit Schlagzeilen, wenn es um mobilen Spielspaß geht. Immerhin versprechen die Macher des Geräts eine hohe Leistung, die durch den verwendeten AMD Ryzen 4500 U mit dessen Radeon Vega 6-Grafikeinheit erreicht werden soll. Vor kurzem starteten auf der Plattform Indiegogo.com die Vorbestellungen. Und das Interesse der Zielgruppe gibt den Schöpfern des Handhelds bislang recht: Über 40.000 Interessenten warteten bereits auf den Start der Vorbestellungen. Nun gibt es auch erste Reviews, die eine Aussage zur Spieleleistung treffen.
Was taugt das Aya Neo in Spielen?
Doch wie wir alle wissen: Grau ist alle Theorie - entscheidend ist auf dem Platz. Daher hat sich der Youtube-Kanal Gamers Nexus ein Aya Neo-Gerät zukommen lassen und konnte nun in aller Ausführlichkeit der Frage auf den Grund gehen, ob es sich hierbei wirklich um eine leistungsstarke Alternative zur Nintendo Switch handelt. Zu Beginn des Reviews wird zunächst das Äußere miteinander verglichen, also die Abmessungen, aber auch Features wie die abnehmbaren Joy-Cons der Switch. Der Reviewer zeigt übrigens auch die Innereien des Aya Neo-Handhelds, sodass eigentlich kaum Fragen zur Technik offenbleiben sollten.
Dank der PC-Architektur lohnt es sich beim Aya Neo natürlich auch, auf Dinge wie Overclocking und verschiedene Power States einzugehen - ein Thema, dass vor allem Experimentierfreudige in Zukunft noch beschäftigen dürfte. Die Spielebenchmarks entstanden natürlich unter den vorgesehenen Taktraten ab Werk. Das erste Spiel, dass getestet wurde, ist Fortnite. Dort erreicht das Aya Neo bei einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln und hohen Settings (DX 11) durchschnittlich 39,7 Fps im High Power- und 35,4 Fps im Low Power-Preset.
Weiter ging es mit Rainbow Six Siege. Hier sind es im Durchschnitt 69 Fps (High Power) und 63,3 Fps (Low Power) bei Ultra-Settings. Den Abschluss machte dann der Dauerbrenner Rocket League - hier sind es unter dem Strich 77,6 Fps (High Power) und 76,5 Fps (Low Power) bei maximalen Settings. Dem Aya Neo wird in vielen Spielen vor allem die moderate Auflösung des Panels entgegenkommen. Im weiteren Verlauf des Reviews widmen sich die Macher noch zahlreichen anderen Aspekten wie der Akkulaufzeit und der Temperaturentwicklung vor allem im längeren Spielesessions.

heute finde ich es schon anstrengend auf dauer mit der switch im handheld mode zu spielen da mir für meine armlänge der bildschirm einfach nicht groß genug ist.
Die angesprochenen Spiele sind dann doch eher etwas für meinen "richtigen" PC.
Grundsätzliche Zustimmung; ich hatte dazu auch in einem früheren Newsartikel schon etwas geschrieben.
Grundsätzlich spielt viel persönliches Empfinden mit rein. Wenn ich im Zug keinen Platz habe, um mich mit dem Zephyrus G14 hinzupfläzen, habe ich dort in aller Regel gar keine Gaming-Atmosphäre und würde dann auch das Handheld stecken lassen. Mit einem Buch kann ich dann das Getue um mich herum viel besser ausklammern.
Und um irgendwo mal schnell ein paar Warteminuten mit einem Handheld (oder auch nur dem Smartphone) zu überbrücken, ist nicht meins. Wenn ich spiele, möchte ich mich auch reinknien können.
Kurz gesagt, ich würde mir das Gerät eher aus Neugier zulegen und schauen, welche "Zweckentfremdungen" damit möglich sind.
Grundsätzliche Zustimmung; ich hatte dazu auch in einem früheren Newsartikel schon etwas geschrieben.
Grundsätzlich spielt viel persönliches Empfinden mit rein. Wenn ich im Zug keinen Platz habe, um mich mit dem Zephyrus G14 hinzupfläzen, habe ich dort in aller Regel gar keine Gaming-Atmosphäre und würde dann auch das Handheld stecken lassen. Mit einem Buch kann ich dann das Getue um mich herum viel besser ausklammern.
Und um irgendwo mal schnell ein paar Warteminuten mit einem Handheld (oder auch nur dem Smartphone) zu überbrücken, ist nicht meins. Wenn ich spiele, möchte ich mich auch reinknien können.
Kurz gesagt, ich würde mir das Gerät eher aus Neugier zulegen und schauen, welche "Zweckentfremdungen" damit möglich sind.