Asrock und Gigabyte: Flache Mini-PCs mit Ryzen 4000U
Asrock und Gigabyte haben Mini-PCs mit Ryzen 4000U (Renoir) vorgestellt, die normalerweise in Notebooks zum Einsatz kommen. Bei Gigabyte fährt man bei der Brix-Serie, die es als normale und etwas dickere Version für zusätzliche Laufwerke gibt, zweigleisig. Asrocks Mini-PC hört auf den Namen Mars 4000U Series. Mit Laufwerken und RAM muss man die Mini-PCs selbst bestücken.
Sowohl Asrock als auch Gigabyte haben besonders kompakte Mini-PCs aufgelegt. Möglich macht die Bauform der Einsatz der Ryzen-4000U-Serie (Renoir), die normalerweise in Notebooks verbaut wird. Da es sich um APUs handelt, wird die Grafikeinheit mitgeliefert, eine dedizierte Grafikkarte findet keinen Platz mehr. Wenn man es genau nimmt, handelt es sich in beiden Fällen um Barebone-PCs - denn Laufwerke und Arbeitsspeicher muss man selbst einsetzen.
Bei Gigabyte sind die Mini-PCs Teil der Brix-Serie, wobei man tatsächlich zwei neue Serien aufgelegt hat. Die normale Brix-Reihe mit Ryzen 4000U misst 34,7 × 119,5 × 119,5 Millimeter, während die Brix-S-Modelle mit besagten CPUs 46,8 Millimeter hoch sind und daher neben der M.2.-SSD auch noch ein 2,5 Zoll großes SATA-Laufwerk unterstützen. Allerdings sind beide Serien wahlweise mit einem AMD Ryzen 7 4800U und Ryzen 7 4700U mit acht, Ryzen 5 4500U mit sechs sowie Ryzen 3 4300U mit vier Kernen erhältlich.
Quelle: Gigabyte
Gigabyte Brix mit Ryzen 4000U (1)
Ebenfalls an Notebooks erinnern die RAM-Schächte, die bis zu 64 GByte DDR4-3200 im Dual-Channel-Modus aufnehmen - nur eben als SO-DIMMs. Eine drahtlose Internetverbindung stellen die Mini-PCs über Intels AX201-Wi-Fi-6-Modul (WLAN 802.11ax) mit Bluetooth 5.1 her, das in einem M.2-E-Key-Slot sitzt. Monitore finden über einmal HDM 2.0, einmal Mini-Displayport und über zweimal USB 3.2 Gen 2 Typ C via DisplayPort-Altmode Anschluss. Was die Peripherie angeht: Die lässt sich an fünf USB 3.2 Gen 1 Typ A-Ports anschließen. Außerdem gibt es noch den obligatorischen Klinkenanschluss, 2,5G-LAN und im Falle der etwas dickeren Version noch einen RS232-COM-Port für Zusatzmodule.
Mars 4000U Series von Asrock wohl ab Dezember
Indes hat Asrock die nicht ganz unähnliche Mars 4000U Series vorgestellt, die 194 x 150 x 26 Millimeter groß ist - laut Asrock die flachsten Mini-PCs mit AMD-Chip. Auf der Produktseite finden sich die Spezifikationen zu Versionen mit Ryzen 7 4800U, Ryzen 5 4500U sowie Ryzen 3 4300U samt Mainboard. Auch bei Asrock kann nur Arbeitsspeicher im SO-DIMM-Formfaktor verbaut werden. Möglich sind zudem jeweils eine SSD im M.2-2280-Format sowie ein Datenträger in klassischer 2,5-Zoll-Größe mit einer Bauhöhe von 7 beziehungsweise 9,5 Millimeter.
Für Monitore stehen einmal HDMI 2.0 und D-Sub bereit, für Peripherie einmal USB 3.2 Gen1 Type-C, zweimal USB 3.2 Gen1 Type-A und zweimal USB 2.0 in der Front sowie zweimal USB 3.2 Gen1 Type-A auf der Rückseite. Außerdem gibt es LAN, Klinken, einen M.2-Key für Wi-Fi- und Bluetooth-Module und eine Öse für ein Kensington-Schloss. Intels AX200- beziehungsweise AC-3168-Wi-Fi-Karte offeriert man laut Übersichtsseite optional.
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Sowohl Asrock als auch Gigabyte haben sich weder zur Verfügbarkeit noch zu den Preisen ihrer Mini-PCs geäußert. Laut Computerbase geht die Mars 4000U Series im Dezember in den Handel. Allerdings gibt der Hersteller auch an, dass möglicherweise nicht alle Modelle weltweit ausgeliefert werden.
Quelle: Gigabyte (Brix, Brix S), Asrock

Edit: Diese Randnotiz sollte man vlt. im Artikel immer erwähnen.
Schick sehen die auch aus.
Außer die Lüfter sind zu laut. Das wird man dann in einem Test sehen/hören. Komisch das die nicht zusätzlich auch schon fertig konfiguriert mit SSD und Ram verkauft werden.
Schick sehen die auch aus.
Außer die Lüfter sind zu laut. Das wird man dann in einem Test sehen/hören. Komisch das die nicht zusätzlich auch schon fertig konfiguriert mit SSD und Ram verkauft werden.