Asus PN 50: Mini-PC mit AMD Ryzen 4000 gesichtet

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Asus mini PC pn50 bbr747md amd ryzen 7 4700u 01
Quelle: Dustinhome

Laut der auf Mini-PCs spezialisierte Webseite Liliputing hat Asus den PN 50 in Südkorea vorgestellt. Erste Händler in Europa führen den Mini-PC mit AMD Ryzen Renoir aber ebenfalls bereits.

Immer wieder gibt es NUCs, die auf kompaktem Raum einen PC offerieren. In dieses Geschäft will AMD mit neuem Elan einsteigen. Nun hat Asus in Südkorea die neue PN-50-Baureihe vorgestellt, berichtet die Webseite Liliputing. Im Vergleich zu seinem Zwillingsbruder PN 60 kommen die Mini-PCs der Modellreihe PN 50 ausschließlich mit AMD Ryzen Renoir daher und nicht mit Intel-CPUs aus der achten Generation namens Comet-Lake-U. Im Topmodell beherbergt das Gehäuse mit einem Volumen von 620 ml einen AMD Ryzen 7 4800U.

Asus PN 50 mit Ryzen 7 4800U für gut 560 Euro

In der Einstiegskonfiguration ist ein Ryzen 3 4300U inklusive der integrierten Grafikeinheit namens Vega 5 verbaut. Zwar ist das Gehäuse identisch mit der PN-60-Baureihe, doch spendiert Asus der AMD-Version schnellere USB-Ports. So können die beiden USB-C-Anschlüsse bei der PN-50-Reihe mit jeweils 10 Gibit/s Daten verarbeiten und arbeiten somit doppelt so schnell wie bei den PN-60-Modellversionen. Beide USB-C-Ports unterstützen auch den Displayport-Alternate-Modus. Die drei eingebauten USB-A-Ports werkeln mit 5 Gibit/s bei den von AMD angetriebenen Mini-PCs. Die PN-60-Baureihe hingegen hat einen USB-2.0-Port neben USB-3.0-Anschlüssen verbaut.

Bildergalerie

Der Asus PN 50 kann nicht nur in Konfigurationen mit verschiedenen Renoir-Chips bestellt werden, sondern er bietet zudem die Möglichkeit zwischen vier und 64 GiByte RAM zu verbauen. Hierzu stehen zwei SO-DIMM-DDR4-Slots zur Verfügung, die vom Kunden selbst bestückt werden müssen. Für die Archivierung von Dateien kann ein M.2-Slot sowie eine 2,5-Zoll große Festplatte eingebaut werden. Laut erster europäischer Händler starten die Preise für den Asus PN 50 bei umgerechnet 360 Euro. Das Topmodell kostet 560 Euro. Ein offizieller Marktstart in Deutschland des Asus PN 50 ist noch nicht bekannt. Bereits verfügbar sind Modelle aus der PN-60-Baureihe mit Intel-Prozessor, die inklusive Speicher bei rund 300 Euro starten.

Ebenfalls lesenswert: Ryzen Embedded: AMD will Intel bei NUCs angreifen

Sammlung zum Asus PN 50 mit AMD Ryzen Renoir:

  • In Südkorea hat Asus den neuen Mini-PC namens PN 50 vorgestellt. Erste europäische Händler listen den kleinen Computer ebenfalls schon.
  • Im Inneren beherbergt der PN 50 ausschließlich AMD Ryzen Renoir, wobei die Kunden zwischen verschiedenen Prozessoren bis hin zum Ryzen 7 4800U wählen können.
  • Die beiden USB-C-Ports arbeiten mit 10 Gibit/s, während die drei USB-A-Anschlüsse mit jeweils 5 Gibit/s zu Werke gehen.
  • Laut erster europäischer Händler starten die Preise für den Asus PN 50 bei umgerechnet 360 Euro. Das Topmodell kostet 560 Euro.
  • Wann der Asus PN 50 auch offiziell hierzulande erscheint, ist noch offen.

Quelle: Liliputing

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    • Kommentare (12)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von humanaccount PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von juko888
        Kann mir jemand erklären wofür man in so einem NUC ernsthaft 64GB RAM brauchen sollte? (Ich möchte nicht die Möglichkeit madig machen, sondern frage ernsthaft nach dem Sinn)


        BTW: Super, dass AMD dort nun auch mitspielen möchte!


        Ja stimmt, sie sollten lieber auf den zweiten Ramslot verzichten und somit nur max. 32GB Ram anbieten. Oder noch besser die Agesa Firmware oder das Bios umschreiben, damit anstatt der normalen technischen Gegebenheiten der CPU anstatt 64GB halt nur 16GB Ram möglich sind: Dafür aber im DualChannel mit zwei Ramslots!
      • Von humanaccount PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von juko888
        Kann mir jemand erklären wofür man in so einem NUC ernsthaft 64GB RAM brauchen sollte? (Ich möchte nicht die Möglichkeit madig machen, sondern frage ernsthaft nach dem Sinn)


        BTW: Super, dass AMD dort nun auch mitspielen möchte!


        Ja stimmt, sie sollten lieber auf den zweiten Ramslot verzichten und somit nur max. 32GB Ram anbieten. Oder noch besser die Agesa Firmware oder das Bios umschreiben, damit anstatt der normalen technischen Gegebenheiten der CPU anstatt 64GB halt nur 16GB Ram möglich sind: Dafür aber im DualChannel mit zwei Ramslots!
      • Von Deathmachine Software-Overclocker(in)
        Zitat von juko888
        Kann mir jemand erklären wofür man in so einem NUC ernsthaft 64GB RAM brauchen sollte? (Ich möchte nicht die Möglichkeit madig machen, sondern frage ernsthaft nach dem Sinn)
        Ich denke mal, dass 64GB möglich sind, weil es die Hardware von Haus aus einfach hergibt. Warum sollte man das also künstlich beschränken?

        @Topic:

        Süßes Teil mit ordentlich Leistung. Find ich gut
        Hätte aber gerne ein Bild der Innereien, Google findet da nichts.
        Aber vielleicht kriegt Linus demnächst einen und baut den auseinander
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von Gamer090
        Solche NUCs sollte es in jedem Büro geben
        Ich hab vor 2 Wochen einen bekommen auffer Arbeit.
        Alter Tower war ein i5-2500 mit 4GB DDR3-1333. Der neue Nuc issn i5-9400T mit 8GB DDR4-2400. Rechenleistungstechnisch abgesehen von 2 Kernen mehr jetzt keine Welt aber in der alltäglichen Arbeitspraxis ist das Ding WELTEN besser als der alte. Alleine schon weil ne SSD drin ist ist das Teil gefühlt 10x so schnell wie vorher und es hat halt die Größe von zwei Kippenschachteln und ist im Bürobetrieb absolut lautlos.

        Man muss sich ja richtig umstellen. Vorher bin ich ins Büro, hab aufn Knopf gedrückt. Dann mal gemütlich Jacke ausziehen/aufhängen, Kaffeetasse greifen, in die Küche latschen, Kaffee ziehen, zurücklatschen, 3 Leuten nen guten Morgen wünschen, gemütlich hinsetzen und mit ein bisschen Glück konnte ich dann schon mein Passwort eintippen.
        Jetzt komm ich ins Büro, drücke auf den Knopf, ziehe meine Jack... - fertig, Passwortabfrage. WHAT.
      • Von Gamer090 Lötkolbengott/-göttin
        Solche NUCs sollte es in jedem Büro geben, PLatzsparen und mehr als genug Leistung, falls man den Ryzen 7 braucht. Ein Ryzen 5 oder wenn nicht sogar der Ryzen 3, wenn er denn mal erscheint, reichen schon aus für den Büro Alltag.
        Aber Ausnahmen bestätigen die Regel
      • Von Gelöschtes Mitglied 130761
        Zitat von Incredible Alk
        Anwendungen, die vergleichsweise wenig Rechenleistung erfordern aber große RAM-Mengen. Kleine Büro-PCs für Leute die mit sehr großen Datenbanken arbeiten beispielsweise. Die CPU macht übertrieben gesagt nichts anderes als Sortieralgorithmen durchrattern was auch auf 15W-CPUs verdammt schnell ist... sofern die Datenbanken und die temporärdaten komplett in den RAM passen.

        Das sind aber zugegeben Spezialfälle, du hast schon Recht, dem bei weitem überwiegenden Teil der Nutzer bringen 64GB sicherlich praktisch nichts und die Zahl der Menschen, die mehrere GB große SQLs miteinander verwurschteln wollen und das dann nicht auf nem Zentralserver machen dürfte auch SEHR gering sein...
        Danke! Damit kann ich arbeiten. Im Grunde genommen war mir schon klar, dass es kaum sinnvolle Praxiseinsätze dafür gibt, aber man könnte sich ja auch irren.
        Vermutlich wäre das für den geringen Anteil an Usern/Firmen, die die Kombination sinnvoll nutzen könnten, eh uninteressant, da diese sich für einen geringen Aufpreis auch etwas zukunftssichereres leisten würden und könnten.
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